Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Biografie Maximilien de Robbespierres, einem Rechtsanwalt, der tatkräftig bei der französischen Revolution 1789 und darüber hinaus mitwirkte. Anschließend wird eine Primärquelle Robbespierres auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft, da er zu diesem Zeitpunkt stark unter Kritik stand und es fraglich ist, ob nicht nur leere Phrasen benutzt wurden.
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Informationen über Robespierre
1.1 Übersicht
1.2 Der Beginn seiner Karriere
1.3 Nach der Revolution
1.4 Der Terror in vollen Zügen
1.5 Der Sturz Robespierres
2. Quellenanalyse
2.1 Quellenkritik
2.2 Inhaltsangabe
2.3 Hauptteil der Analyse
2.4 Bezug zu einer Sekundärliteratur
2.5 Abwägung und eigene Meinung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das politische Wirken und die ideologische Entwicklung von Maximilien Robespierre während der Französischen Revolution, eingebettet in eine kritische Quellenanalyse seiner Reden.
- Biografischer Werdegang von Robespierre
- Entwicklung und Dynamik der Französischen Revolution
- Analyse der politischen Moral und gesellschaftlicher Zielsetzungen
- Kritische Auseinandersetzung mit der Terrorherrschaft
- Vergleich von Primärquellen mit zeitgenössischen sekundären Perspektiven
Auszug aus dem Buch
2.3 Hauptteil der Analyse
Viele Aussagen der Rede Robespierres weisen auf die Korrektheit hin, da Robespierre nach meinem Wissen genau das versucht hat umzusetzen, was in dieser Primärquelle gesagt wird. „[...]deren Gesetze eingegraben sind nicht in Marmor und Stein, sondern in den Herzen aller Menschen, selbst im Herzen des Sklaven, der sie vergißt, und des Tyrannen, der sie leugnet.“ (Z. 3-7) Diese Aussage lässt sich als korrekt einstufen, den das Zitat bestätigt, dass Robespierres Wunsch eine Gemeinschaft war, die zusammen eine Republik aufbauen sollte. Dabei sollten alle Menschen, egal ob Adel, Klerus oder ein einfacher Bauer den gleichen Wert und dieselbe Stellung innerhalb eines Staates haben. Hätte sich jemand dagegen gebeugt, wäre er wahrscheinlich mit der Guillotine umgebracht worden, weshalb man wieder darüber streiten kann, ob es Robespierre auf das Gemeinwohl ankam. Allerdings zeigt diese Aussage, dass er für die Gleichberechtigung und die Gleichheit aller Menschen gekämpft hat, sodass diese Aussage zu 100% zu Robespierres Denken passt. „[...]wo der Bürger der Behörde, die Behörde dem Volk, und das Volk der Gerechtigkeit unterworfen ist, wo das Vaterland das Wohlergehen jedes Individuums sichert und wo jedes Individuum mit Begeisterung sich das Wohlergehen und des Ruhmes des Vaterlandes erfreut ." (Z. 15-20) Auch dieser Satz Robespierres passt wunderbar zu seiner Denkweise, da nach ihr jedem gegenüber fair sein soll, was er auf verschiedenen Nationalkonventssitzungen ansprach, da er der Ansicht ist, dass jeder die selben Rechte, somit die selben Steuerbelastungen etc. haben sollte. Dies erwies sich gerade in der Zeit nach der Revolution nicht als selbstverständlich, denn zu Zeiten der Monarchie waren die Beamten dem Monarchen loyal gegenüber, sodass dies für alle ein neues Gefühl der Gleichheit war.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Allgemeine Informationen über Robespierre: Dieser Abschnitt bietet einen biografischen Überblick über das Leben von Robespierre, seinen Aufstieg während der Revolution und seinen politischen Fall.
2. Quellenanalyse: Hier erfolgt eine methodische Untersuchung einer Rede Robespierres durch Quellenkritik, Inhaltsangabe und inhaltliche Analyse unter Einbeziehung von Sekundärliteratur.
Schlüsselwörter
Maximilien Robespierre, Französische Revolution, Jakobiner, Terrorherrschaft, Quellenanalyse, Nationalkonvent, Gemeinwohl, Gleichberechtigung, Monarchie, politische Moral, Guillotine, Aufklärung, Repräsentative Demokratie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die politische Biografie und die ideologische Ausrichtung von Maximilien Robespierre während der Französischen Revolution.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der Aufstieg Robespierres, die Rechtfertigung der Terrorherrschaft, das Streben nach einer Republik der Tugend und die Analyse politischer Quellentexte.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den philosophischen Idealen Robespierres und seiner praktischen Anwendung von Gewalt durch eine Analyse seiner Reden zu untersuchen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quellenkritische Analyse angewandt, bei der Primärtexte von Robespierre untersucht und mit Aussagen aus der Sekundärliteratur in Beziehung gesetzt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Quellenanalyse, die Überprüfung von Zitaten auf deren Konsistenz mit Robespierres Handeln sowie eine kritische Abwägung durch den Autor.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Robespierre, Französische Revolution, Jakobiner, Terror, Gemeinwohl und Quellenkritik.
Wie bewertet der Autor den Einsatz der Guillotine?
Der Autor äußert sich zwiespältig: Einerseits erkennt er die Intention der Gleichheit an, verurteilt jedoch die Anwendung der Todesstrafe als Instrument politischer Unterdrückung.
Wie steht Robespierre laut Text zum Begriff „Gemeinwohl“?
Er orientiert sich stark an Rousseau und vertritt die Ansicht, dass das Individuum dem Gemeinwohl untergeordnet sein muss, wobei die Tugend eine zentrale Rolle spielt.
- Quote paper
- Simon Winzer (Author), 2010, Analyse von "Die Prinzipien der politischen Moral" von Maximilien de Robbespierre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169022