Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Geschichte

Die „besten“ Griechen: Götter und Helden

Eine Unterrichtsstunde in der Klassenstufe 6

Titel: Die „besten“ Griechen: Götter und Helden

Unterrichtsentwurf , 2010 , 29 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Marie-Christin Haberland (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sachanalyse

Die Griechen der Antike glaubten an viele Götter und übernatürliche Geschöpfe. In ihrem Wesen galten die Götter den Griechen als sehr menschenähnlich und zwar nicht nur hinsichtlich ihres Aussehens. Zwar waren die Götter unsterblich und mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, doch schützte sie dies nicht vor menschlichen Eigenschaften und Gefühlen wie z.B. Eifersucht, Liebe, Rachsucht und Schadenfreude.
Insgesamt lässt sich eine gewisse Hierarchie unter den Göttern ausmachen. Die zwölf Hauptgötter „bewohnten“ den Olymp, den höchsten Berg Griechenlands. An oberster Stelle stand Zeus, der Herrscher über Himmel und Erde. Die Götter bildeten durch unterschiedliche verwandtschaftliche Beziehungen eine große Familie. Jeder Gott war für einen bestimmten Lebensbereich zuständig und wurde mit entsprechenden und hilfreichen Attributen ausgestattet. Poseidon, der Gott des Meeres und damit auch Gebieter über Stürme und Erdbeben kanalisierte seine Macht z.B. über den typischen Dreizack.
Das mythologische Denken durchzog die Vorstellungen der Griechen hinsichtlich wesentlicher Aspekte ihres Lebens. Ihr Alltag war verwoben mit den Geschichten um Götter, die, sehr menschlich, durch ihre Auseinandersetzungen untereinander das Leben der Menschen auf der Erde beeinflussten. Neben jener vielleicht unbeabsichtigten Einflussnahme stand die direkte Verehrung der Götter durch die Menschen, um zum einen das Temperament der Götter zu besänftigen und zum anderen um göttlichen Beistand zu erfahren. Außerdem nahm man an, dass die Götter gerade in den Erzählungen über vergangene Zeiten immer wieder einzelne Menschen zu ihren Lieblingen auserkoren und diese unter besonderer Beachtung der Götterfamilie standen - allerdings nicht nur in positiver Weise. Einem Gott zu gefallen war noch keine Garantie dafür nicht eventuell genau aus diesem Grund einem anderen Gott zu missfallen. Rivalitäten und Streitereien unter den Olympier galten als Tatsache. Auf diese „Stimmungslagen“ im Olymp konnten deshalb Geschehnisse im Alltag zurückgeführt und so erklärt werden.
Auch wenn die Götterfamilie in ganz „Griechenland“ bekannt war und verehrt wurde, so hatte jede Polis doch eine bestimmte Gottheit, die sie besonders verehrte. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Klassensituation

2. Sachanalyse

3. Methodisch-didaktische Analyse

4. Kompetenzen

4.1 Kompetenzen – inhaltlich

4.2 Kompetenzen – methodisch

4.3 Kompetenzen - personal und sozial

5. geplanter Unterrichtsverlauf

6. Quellen und Literatur

7. Anhang

7.1 Bilder des „Memorys“ (Einstieg)

7.2 Informationstext

7.3 mögliches Tafelbild

7.4 Fantasiereise „Die neue Polis“

7.5 Rollenkarten mit Arbeitsanweisung und Vorlagen für die Folien

7.6 Hausaufgabe

Zielsetzung & Themen

Die Unterrichtseinheit verfolgt das Ziel, den Schülern ein grundlegendes Verständnis für die antike griechische Götter- und Heldenwelt sowie deren Bedeutung für das gesellschaftliche Selbstverständnis (insbesondere den Begriff der aristoi) zu vermitteln.

  • Erwerb von Grundwissen über die antiken griechischen Götter und Helden.
  • Erforschung der Bedeutung mythischer Figuren als Identifikations- und Vorbilder für die antike Polis-Gesellschaft.
  • Einordnung des Begriffs aristoi (die Besten/Tüchtigsten) in den politischen Kontext der griechischen Antike.
  • Stärkung der Methodenkompetenz durch die Arbeit mit Informationstexten und farblicher Strukturierung.
  • Förderung der personalen und sozialen Kompetenz durch Rollenspiele und kooperative Gruppenarbeit.

Auszug aus dem Buch

Die Götter und Helden der Griechen

Wenn jemand in Athen sagt „Zeus regnet“, hätte man ihn mit dieser Bemerkung in Milet in Kleinasien verstanden. Denn obwohl die Griechen getrennt in zahlreichen selbstständigen Stadtstaaten lebten, hatten sie vieles gemeinsam: ihre Sprache und Schrift und vor allem die Verehrung derselben Götter. Für alle Griechen war Zeus der Göttervater, und was in der Natur geschah, galt ihnen als Werk der Götter.

Wer die Götter zornig machte, den bestrafen sie – manchmal auch seine Mitmenschen. Man musste sie daher freundlich stimmen: Vor jeder Mahlzeit brachte man ihnen ein Opfer dar. Wenn man etwas Größeres plante, ging man zuerst zu Sehern, Traumdeutern oder Orakeln, um den Willen der Götter zu erkunden.

Anders als bei uns war die Religion keine Privatsache. Die Städte hatten ihre besonderen Gottheiten. Wenn diese Götter in großen Festen verehrt wurden, dann mussten alle Einwohner der Stadt teilnehmen. Eine Polis war auch eine religiöse Gemeinschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Klassensituation: Beschreibung der Zusammensetzung und des Lernstandes der Klasse 6X im Hinblick auf den Geschichtsunterricht.

2. Sachanalyse: Erläuterung der Bedeutung und Hierarchie der griechischen Götterwelt sowie der Rolle der Helden als Identifikationsfiguren der antiken Polis.

3. Methodisch-didaktische Analyse: Darlegung der Unterrichtsplanung, der gewählten Methoden (u.a. „Memory“, Gruppenarbeit) und der didaktischen Intentionen.

4. Kompetenzen: Definition der inhaltlichen, methodischen sowie personalen und sozialen Lernziele für die Schüler.

5. geplanter Unterrichtsverlauf: Tabellarische Übersicht der einzelnen Unterrichtsphasen mit Angabe von Zeit, Inhalten, Methoden und Medien.

6. Quellen und Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur und Internetquellen zur Vorbereitung.

7. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie Bilder für das Einstiegsspiel, Informationstexte, Tafelbilder, Rollenkarten und Hausaufgabenblätter.

Schlüsselwörter

Griechische Mythologie, Antike, Götter, Helden, Polis, aristoi, Identität, Unterrichtsentwurf, Geschichte, Bildung, Vorbilder, Religion, antike Welt, Sozialstruktur, Geschichtsunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf befasst sich mit der Konzeption einer Doppelstunde für den Geschichtsunterricht in einer 6. Klasse zum Thema „Die Götter und Helden der Griechen“.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Rolle der Götter im antiken Alltag, die Bedeutung von Helden als Vorbilder sowie die politische Bedeutung des Begriffs aristoi für das Herrschaftsverständnis in einer Polis.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Die Schüler sollen ein grundlegendes Verständnis für die mythischen Grundlagen der antiken griechischen Gesellschaft entwickeln und Zusammenhänge zwischen den Göttervorstellungen und dem Selbstverständnis der Menschen herstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Es werden verschiedene methodische Ansätze genutzt, darunter ein spielerischer Einstieg, die Arbeit mit Sachtexten (farbliche Strukturierung), eine Fantasiereise zur Polis-Gründung und kooperative Gruppenarbeit (Rollenkarten).

Was wird im Hauptteil des Entwurfs behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse, die didaktische Begründung der Unterrichtsschritte, die Definition von Kompetenzen sowie einen detaillierten Verlaufsplan der Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Griechische Mythologie, Antike, Polis, aristoi, Götter, Helden, Unterrichtsplanung und Kompetenzorientierung.

Welche Funktion hat die Fantasiereise „Die neue Polis“?

Sie dient als Einstieg in die zweite Stunde, um die Schüler in die Lage zu versetzen, über die Notwendigkeit und Anforderungen einer Polis-Gründung nachzudenken und die Rolle der „Besten“ (aristoi) zu reflektieren.

Wie werden die Schüler in die Gruppenarbeit mit den Rollenkarten eingebunden?

Die Schüler schlüpfen in die Rolle der aristoi. Sie müssen ihre jeweilige Familie und deren göttliches Vorbild vor der Klasse präsentieren und argumentieren, warum sie als Herrscher für die neue Polis am besten geeignet sind.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die „besten“ Griechen: Götter und Helden
Untertitel
Eine Unterrichtsstunde in der Klassenstufe 6
Note
1,5
Autor
Marie-Christin Haberland (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
29
Katalognummer
V168649
ISBN (eBook)
9783640876150
ISBN (Buch)
9783640876266
Sprache
Deutsch
Schlagworte
griechen götter helden eine unterrichtsstunde klassenstufe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie-Christin Haberland (Autor:in), 2010, Die „besten“ Griechen: Götter und Helden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168649
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  29  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum