Die Arbeit beschreibt die Prozesse und Entwicklungen in Indonesien unter Suharto und den Einfluss der Asienkrise auf die Transformation des Systems.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Die „Neue Ordnung“ unter Suharto
- 2.1 Von der gelenkten Demokratie zur Neuen Ordnung
- 2.2 Legitimationsbasis der Neuen Ordnung
- 3 Die Asienkrise als Triebfeder der Demokratie
- 3.1 Historischer Umriss der Krise
- 3.2 Die Folgen der Krise in Indonesien
- 3.3 Der Sturz Suhartos und der zweite Anlauf der Demokratie
- 3.4 Die neue Herrschaftsordnung
- 4 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Einfluss der Asienkrise 1997/1998 auf die Entwicklung der Demokratisierung in Südostasien, am Fallbeispiel Indonesien. Die Arbeit untersucht, inwieweit eine wirtschaftliche Krise die Entwicklung demokratischer Strukturen in autoritären Systemen fördern kann.
- Etablierung des Suharto-Regimes und dessen Legitimationsbasis
- Die Asienkrise 1997/1998 und deren Folgen für das indonesische Regime
- Der Sturz Suhartos und der zweite Anlauf der Demokratie in Indonesien
- Die neue Herrschaftsordnung in Indonesien nach der Asienkrise
- Die Rolle der „asiatischen Werte“ im Kontext von Wirtschaftswachstum und politischer Stabilität
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine Einleitung zum Thema und beleuchtet die unterschiedlichen Regimetypen in Asien, sowie die wirtschaftliche Entwicklung der Region in den 1990er Jahren. Kapitel 2 untersucht die Etablierung des Suharto-Regimes in Indonesien und dessen Legitimationsbasis. Kapitel 3 analysiert die Asienkrise 1997/1998 und deren Auswirkungen auf Indonesien, insbesondere den Sturz Suhartos und den zweiten Anlauf der Demokratie. Das Kapitel behandelt auch die neue Herrschaftsordnung, die sich nach der Krise in Indonesien entwickelte.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Asienkrise, Demokratisierung, Indonesien, Suharto-Regime, „asiatische Werte“, wirtschaftliche Entwicklung, autoritäre Systeme, hybride Regime, politische Stabilität, Legitimationsbasis, und der Rolle des Militärs in der indonesischen Politik.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hatte die Asienkrise 1997/1998 auf Indonesien?
Die Asienkrise fungierte als entscheidende Triebfeder für die Demokratisierung Indonesiens, indem sie die wirtschaftliche Legitimationsbasis des autoritären Suharto-Regimes untergrub.
Was war die „Neue Ordnung“ unter Suharto?
Die „Neue Ordnung“ war das politische System unter General Suharto, das nach dem Übergang von der gelenkten Demokratie etabliert wurde und auf wirtschaftlicher Entwicklung sowie politischer Stabilität basierte.
Welche Rolle spielten „asiatische Werte“ in Indonesien?
Im Kontext von Wirtschaftswachstum und politischer Stabilität wurden „asiatische Werte“ oft herangezogen, um autoritäre Strukturen und die Priorisierung kollektiver Ziele gegenüber individuellen Freiheiten zu rechtfertigen.
Wie kam es zum Sturz Suhartos?
Die massiven wirtschaftlichen Folgen der Asienkrise führten zu sozialen Unruhen und politischem Druck, was letztlich den Rücktritt Suhartos und den Beginn einer neuen Herrschaftsordnung einleitete.
Was kennzeichnete den zweiten Anlauf der Demokratie in Indonesien?
Nach dem Ende der Ära Suharto entwickelte sich eine neue Herrschaftsordnung, die versuchte, demokratische Strukturen in einem zuvor autoritär geprägten System zu verankern.
- Quote paper
- Philipp Meyer (Author), 2010, Der Einfluss der Asienkrise 1997 / 1998 auf die Entwicklung der Demokratisierung in Südostasien, am Fallbeispiel Indonesien., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168519