Untersuchungen zur Entwicklung der heutigen Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg. Haftbedingungen und Vorgänge in der Haft.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- I. Einführendes
- II Zur Geschichte der Anstalt bis 1958.
- III. Das „MfS“ übernimmt. Die „UHA I.“ entsteht.
- III.I Vorgehen gegen „Feinde des Staates“ und gesetzlicher Rahmen.
- III.II Haftalltag. Ablauf, Ziele, Bedingungen – Erfahrungsberichte.
- IV. Gedenkstätte Moritzplatz 1990 bis 2010.
- V. Literaturverzeichnis
- VI. Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die Hausarbeit widmet sich der Untersuchungshaftanstalt Magdeburg-Neustadt, die zwischen 1957 und 1970 als „UHA I“ fungierte. Sie analysiert die Rolle dieser Einrichtung innerhalb des staatlichen Überwachungsapparates der DDR, insbesondere unter der Kontrolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
- Die Entwicklung der Anstalt von einem Polizeigefängnis zu einer Untersuchungshaftanstalt unter der Kontrolle des MfS.
- Die Methoden und Strategien des MfS zur Verfolgung von „Feinden des Staates“ in der „UHA I“.
- Die Haftbedingungen und der Alltag der Inhaftierten, einschließlich ihrer Erfahrungen und Erlebnisse.
- Die Transformation der „UHA I“ zur Gedenkstätte Moritzplatz nach der Wende.
- Die Bedeutung der Anstalt für die Geschichte der DDR und die Aufarbeitung der Vergangenheit.
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Das erste Kapitel bietet eine einführende Darstellung der Untersuchungshaftanstalt Magdeburg-Neustadt und ihrer Bedeutung im Kontext der DDR. Die zweite Sektion beleuchtet die historische Entwicklung der Anstalt, beginnend mit ihrer Verwendung als Polizeigefängnis bis 1958.
Der dritte Abschnitt konzentriert sich auf die Übernahme der Anstalt durch das MfS und die Entstehung der „UHA I.“. Er untersucht das Vorgehen gegen „Feinde des Staates“ sowie den rechtlichen Rahmen. Außerdem analysiert dieser Abschnitt den Haftalltag, die Lebensbedingungen der Inhaftierten und ihre Erfahrungen.
Schlüsselwörter (Keywords)
Untersuchungshaftanstalt, Magdeburg-Neustadt, „UHA I“, Ministerium für Staatssicherheit (MfS), DDR, politische Verfolgung, Haftbedingungen, Erfahrungsberichte, Gedenkstätte, Moritzplatz.
Häufig gestellte Fragen
Was war die Funktion der Untersuchungshaftanstalt Magdeburg-Neustadt?
Sie diente zwischen 1957 und 1970 als „UHA I“ unter der Kontrolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zur Inhaftierung politischer Gegner.
Wer wurde in der UHA I inhaftiert?
Inhaftiert wurden Personen, die vom DDR-Regime als „Feinde des Staates“ eingestuft wurden.
Wie waren die Haftbedingungen im MfS-Gefängnis?
Die Haftbedingungen waren durch strenge Überwachung, Isolation und psychischen Druck gekennzeichnet, um Geständnisse oder Informationen zu erzwingen.
Wann wurde das Gefängnis zur Gedenkstätte?
Die Transformation zur Gedenkstätte Moritzplatz erfolgte in den Jahren nach der Wende, zwischen 1990 und 2010.
Was ist das Ziel der Gedenkstätte Moritzplatz heute?
Die Gedenkstätte dient der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit, der Dokumentation politischer Verfolgung und als Ort des Gedenkens an die Opfer.
Welche Rolle spielte das MfS in dieser Einrichtung?
Das MfS übernahm 1958 die vollständige Kontrolle über die Anstalt und nutzte sie als zentrales Instrument seines Überwachungs- und Repressionsapparates.
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- Robert Schich (Author), 2010, Gedenkstätte Moritzplatz - Vergangenheit und Gegenwart im ehemaligen MfS-Gefängnis Magdeburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167926