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Analyse, Entstehungsgeschichte und Interpretationsansätze zu Claude Monets "Le Déjeuner sur l´herbe"

Title: Analyse, Entstehungsgeschichte und Interpretationsansätze zu Claude Monets "Le Déjeuner sur l´herbe"

Term Paper , 2010 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Näder (Author)

Art - Painting
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Eine Werkanalyse von Monets nie vollendetem Gemälde "Das Frühstück im Grünen" mit ausführlicher Bildbeschreibung, eingehender Betrachtung der Farb- und Lichtsetzungen sowie der Figuren und Entstehungsumstände.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Rahmengeschichte zu Le Déjeuner sur l´herbe

3 Bildbeschreibung

3.1 Etude pour Le Déjeuner sur l´herbe

3.2 Le Déjeuner sur l´herbe

4 Figurenanalyse

4.1 Etude pour Le Déjeuner sur l´herbe

4.2 Le Déjeuner sur l´herbe

5 Technik und Licht

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entstehungsgeschichte, Bildkomposition und technische Umsetzung von Claude Monets monumentalem Gemälde "Le Déjeuner sur l´herbe". Dabei wird analysiert, warum das ambitionierte Projekt letztlich scheiterte und welche Bedeutung diese Arbeit für die künstlerische Entwicklung Monets hin zum Impressionismus einnahm.

  • Historische Rahmengeschichte und Einflüsse auf Monet
  • Vergleichende Analyse der Ölstudie mit den erhaltenen Fragmenten des Hauptwerks
  • Identifikation der verwendeten Modelle und Figurenkonstellationen
  • Untersuchung der impressionistischen Maltechnik und Lichtwirkung
  • Bedeutung des Scheiterns für Monets künstlerischen Werdegang

Auszug aus dem Buch

Die Rahmengeschichte zu Le Déjeuner sur l´herbe

Nachdem Claude Monet im Jahre 1865 erstmals zwei Seestücke im Pariser Salon des Refusés ausstellen durfte und mit diesen beim Kunstpublikum auf unerwartet positive Resonanz stieß, nahm er sich vor, für das Folgejahr ein monumentales Werk zu erschaffen, das seine Reputation als Künstler erheblich steigern sollte. Den Anstoß für das geplante Gemälde gaben ihm nicht zuletzt die Bildwände seines Freundes und Künstlerkollegen Gustave Courbet, dessen Gruppenbilder von übergroßem Format als Orientierungswert für Le Déjeuner sur l´herbe dienten. Monets Werk sollte rund viereinhalb Meter in der Höhe und sechs Meter in der Länge messen, was annähernd den Maßen von Courbets Gruppengemälde L´Atelier entsprach.

Die direkte Vorlage für Le Déjeuner sur l´herbe war jedoch das gleichnamige Gemälde Edouard Manets, das gerade zwei Jahre zuvor im Salon erschienen und als „skandalumwitterte Attraktion“ heftig aber begeistert diskutiert worden war. An diesen Erfolg wollte Monet anknüpfen, gleichwohl dass den beiden Werken lediglich die Thematik der Picknickszenerie im Wald gemein sein sollte. Von Manets Orientierung an den alten Meistern (Raffael und Giorgione), der akademiegerechten Malweise und den erotischen, anzüglichen und ironischen Anspielungen distanzierte sich Monet deutlich. Vielmehr war ihm daran gelegen, ein Flaggwerk der Freilichtmalerei von bisher nie dagewesener Größe zu schaffen: eine reine Hommage an die Landschaft von Chailly-en-Bière als Mahlzeitendarstellung im Freien, die zugleich den Zeitgeist der damaligen Pariser Gesellschaft widerspiegelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Bedeutung von Monets Frühwerk für seine künstlerische Entwicklung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Die Rahmengeschichte zu Le Déjeuner sur l´herbe: Das Kapitel beleuchtet die Ambitionen Monets, mit einem monumentalen Freilichtgemälde an den Erfolg seines Kollegen Manet anzuknüpfen, sowie die Hindernisse bei der Umsetzung.

3 Bildbeschreibung: Hier erfolgt eine detaillierte visuelle Analyse sowohl der Moskauer Ölstudie als auch des Hauptwerks unter Berücksichtigung der Gruppenkonstellationen und Lichtführung.

4 Figurenanalyse: Dieses Kapitel identifiziert die realen Personen, die Monet als Modelle für die Figuren seines Gemäldes dienten, darunter Freunde und Künstlerkollegen.

5 Technik und Licht: Diese Untersuchung analysiert die spezifische additive Maltechnik Monets und die Herausforderungen, die sich durch die Darstellung natürlicher Lichtverhältnisse im großen Format ergaben.

6 Fazit: Das Fazit ordnet das Scheitern des Projekts als wichtigen Lernprozess ein, der Monet den Weg zur Entwicklung seines eigenen impressionistischen Stils ebnete.

Schlüsselwörter

Claude Monet, Le Déjeuner sur l´herbe, Impressionismus, Freilichtmalerei, Frédéric Bazille, Camille Doncieux, Gustave Courbet, Maltechnik, Kunstgeschichte, Skizzenhaftigkeit, Lichtwirkung, Wald von Fontainebleau, Puschkin-Museum, Salon des Refusés, Bildfragment

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Gemälde "Le Déjeuner sur l´herbe" von Claude Monet, ein bedeutendes aber unvollendetes Frühwerk des Künstlers aus dem Jahr 1865.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?

Zentrale Themen sind die Entstehungsgeschichte des Werks, die künstlerischen Vorbilder, die Identifikation der Modelle, die verwendete impressionistische Technik sowie die Gründe für das Scheitern des monumentalen Projekts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Monet durch die Arbeit an diesem Werk – trotz des Scheiterns hinsichtlich der Salonausstellung – wichtige Erfahrungen sammelte, die seinen späteren Weg als Impressionist maßgeblich prägten.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer vergleichenden Werkanalyse, bei der das Hauptwerk (bzw. dessen Fragmente) mit der existierenden Vorstudie (Etude pour Le Déjeuner sur l´herbe) gegenübergestellt wird, ergänzt durch kunsthistorische Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bildbeschreibung, eine Analyse der Figuren und deren reale Vorbilder sowie eine Untersuchung der künstlerisch-technischen Schwierigkeiten bei der Darstellung von Licht und Natur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Claude Monet, Impressionismus, Freilichtmalerei, künstlerische Entwicklung und spezifische Werke wie "Le Déjeuner sur l´herbe" charakterisiert.

Warum konnte Monet das Gemälde nicht rechtzeitig fertigstellen?

Neben gesundheitlichen Problemen und finanziellen Engpässen führten die Kündigung des Ateliers, der Umzug sowie technische Schwierigkeiten beim Übertragen der skizzenhaften Malweise auf die große Leinwand zum Scheitern der rechtzeitigen Fertigstellung.

Welche Rolle spielt Frédéric Bazille in diesem Projekt?

Frédéric Bazille war ein enger Freund Monets und fungierte als wichtiges Modell für mehrere männliche Figuren im Gemälde, was durch seine ständige Anwesenheit in Chailly belegt wird.

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Details

Title
Analyse, Entstehungsgeschichte und Interpretationsansätze zu Claude Monets "Le Déjeuner sur l´herbe"
College
University of Heidelberg
Grade
1,0
Author
Laura Näder (Author)
Publication Year
2010
Pages
21
Catalog Number
V167206
ISBN (eBook)
9783640836284
ISBN (Book)
9783640836406
Language
German
Tags
Kunst Kunstgeschichte Claude Monet Impressionismus Klassische Moderne
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Näder (Author), 2010, Analyse, Entstehungsgeschichte und Interpretationsansätze zu Claude Monets "Le Déjeuner sur l´herbe", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167206
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