Die Arbeit ist im Rahmen eines Seminars mit dem Thema "Print direkt - Wie entsteht eine Kulturzeitung" entstanden.
Aufgabenstellung war: Entwickeln Sie ein Crossmediales Konzept für eine Kulturzeitung Ihrer Wahl, das Leser/Nutzer über das reine Printangebot hinaus bindet.
Um ein crossmediales Konzept für die Musikzeitung nmz zu erstellen, wurde diese zunächst genauer untersucht. Sowohl die Zeitschrift an sich, als auch ihre Leser und ihr derzeitiges Crossmedia-Konzept. Die Analyse der Leser basiert auf einer Leserschaftsanalyse, die im Jahr 2001 von der nmz selbst durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden mit aktuellen Studien zum Medienverhalten der Bundesbürger verglichen, um herauszufinden, wie ein crossmediales Konzept aussehen sollte. An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass es keine Umfrage zur Mediennutzung der nmz-Leser gibt, sondern nur aufgrund der soziodemografischen Daten, erhalten aus der Leserschaftsanalyse 2001, auf eine typische Mediennutzung
dieser Gruppe rückgeschlossen wurde. Eine Studie zum konkreten Medienverhalten der nmz-Leser wäre in jedem Fall sehr sinnvoll, um noch genauer auf die Bedürfnisse derLeserschaft eingehen zu können, konnte aber im Rahmen dieser Arbeit nicht
durchgeführt werden.
Des Weiteren wurde untersucht, wie die direkte Konkurrenz der nmz aussieht, also der
deutsche Musikzeitschriftenmarkt und dessen crossmediale Konzepte. Hier wurde
allerdings um dem gestatteten Umfang dieser Arbeit gerecht zu werden nur auf die
Gestaltung der Webauftritte eingegangen. Unter Punkt 3 findet sich eine
Zusammenfassung dieser Recherchen, eine genauere Aufstellung findet sich im Anhang
der Arbeit.
Nach der Analyse der Ausgangslage, wird im Kapitel 4 dieser Arbeit die Zielsetzung des crossmedialen Konzepts kurz erläutert. Danach wird ein crossmediales Konzept für die nmz entworfen, das diese Ziele erreichen soll.
Das Hauptaugemerk dieser Arbeit wird die Verzahnung des Print-Angebots der nmz, auf das aber kein Einfluss genommen werden soll, mit dem Internet, aber auch mit anderen Medien wie Funk und Fernsehen sein. Auch die Möglichkeit der Medienpartnerschaften
wird in Betracht bezogen. Auf Themen, wie die in den Medien so hoch gelobten Social-Networking-Plattformen des Web 2.0, wird in dieser Arbeit nur am Rande eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Analyse der neuen musikzeitung
- Leserschaft der nmz
- Ist-Zustand des crossmedialen Konzepts der nmz
- Marktanalyse
- Zielsetzung des crossmedialen Konzepts
- Entwurf eines crossmedialen Konzepts für die nmz
- Internet
- Funk und Fernsehen
- Medienpartnerschaften
- Fazit
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein crossmediales Konzept für die Musikzeitung nmz zu entwickeln, das Leser und Nutzer über das reine Printangebot hinaus bindet und die Synergieeffekte verschiedener Medienkanäle nutzt.
- Analyse der aktuellen Mediennutzung der nmz-Leserschaft
- Entwicklung eines crossmedialen Konzepts, das die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt
- Integration von Online-Formaten, Funk und Fernsehen
- Evaluierung der Möglichkeiten von Medienpartnerschaften
- Optimierung der crossmedialen Kommunikation für die nmz
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des crossmedialen Konzepts ein und definiert den Begriff Crossmedia. Die Analyse der neuen musikzeitung beleuchtet die Leserschaft der nmz und den aktuellen Stand des crossmedialen Konzepts der Zeitung. Die Marktanalyse gibt einen Überblick über die Konkurrenz der nmz im deutschen Musikzeitschriftenmarkt. Die Zielsetzung des crossmedialen Konzepts wird im darauf folgenden Kapitel kurz erläutert. Kapitel 5 entwirft ein crossmediales Konzept für die nmz, das verschiedene Medienkanäle wie Internet, Funk und Fernsehen integriert und Medienpartnerschaften in Betracht zieht. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Crossmediales Konzept, Musikzeitung, nmz, Neue Musikzeitung, ConBrio-Verlag, Leser, Nutzer, Internet, Funk, Fernsehen, Medienpartnerschaften, Online-Formate, Zielgruppe, Mediennutzung, Marktanalyse, Konkurrenz, Synergieeffekte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des crossmedialen Konzepts für die "nmz"?
Ziel ist es, die Leser der neuen musikzeitung über das reine Printangebot hinaus zu binden und durch die Verzahnung verschiedener Medienkanäle Synergieeffekte zu nutzen.
Welche Medien werden in das Konzept einbezogen?
Neben dem Internetauftritt umfasst das Konzept auch Kooperationen mit Funk und Fernsehen sowie strategische Medienpartnerschaften.
Wie sieht die Zielgruppe der nmz aus?
Die Analyse basiert auf soziodemografischen Daten einer Leserschaftsanalyse, die Rückschlüsse auf ein spezifisches Mediennutzungsverhalten der kulturinteressierten Zielgruppe zulässt.
Wird auch das Web 2.0 berücksichtigt?
Social-Networking-Plattformen werden am Rande thematisiert, wobei der Fokus auf der direkten Verzahnung von Print und Online-Inhalten liegt.
Warum ist eine Marktanalyse für Kulturzeitungen wichtig?
Um die eigene Wettbewerbsposition zu verstehen, wird die Konkurrenz auf dem deutschen Musikzeitschriftenmarkt und deren Webauftritte untersucht.
- Quote paper
- Sabine Wimmer (Author), 2008, Entwurf eines crossmedialen Konzepts für die Musikzeitung "nmz", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167110