Von der Idee zur erfolgreichen Existenzgründung
Teil I: Von der Idee bis zur Entscheidung
Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt eine Firma zu gründen, hat einen schwierigen Aufstieg vor sich. Um im Bild zu bleiben, so wie kein Bergsteiger ohne sorgfältige Planung und Ausrüstung eine Erstbesteigung vornehmen würde, so muss auch ein Gründer umfassend planen und sich möglichst perfekt informieren und ausrüsten, damit er nicht abstürzt. Leider ist das aber oft nicht der Fall, denn über 60% der Firmengründer überstehen die ersten drei Jahre nicht.
Am Anfang steht die Idee
Für den Schritt in die Selbständigkeit gibt es verschiedene Startpositionen:
1. Wie finde ich eine Idee?
2. Ich habe eine Idee.
3. Prüfung der alternativen Möglichkeiten.
Zu 1. Wie finde ich eine Idee?
Wer nicht weiß, mit welchen Angeboten/Leistungen er zukünftig sein Geld verdienen will, muss sich zunächst einmal selbst auf den Prüfstand stellen. Man muss sich zuerst selbst klar werden was man will, was man kann und warum es gerade diese Tätigkeit sein soll.
Egal zu welcher Selbständigkeit man sich entschließt, zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn man erfolgreich sein will. Man muss von dem, was man tun will, viel verstehen, damit man immer und zu jeder Zeit mit Kompetenz agieren kann. Außerdem muss man das, was man tun will, gern ausüben. Wer täglich 8, 10 oder mehr Stunden Arbeiten ausführen muss, die er nicht gern und mit Überzeugung macht, kommt schnell in Stresssituationen, die er irgendwann nicht mehr bewältigt.
Wer bei der Ideensuche Anregungen und Hilfe sucht, wird in vielen Internetseiten fündig. Ich halte zwei Seiten (weitere Empfehlungen finden Sie am Ende des Beitrages) für besonders wichtig. Einmal die
Inhaltsverzeichnis
Teil I: Von der Idee bis zur Entscheidung
Am Anfang steht die Idee
1. Wie finde ich eine Idee?
2. Ich habe eine Idee
3. Prüfung der alternativen Möglichkeiten
Teil II: Die Informationsgewinnung
Teil III: Planung und Finanzierung
1. Summary (Zusammenfassung)
2. Selbstdarstellung
3. Die Geschäftsidee
3.1 Gründer und Rechtsform
3.2 Gründe für die Entscheidung
3.3 Zielvorstellung
4. Ist – Situation
4.1 Wettbewerb
4.2 Differenzierungsmöglichkeiten
4.3 Geplantes Vorgehen
5. Finanzierung
5.1 Eigenmittel
5.2 Beantragte (genehmigte) Fördergelder
5.3 Benötigte Fremdmittel
5.4 Geplante Rentabilität
5.5 Geplante Liquidität
6. Unternehmen
6.1 Anmeldungen/Genehmigungen
6.2 Standort, Räume
6.3 Betriebsausstattung
7. Markteintritt
7.1 Geplante Maßnahmen
Anmerkung und Ergänzung: Die Lage
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit ist es, angehenden Gründern einen strukturierten Leitfaden für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit an die Hand zu geben, um typische Kardinalfehler zu vermeiden und das unternehmerische Risiko durch fundierte Vorbereitung zu minimieren.
- Methodische Ideensuche und objektive Bewertung der Geschäftsidee
- Strategische Planung des Businessplans zur Überzeugung von Kapitalgebern
- Kritische Analyse von Beratungsangeboten und Informationsquellen
- Optimierung des Markteintritts und Standortwahl
Auszug aus dem Buch
Zu 1. Wie finde ich eine Idee?
Wer nicht weiß, mit welchen Angeboten/Leistungen er zukünftig sein Geld verdienen will, muss sich zunächst einmal selbst auf den Prüfstand stellen. Man muss sich zuerst selbst klar werden was man will, was man kann und warum es gerade diese Tätigkeit sein soll.
Egal zu welcher Selbständigkeit man sich entschließt, zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn man erfolgreich sein will. Man muss von dem, was man tun will, viel verstehen, damit man immer und zu jeder Zeit mit Kompetenz agieren kann. Außerdem muss man das, was man tun will, gern ausüben. Wer täglich 8, 10 oder mehr Stunden Arbeiten ausführen muss, die er nicht gern und mit Überzeugung macht, kommt schnell in Stresssituationen, die er irgendwann nicht mehr bewältigt.
Wer bei der Ideensuche Anregungen und Hilfe sucht, wird in vielen Internetseiten fündig. Ich halte zwei Seiten (weitere Empfehlungen finden Sie am Ende des Beitrages) für besonders wichtig. Einmal die Existenzgründerseiten des >www.bmwi.de<, weil hier umfassende Informationen und Hilfen geboten werden, mit denen Sie viel Geld sparen können. Wenn Sie nur nach Ideen suchen, ist meiner Meinung nach die Internetseite >www.best-practice business.de/blog< hervorragend geeignet.
Da die meisten Geschäftsideen nicht wirklich neu sind, sondern in der Regel übernommen werden, sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht 1:1 übernommen werden. Besser ist es, die Idee zu hinterfragen und zu überlegen, wie man sie verbessern kann.
Zusammenfassung der Kapitel
Teil I: Von der Idee bis zur Entscheidung: Das Kapitel behandelt die ersten Schritte von der ersten Geschäftsidee über deren kritische Prüfung bis hin zu den Vorbereitungen einer Unternehmensübernahme oder Franchise-Gründung.
Teil II: Die Informationsgewinnung: Dieser Abschnitt warnt vor unseriösen Beratungsangeboten und gibt Anleitungen, wie man Informationen ohne kostspielige Berater durch Eigenrecherche und direkte Kundenbefragung gewinnt.
Teil III: Planung und Finanzierung: Hier wird der strukturierte Aufbau eines Businessplans dargelegt, wobei der Fokus auf Fakten, Daten und einer realistischen Risiko-Einschätzung zur Überzeugung von Investoren liegt.
Schlüsselwörter
Existenzgründung, Businessplan, Geschäftsidee, Selbstständigkeit, Unternehmensgründung, Marktanalyse, Finanzierung, Franchise, Wettbewerbsfähigkeit, Beratung, Risikomanagement, Unternehmertum, Marketing, PR, Standortwahl.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dient als Wegweiser für Existenzgründer, um den schwierigen Prozess der Firmengründung durch sorgfältige Planung und Information zu professionalisieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Ideenfindung, der kritischen Bewertung des Geschäftsmodells, der Erstellung eines Businessplans sowie der strategischen Informationsbeschaffung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, Gründern zu helfen, ihre Erfolgschancen zu erhöhen, indem sie Kardinalfehler in der Planungsphase vermeiden und ihre Idee objektiv prüfen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen praxisorientierten, erfahrungsbasierten Ansatz, der durch eine logische, schrittweise Anleitung und kritische Hinterfragung gängiger Beratungspraktiken geprägt ist.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Entscheidungsfindung, die Gewinnung belastbarer Informationen sowie die konkrete Erstellung eines überzeugenden Business- und Finanzplans.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Existenzgründung, Businessplan, Geschäftsidee und Risikominimierung zusammenfassen.
Warum sollte man bei Franchise-Angeboten besonders vorsichtig sein?
Da es in Deutschland keine einheitlichen rechtlichen Vorgaben für Franchise-Systeme gibt, ist Vorsicht geboten, um nicht an unseriöse Partner zu geraten; die Prüfung durch einen Fachanwalt und das Prüfsiegel des Franchise-Verbands werden empfohlen.
Wie wichtig ist der Standort für Dienstleistungsunternehmen?
Bei Dienstleistungen ist der Standort sekundär, solange die Anfahrtswege für den Kunden kurz genug sind, um die Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit bei Notfällen nicht zu gefährden.
- Arbeit zitieren
- Hans-Jürgen Borchardt (Autor:in), 2011, Von der Idee zur erfolgreichen Existenzgründung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167109