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Jüdische Auswanderung aus Osteuropa im 19. und 20. Jahrhundert

Quellenbasierte Erörterung anhand der Biographie Mary Antins

Title: Jüdische Auswanderung aus Osteuropa im 19. und 20. Jahrhundert

Seminar Paper , 2007 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nora Normann (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization
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Diese Hausarbeit widmet sich der Geschichte der jüdischen Amerika-Auswanderung aus Osteuropa ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Die soziale Lage in den Heimatländern, sowie die antijüdischen Gesetze werden in dieser Hausarbeit nur erörtert, wenn es für das Verständnis hilfreich erscheint. Der Schwerpunkt dieser Hausarbeit liegt alleinig auf der Darstellung der Route der jüdischen Auswanderer aus ihrer Heimat bis zu den deutschen Hafenstädten Bremen und Hamburg,welchen ich anhand der Biografie von Mary Antin nachzeichnen werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Begriff der „Ostjuden“
  • Darstellung einer Auswanderung
    • Grenz- und Kontrollstationen
    • Auswandererhafen Hamburg
  • Agentenwesen
  • Quellenkritische Abschlussdiskussion

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Hausarbeit befasst sich mit der Geschichte der jüdischen Auswanderung aus Osteuropa nach Nordamerika ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie zeichnet die Route der jüdischen Auswanderer aus ihrer Heimat bis zu den deutschen Hafenstädten Bremen und Hamburg anhand der Biografie von Mary Antin nach. Die sozialen Verhältnisse und die antijüdischen Gesetze in den Heimatländern werden nur erwähnt, wenn es für das Verständnis der Auswanderung notwendig erscheint.

  • Die Geschichte der jüdischen Auswanderung aus Osteuropa nach Nordamerika ab Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Die Reise der jüdischen Auswanderer aus ihrer Heimat bis zu den deutschen Hafenstädten Bremen und Hamburg
  • Die Rolle des Agentenwesens bei der Organisation der Auswanderung
  • Die Bedeutung des Auswandererhafens Hamburg für die jüdische Einwanderung nach Amerika
  • Die Lebensbedingungen der jüdischen Bevölkerung in den Heimatländern und die Auswirkungen der antijüdischen Gesetze

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung

Die Einleitung gibt einen Überblick über die Geschichte der jüdischen Emanzipation in Europa und erläutert die Ursachen für die Auswanderung von Juden aus Osteuropa. Die Hausarbeit fokussiert sich auf die Route der jüdischen Auswanderer aus ihrer Heimat bis zu den deutschen Hafenstädten Bremen und Hamburg und nutzt die Biografie von Mary Antin als Quelle.

2. Begriff der „Ostjuden“

In diesem Kapitel werden die Ostjuden als eine eigene Gruppe definiert und ihre Geschichte und Lebensbedingungen in Osteuropa beschrieben. Die Ostjuden werden aufgrund ihrer geografischen Herkunft in polnische, galizische und russische Juden unterteilt, wobei die geographischen Unterschiede aufgrund der politischen Verhältnisse zu jener Zeit oft irreführend sind.

3. Darstellung einer Auswanderung

Dieses Kapitel folgt der Reise der Familie Antin aus Polotzk in Weißrussland bis nach Hamburg. Die Kapitel 3.1 und 3.2 beschreiben die Grenzkontrollen und die besonderen Herausforderungen der Reise durch Deutschland. Die Familie Antin reiste in den 1890er Jahren, zu einer Zeit, in der die Reisebedingungen aufgrund von verschärften Sicherheitsmaßnahmen, die auf die Choleraepidemie 1892 zurückzuführen waren, besonders schwierig waren.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter der Hausarbeit sind: jüdische Auswanderung, Osteuropa, Nordamerika, Auswandererhafen Hamburg, Mary Antin, Agentenwesen, Ghettoisierung, antijüdische Gesetze, Ostjuden, Lebensbedingungen, Reisebeschreibung, Quellenkritik.

Häufig gestellte Fragen

Welche Route nahmen jüdische Auswanderer aus Osteuropa?

Die Route führte meist aus den Heimatländern wie Russland oder Polen über Grenzkontrollstationen zu den deutschen Hafenstädten Hamburg oder Bremen.

Wer war Mary Antin?

Mary Antin war eine Autorin, deren Biografie als zentrale Quelle dient, um die Reiseerfahrungen jüdischer Migranten im 19. Jahrhundert nachzuzeichnen.

Was versteht man unter dem Begriff "Ostjuden"?

Es ist eine Sammelbezeichnung für die jüdische Bevölkerung aus Osteuropa (Polen, Galizien, Russland), die sich durch Sprache, Kultur und soziale Lage von Westjuden unterschied.

Welche Rolle spielte der Hamburger Hafen für die Auswanderung?

Hamburg war einer der wichtigsten Transitpunkte, an dem Auswandererhallen errichtet wurden, um die Massen an Menschen vor der Überfahrt nach Amerika zu versorgen und zu kontrollieren.

Was war das "Agentenwesen" bei der Auswanderung?

Agenten organisierten Reisen, verkauften Schiffspassagen und halfen bei Grenzübertritten, oft gegen hohe Gebühren und unter ausbeuterischen Bedingungen.

Warum waren Grenzkontrollen in Deutschland so streng?

Besonders nach der Choleraepidemie von 1892 wurden scharfe medizinische und polizeiliche Kontrollen eingeführt, um Seuchen und unerwünschte Migration zu verhindern.

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Details

Title
Jüdische Auswanderung aus Osteuropa im 19. und 20. Jahrhundert
Subtitle
Quellenbasierte Erörterung anhand der Biographie Mary Antins
College
University of Hamburg  (Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte)
Course
Mittelseminar: Hamburg als Auswandererhafen im 19. und 20. Jahrhundert
Grade
1,7
Author
Nora Normann (Author)
Publication Year
2007
Pages
14
Catalog Number
V167064
ISBN (eBook)
9783640834402
ISBN (Book)
9783640834549
Language
German
Tags
Jüdische Auswanderung Ostjuden Auswanderung Hamburger Hafen Ballin Mary Antin Ballinstadt Hapag Lloyd
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nora Normann (Author), 2007, Jüdische Auswanderung aus Osteuropa im 19. und 20. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167064
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