Der Streit der Königinnen im Nibelungenlied ist der Dreh- und Angelpunkt des Handlungsverlaufs, dessen weitreichende Folgen den weiteren Fortlauf motivieren. Doch die 14. Aventiure ist nur die Eskalation der Feindseligkeiten der beiden Protagonistinnen, die in der vorhergehenden Geschichte vorbereitet wird. In dieser Arbeit werden der Frauenstreit zwischen Krimhild und Brünhild und seine Motivationen genauer beleuchtet.
Inhaltsverzeichnis
- Der Streit der Königinnen
- Die Beunruhigung Brünhilds
- Der Frauenstreit
- Die Folgen
- Ring und Gürtel
- Der Eid
- Die Öffentlichkeit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht den Streit der Königinnen im Nibelungenlied und dessen weitreichende Folgen auf den Handlungsverlauf. Dabei wird die 14. Aventiure als Eskalation der Feindseligkeiten zwischen Brünhild und Kriemhild betrachtet, die in der vorhergehenden Geschichte vorbereitet wird.
- Der Betrug der Männer auf Isenstein als Auslöser des Streits
- Die unterschiedlichen Beweggründe der Königinnen: Brünhilds Streben nach Macht und Kriemhilds Liebe zu Siegfried
- Die Rolle der Männer im Konflikt und ihre Verantwortung für die Eskalation
- Die Auswirkungen des Streits auf die Beziehungen zwischen den Königinnen und ihren Gatten
- Die Bedeutung des Ringes und des Gürtels als Symbole für Macht und Ehre
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt den Streit der Königinnen im Nibelungenlied als zentralen Konflikt der Handlung, der durch den Betrug der Männer auf Isenstein ausgelöst wird. Der zweite Abschnitt analysiert Brünhilds Beunruhigung über die unstandesgemäße Vermählung Kriemhilds mit Siegfried, die die Grundlage für den späteren Streit zwischen den Königinnen legt. Der dritte Abschnitt widmet sich dem eigentlichen Streit der Königinnen, der in drei Phasen aufgeteilt wird: das Zwiegespräch beim Turnier, vor dem Münster und nach der Messe.
Schlüsselwörter
Der Streit der Königinnen, Nibelungenlied, Brünhild, Kriemhild, Siegfried, Gunther, Isenstein, Betrug, Macht, Ehre, Ring, Gürtel, Feindschaft, Liebe, Konflikt, Handlungsverlauf, Aventiure.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die zentrale Ursache für den Streit der Königinnen im Nibelungenlied?
Die Ursache liegt im Betrug der Männer auf Isenstein, durch den Brünhild getäuscht wurde, und in der anschließenden unstandesgemäßen Vermählung Kriemhilds mit Siegfried.
In welcher Aventiure eskaliert der Konflikt?
Der Konflikt erreicht in der 14. Aventiure seinen Höhepunkt, als der Streit vor dem Münster in Worms öffentlich ausbricht.
Welche Symbole spielen eine entscheidende Rolle im Streit?
Der Ring und der Gürtel, die Siegfried Brünhild in der Hochzeitsnacht entwendete, dienen als Beweisstücke für die angebliche Unterlegenheit Brünhilds.
Wie unterscheiden sich die Motive von Kriemhild und Brünhild?
Brünhild ist primär um ihren sozialen Status und ihre Macht besorgt, während Kriemhild aus Liebe zu Siegfried und verletzter Ehre handelt.
Welche Rolle spielt die Öffentlichkeit in diesem Konflikt?
Der Streit wird bewusst vor dem Münster vor den Augen des Hofes ausgetragen, was die Demütigung Brünhilds unumkehrbar macht und die Katastrophe einleitet.
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- Veronika Luther (Author), 2009, Der Streit der Königinnen im Nibelungenlied, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166844