Die vorliegende schriftliche Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema
„oral history“. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt zunächst in der
Entstehungsgeschichte des oral history, wobei anschließend die
Voraussetzungen für ein oral history geführtes Interview erklärt werden.
Das Interview selbst, auch Erinnerungsinterview genannt, dient als Einleitung zum Thema, welches vom zweiten Referenten behandelt wird. Dort liegt der thematische Schwerpunkt auf den methodischen und didaktischen Vorgehens- und Auswertungsweisen solcher Interviewtexte. Auch werden die Problemfelder und die Anwendbarkeit jener Texte kritisch untersucht und beleuchtet. Zum Schluss erfolgt ein kurzes Fazit zur Gesamtthematik.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil: oral history
- Entstehung und Nutzung der oral history
- Das Interview
- Interviewtexte
- Lesbarkeit
- Vorgehensweise
- Auswertung
- Funktionalität
- Problematik
- Praktischer Gebrauch
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die schriftliche Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema „oral history“. Der Schwerpunkt liegt zunächst in der Entstehung und Nutzung der oral history und den Voraussetzungen für ein oral history geführtes Interview. Die methodischen und didaktischen Vorgehens- und Auswertungsweisen von Interviewtexten werden beleuchtet, sowie die Problemfelder und die Anwendbarkeit der Texte kritisch untersucht.
- Entstehung und Entwicklung der oral history
- Methoden und Vorgehensweise bei der Durchführung von oral history Interviews
- Analyse und Auswertung von Interviewtexten
- Problemfelder und Anwendbarkeit der oral history Methode
- Bedeutung der oral history in der Geschichtsforschung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema „oral history“ vor und gibt einen Überblick über die Schwerpunkte der Ausarbeitung.
Der Hauptteil befasst sich zunächst mit der Entstehung und Nutzung der oral history. Dabei werden die verschiedenen Gründe für die Nutzung mündlicher Quellen in der Geschichtsforschung beleuchtet. Die Bedeutung der oral history für die Erforschung „schriftloser“ Kulturen sowie für die Analyse politischer Zeitgeschichte wird hervorgehoben. Außerdem werden die unterschiedlichen Anwendungen der oral history in den USA und Europa beleuchtet.
Im nächsten Abschnitt wird das Interview als Methode der oral history vorgestellt. Es wird die Bedeutung der Interviewführung und der Haltung des Interviewers sowie die unterschiedlichen Interviewformen (thematische und biographische Interviews) erläutert. Die Bedeutung des „Kontrollverlustes“ des Befragten und die Herausforderungen bei der Auswertung der Interviews werden ebenfalls thematisiert.
Der Abschnitt „Interviewtexte“ behandelt die Komplexität und Ausführlichkeit der Interviewinhalte. Die Struktur, der Inhalt und die Intentionen des Textes werden erläutert, sowie die Bedeutung der intensiven Beschäftigung mit den Erzählungen der Befragten.
Schlüsselwörter
Oral history, Geschichtsforschung, Interviewmethode, Erinnerungsinterview, Interviewanalyse, Auswertung, Problematik, Anwendbarkeit, Zeitgeschichte, soziale Gruppen, schriftlose Kulturen, Interviewführung, Interviewtexte, Lesbarkeit, Vorgehensweise, Gedächtnis.
Häufig gestellte Fragen
Was ist "Oral History"?
Es ist eine Methode der Geschichtsforschung, die mündliche Berichte von Zeitzeugen (Erinnerungsinterviews) als historische Quellen nutzt.
Warum ist Oral History für die Erforschung "schriftloser" Kulturen wichtig?
Da keine schriftlichen Dokumente vorliegen, sind mündliche Überlieferungen die einzige Möglichkeit, die Geschichte und Kultur dieser Gruppen zu rekonstruieren.
Welche Voraussetzungen gibt es für ein Oral-History-Interview?
Wichtig sind eine offene Haltung des Interviewers, die Wahl zwischen thematischen oder biographischen Formen und die Berücksichtigung der subjektiven Erinnerung.
Wie werden Interviewtexte ausgewertet?
Die Auswertung erfolgt methodisch und didaktisch, wobei besonders auf die Struktur, Intentionen und die Funktionalität der Erzählungen geachtet wird.
Ist Forschung mit Schülern außerhalb der Schule sinnvoll?
Die Arbeit untersucht kritisch, ob Schüler durch Oral-History-Projekte ein tieferes Verständnis für Geschichte entwickeln können, wenn sie selbst Zeitzeugen befragen.
- Quote paper
- Boris Meder (Author), 2004, Oral History: Forschung mit Schülern - ein sinnvolles Unterfangen außerhalb der Schule?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165272