Überblick über den Personenzentrierten Ansatz - Entwickelt von Carl Roger im Rahmen der „Klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie“ und von Annemarie und Reinhard Tausch empirisch bestätigt weiterentwickelt. Grundgedanken, Ziele und praktische Hinweise für den Unterricht.
Inhaltsverzeichnis
- Die Entwicklung des Personenzentrierten Ansatzes...
- Grundgedanke und Ziel des Personenzentrierten Ansatzes.......
- Der Erwerb der Kompetenz.......
- Die Bedeutung des PZA für die Praxis in der Schule
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausarbeitung befasst sich mit dem Personenzentrierten Ansatz (PZA) und seinen Implikationen für die Lehrerrolle. Sie untersucht die Entwicklung des Ansatzes, seine Grundgedanken und Ziele sowie die Bedeutung für die Praxis in der Schule.
- Die humanistische Grundhaltung des PZA
- Die Bedeutung von Wertschätzung, Einfühlung und Echtheit
- Die Förderung von Selbststeuerung und Selbstverwirklichung
- Der Einfluss des PZA auf das Schulklima und die Schülerleistung
- Die Herausforderungen bei der Integration des PZA in die schulische Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Entwicklung des Personenzentrierten Ansatzes
Der Personenzentrierte Ansatz wurde von Carl Rogers in der „Klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie“ entwickelt. Er basiert auf einem humanistischen Menschenbild, das von der Selbststeuerung des Individuums ausgeht. Rogers zeigte, dass ein einfühlsames und wertschätzendes Verhalten von Therapeuten positive Veränderungen bei Klienten bewirkt.
Grundgedanke und Ziel des Personenzentrierten Ansatzes
Der PZA betont die Bedeutung von Wertschätzung, Einfühlung und Echtheit in der Interaktion zwischen Menschen. Er zielt darauf ab, das Erleben und Verhalten des Klienten durch Gespräche zu verändern und eine konstruktive Kommunikations- und Kooperationsform zu fördern.
Der Erwerb der Kompetenz
Der PZA betont die Bedeutung von Selbststeuerung und Selbstverwirklichung. Er fördert die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen, die es dem Individuum ermöglichen, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Die Bedeutung des PZA für die Praxis in der Schule
Der PZA kann einen positiven Einfluss auf das Schulklima und die Schülerleistung haben. Ein einfühlsames und wertschätzendes Verhalten von Lehrkräften kann zu einer Steigerung des Selbstvertrauens und der Motivation der Schüler führen.
Schlüsselwörter
Personenzentrierter Ansatz, Carl Rogers, humanistisches Menschenbild, Wertschätzung, Einfühlung, Echtheit, Selbststeuerung, Selbstverwirklichung, Schulklima, Schülerleistung, Lehrerrolle, Kommunikation, Kooperation, emotionale Kompetenz, Aggression, Angst, Verweigerungshaltung, Selbstwertgefühl.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Grundgedanke des Personenzentrierten Ansatzes (PZA)?
Der PZA basiert auf einem humanistischen Menschenbild, das davon ausgeht, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Selbststeuerung und positiven Veränderung besitzt.
Welche drei Grundhaltungen sind laut Carl Rogers entscheidend?
Die drei entscheidenden Haltungen sind Wertschätzung (Akzeptanz), Einfühlung (Empathie) und Echtheit (Kongruenz).
Wie lässt sich der PZA auf die Lehrerrolle übertragen?
Lehrkräfte, die diese Haltungen einnehmen, fördern das Selbstvertrauen der Schüler und schaffen ein angstfreies Schulklima, was die Lernleistung verbessert.
Wer hat den Ansatz von Rogers empirisch weiterentwickelt?
Annemarie und Reinhard Tausch haben den Ansatz im deutschsprachigen Raum empirisch bestätigt und für pädagogische Kontexte weiterentwickelt.
Welche Auswirkungen hat der PZA auf schwierige Schüler?
Durch Wertschätzung und Empathie können Verweigerungshaltungen, Ängste und Aggressionen bei Schülern abgebaut werden.
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- Bachelor of Arts Charlotte Baier (Author), 2010, Soziale Rollen - Die Lehrerrolle verstehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164958