Die soziologischen Ansätze um das Thema der Wissensarbeit beschreiben im Allgemeinen den Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Mit welchen Möglichkeiten und Notwendigkeiten diese Transformation verbunden ist, versucht Helmut Willke in seinem Text über die „Organisierte Wissensarbeit“ zu erläutern. Ziel dieses Essays soll es sein, die zentralen Thesen herauszuarbeiten sowie die Argumentation und Ebenen der Analyse zu untersuchen. Eine knappe Einführung zum Thema der Wissensgesellschaft bildet dabei den Rahmen zu den großen Themenblöcken der „Wissensarbeit“ und der „intelligenten Organisation“.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
- Argumentation und Ebenen der Analyse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay beschäftigt sich mit den zentralen Thesen von Helmut Willke zur Wissensgesellschaft, insbesondere im Kontext der „Organisierten Wissensarbeit“. Das Ziel ist es, Willkes Argumentation und seine Analyseebenen zu untersuchen und die wichtigsten Punkte seiner Theorie herauszuarbeiten. Der Essay bietet einen Überblick über die Themen Wissensgesellschaft, Wissensarbeit und intelligente Organisation.
- Der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
- Die Rolle von Wissen in der Wissensgesellschaft
- Die Bedeutung der Wissensarbeit für Organisationen
- Das Konzept der intelligenten Organisation
- Die Entwicklung einer wissensbasierten Infrastruktur
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung gibt einen Überblick über den Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und erläutert den Fokus des Essays auf Willkes zentrale Thesen zur „Organisierten Wissensarbeit“.
Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
Dieser Abschnitt beschreibt die Entstehung des Konzepts der Wissensgesellschaft, angefangen bei Daniel Bells Prognosen einer „postindustriellen Gesellschaft“ bis hin zu Willkes Definition der Wissensgesellschaft als eine Gesellschaft, in der Wissensabhängige Operationen dominieren. Er beleuchtet die Rolle von Wissen in der Produktion, die Bedeutung von Bildung und die Entwicklung neuer Kommunikationsnetze.
Argumentation und Ebenen der Analyse
Dieser Abschnitt untersucht Willkes These, dass „Organisierte Wissensarbeit“ zum Standardmodus von „intelligenten“ Organisationen wird. Er beleuchtet Willkes Definition von Wissensarbeit und die Unterscheidung zwischen traditioneller Wissensarbeit und Wissensarbeit in der Wissensgesellschaft. Der Abschnitt analysiert auch Willkes Konzept der Selbstreferenz und operativen Geschlossenheit und deren Bedeutung für die Organisation von Wissen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen des Essays sind: Wissensgesellschaft, Wissensarbeit, intelligente Organisation, Selbstreferenz, operative Geschlossenheit, Wissensbasierte Infrastruktur, Industrielle Revolution, Organisationsstrukturen, Wissensgenerierung, Informationsverarbeitung, Symbolanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Was kennzeichnet den Wandel zur Wissensgesellschaft?
In der Wissensgesellschaft dominieren wissensabhängige Operationen; Wissen wird zum primären Produktionsfaktor und übertrifft die Bedeutung von Kapital und Arbeit.
Was versteht Helmut Willke unter „Organisierter Wissensarbeit“?
Es ist der Standardmodus intelligenter Organisationen, bei dem die Generierung und Verarbeitung von Wissen systematisch in die Strukturen der Organisation eingebettet ist.
Was ist eine „intelligente Organisation“?
Eine intelligente Organisation ist fähig zur Selbstreferenz und operativen Geschlossenheit, was bedeutet, dass sie Informationen aus der Umwelt intern so verarbeitet, dass neues Wissen entsteht.
Welche Rolle spielt Bildung in der Wissensgesellschaft?
Bildung ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der Wissensgesellschaft, da Individuen als „Symbolanalytiker“ komplexe Informationen interpretieren und anwenden müssen.
Was unterscheidet traditionelle Arbeit von moderner Wissensarbeit?
Während traditionelle Arbeit oft auf Routine und physischer Produktion basiert, ist Wissensarbeit durch ständige Innovation, Problemlösung und den Umgang mit Ungewissheit geprägt.
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- Nikolai Schön (Author), 2007, Wissensarbeit und Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164268