Die schnelllebigen globalen Märkte stellen Unternehmen täglich vor die wiederkehrende Aufgabe, die hereinbrechende Flut an qualitativen Informationen und quantitativen Daten aufzunehmen, zu verarbeiten und zeitnah richtige Entscheidungen zu treffen. Im Bereich der quantitativen Daten haben Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS) die Aufgabe, komplexe Zusammenhänge in Datenbeständen zu erkennen, zu analysieren und so aufzubereiten, dass sie für den "information worker" verständlich und nutzbar sind. Neben modellorientierten Konzepten wie Online Analytical Processing (OLAP) stehen auch datenorientierte Ansätze wie Data Warehouse (DW) oder Business Intelligence (BI), um den täglichen Bedarf an komplexen Abfragen und Reportings zu erfüllen. All diesen Ansätzen ist es gemein, dass es sich weitgehend um kostenintensive Spezialistenwerkzeuge handelt, deren Funktionsmächtigkeit die vorhandenen Problemstellungen in kleinen und mittelständigen Unternehmen oftmals um ein Vielfaches übererfüllen.Das allgemeine Umdenken in der Art der IT-Unterstützung von technologieorientierten IT-Bereichen zu kundenorientierten IT-Services hat eine Verschiebung der Funktionen vom Spezialisten zum Endanwender bewirkt. Daraus resultierende Konzepte wie Self Service Business Intelligence (oder kurz Self BI) stellen erste alltagstaugliche Ansätze zur kostengünstigen und bedarfsgerechten Analyse und Präsentation komplexer Datenbestände dar. Gutierrez (2006) charakterisiert die wesentliche Zielsetzung wie folgt: "Empowering the business users to access information they need, on-demand, without impact to IT"
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Abgrenzung des Untersuchungsbereichs
- Aufbau der Ausarbeitung
- Überblick über die bisherigen Lösungsansätze
- Vorstellung neuer Lösungsansätze
- Einführung in PowerPivot 2010
- Beschreibung
- Wesentliche Funktionalität
- Verbesserungen zur Vorgängerversion
- Service
- Schnittstellen
- Einführung in XLCubed
- Beschreibung
- Wesentliche Funktionalität
- Verbesserungen zur Vorgängerversion
- Service
- Schnittstellen
- Kernkompetenzen der neuen Lösungsansätze
- Gegenüberstellung und Bewertung
- Schlussbetrachtungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Analyse von Self Service Business Intelligence (Self BI) Tools, die als Erweiterung von Büroanwendungen, speziell Microsoft Excel 2010, fungieren. Im Fokus stehen die Tools PowerPivot 2010 und XLCubed. Die Arbeit untersucht, ob diese neuen Ansätze realistische Alternativen zu traditionellen Business Intelligence (BI) Spezialwerkzeugen darstellen. Hierbei werden die Kernfunktionalitäten der Tools, ihre Einsatzmöglichkeiten und die Vergleichbarkeit zu etablierten BI-Lösungen beleuchtet.
- Die Funktionsweise und Möglichkeiten von PowerPivot 2010 und XLCubed als Self BI-Tools
- Die Vorteile und Herausforderungen von Self BI-Ansätzen im Vergleich zu klassischen BI-Lösungen
- Die praktische Anwendbarkeit und Relevanz von Self BI-Tools in Unternehmen
- Die Stärken und Schwächen von PowerPivot 2010 und XLCubed in Relation zueinander
- Die Entwicklungstrends und Zukunftsperspektiven von Self BI-Lösungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt den aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in Unternehmen anhand der Nutzung von Business Intelligence (BI). Dabei wird die Notwendigkeit von Tools zur Informationsverarbeitung und -analyse hervorgehoben, die sowohl für Spezialisten als auch für Endanwender zugänglich sein sollen.
Das Kapitel „Überblick über die bisherigen Lösungsansätze“ beleuchtet traditionelle BI-Lösungen und erklärt ihre Funktionsweise, wobei die Limitationen und die Herausforderungen im Hinblick auf Kosten, Komplexität und den Bedarf an Fachkenntnissen diskutiert werden.
Im Kapitel „Vorstellung neuer Lösungsansätze“ werden die Self BI-Tools PowerPivot 2010 und XLCubed vorgestellt. Ihre wichtigsten Funktionen und Einsatzgebiete werden detailliert erklärt.
Das Kapitel „Gegenüberstellung und Bewertung“ befasst sich mit einem Vergleich zwischen den traditionellen BI-Lösungen und den Self BI-Tools. Hierbei werden die Vor- und Nachteile beider Ansätze aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
Schlüsselwörter
Business Intelligence, Self Service Business Intelligence, PowerPivot 2010, XLCubed, Microsoft Excel 2010, Entscheidungsfindung, Datenanalyse, Informationsverarbeitung, Endanwender, Spezialisten, Datenmanagement, Datenvisualisierung, IT-Services, Unternehmen, Märkte, IT-Unterstützung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Business Intelligence (BI) und Self Service BI?
Traditionelle BI ist oft ein kostenintensives Spezialistenwerkzeug. Self Service BI (Self BI) ermöglicht es Endanwendern, komplexe Datenbestände bedarfsgerecht und ohne ständige IT-Unterstützung selbst zu analysieren.
Welche Tools stehen im Fokus dieser Untersuchung?
Die Arbeit konzentriert sich auf PowerPivot 2010 (eine Erweiterung für Microsoft Excel) und XLCubed als praxisnahe Self BI-Lösungen.
Für welche Unternehmen ist Self Service BI besonders relevant?
Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bieten diese Tools kostengünstige Alternativen zu mächtigen Spezialwerkzeugen, die oft überdimensioniert sind.
Was ist die Kernzielsetzung von Self BI?
Das Ziel ist das "Empowerment" der Geschäftsanwender: Sie sollen on-demand auf benötigte Informationen zugreifen können, ohne die IT-Abteilung zu belasten.
Bieten PowerPivot und XLCubed echte Alternativen zu klassischer BI?
Die Arbeit bewertet beide Tools hinsichtlich ihrer Funktionalität, Schnittstellen und praktischen Anwendbarkeit und stellt sie traditionellen Lösungsansätzen gegenüber.
- Quote paper
- Bachelor of Arts (B.A.) Stefan Horak (Author), Stefan Evers (Author), Michael Lauber (Author), 2010, Business Intelligence vs. Self Service Business Intelligence, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163391