Le régime français montre depuis les dernières décennies des véritables défauts. À l’origine du débat est la question si le régime français, dénommé souvent « césarien », « monocratie plébiscitaire » ou « permanent coup d’état », ressemble à une monarchie, c’est-à-dire à un système de gouvernement dans lequel le pouvoir émane d’une seule personne, à savoir du président de la République. Le terme « monarchie présidentielle » est-il donc justifié ? Ce travail examine les dérives monarchistes du système politique français ainsi que les possibilités de limiter le pouvoir du président.
Inhaltsverzeichnis
- Examinons dans une première partie les dérives monarchistes du système politique français.
- Tout d'abord, considérons les pouvoirs confisqués par le président de la République.
- Deuxièmement, le président jouit d'un rôle privilégié dans la politique étrangère.
- Par ailleurs, le pouvoir législatif bridé diminue la responsabilité du président français.
- Considérons donc dans une deuxième partie les possibilités de limiter le pouvoir du président.
- D'abord, étudions comment les partis politiques et les médias peuvent néanmoins responsabiliser le président.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert die Frage, ob das französische politische System, das oft als "césarien", "monocratie plébiscitaire" oder "permanent coup d'état" bezeichnet wird, Züge einer Monarchie aufweist. Dabei untersucht der Autor die weitreichenden Befugnisse des französischen Präsidenten und diskutiert, ob der Titel "präsidiale Monarchie" gerechtfertigt ist.
- Die Konzentration der Macht beim französischen Präsidenten.
- Die Grenzen des parlamentarischen Einflusses im französischen System.
- Der Einfluss der Parteien und Medien auf die Macht des Präsidenten.
- Mögliche Mechanismen zur Begrenzung der präsidialen Macht.
- Die Frage der "präsidialen Monarchie" im französischen Kontext.
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil der Analyse konzentriert sich auf die monarchistischen Tendenzen im französischen politischen System. Dabei werden die weitreichenden Befugnisse des französischen Präsidenten in Bezug auf die Innen- und Außenpolitik beleuchtet. Der Autor argumentiert, dass der Präsident in vielen Bereichen quasi souveräne Macht ausübt und der Einfluss des Parlaments begrenzt ist.
Der zweite Teil befasst sich mit den Möglichkeiten, die Macht des französischen Präsidenten zu begrenzen. Der Text beleuchtet die Rolle der Parteien und Medien als potenzielle Kontrollinstanzen sowie die historische Erfahrung mit Kohabitationsperioden als Möglichkeit zur Machtverschiebung.
Schlüsselwörter
Der Text beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Machtkonzentration, der präsidialen Monarchie, dem französischen politischen System, der Rolle des Parlaments, dem Einfluss von Parteien und Medien, und der historischen Entwicklung des französischen Staatswesens. Weitere wichtige Begriffe sind "césarien", "monocratie plébiscitaire", "permanent coup d'état", "cohabitation", und die Analyse der französischen Verfassung.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter einer "präsidialen Monarchie" in Frankreich?
Der Begriff beschreibt die starke Machtkonzentration beim Präsidenten der Republik, der weitreichende Befugnisse ohne direkte parlamentarische Kontrolle ausübt.
Welche besonderen Befugnisse hat der französische Präsident?
Er ist Chef der Exekutive, hat ein Vorrecht in der Außenpolitik ("domaine réservé") und kann das Parlament auflösen sowie Referenden initiieren.
Was bedeutet der Begriff "Cohabitation"?
Cohabitation tritt ein, wenn der Präsident und die Parlamentsmehrheit unterschiedlichen politischen Lagern angehören, was die Macht des Präsidenten faktisch einschränkt.
Warum wird das System oft als "permanent coup d’état" bezeichnet?
Dieser von François Mitterrand geprägte Begriff kritisierte die Verfassung der Fünften Republik als ein System, das dem Präsidenten fast diktatorische Vollmachten einräumt.
Können Medien und Parteien die Macht des Präsidenten begrenzen?
Ja, durch öffentliche Debatten, investigative Berichterstattung und politischen Widerstand können sie den Präsidenten zur Rechenschaft ziehen und seinen Handlungsspielraum beeinflussen.
Wie unterscheidet sich das französische System von einer parlamentarischen Demokratie?
In Frankreich ist die Regierung primär dem Präsidenten und nicht nur dem Parlament gegenüber verantwortlich, was die Rolle der Legislative schwächt.
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- Ingeborg Friedl (Author), 2008, La France : une monarchie présidentielle?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162721