Einleitende Worte
Der vorliegende Essay trägt den Titel „G20 – Chance oder heiße Luft?“ und beschäftigt sich mit der Frage, ob der G20-Gipfel sinnvoll ist, ob man auf ihn verzichten könnte oder ob er durch andere Institutionen ersetzt werden sollte. Zunächst wird eine Art Bestandsaufnahme über die Beschlüsse und die Resultate der letzten Gipfeltreffen gemacht. Im weiteren Verlauf werden Kritikpunkte von Gipfelgegnern, Bloggern diverser Onlineportale und internationalen Pressestimmen näher beleuchtet, um einen möglichst breitgefächerten Eindruck über die aktuelle Stimmung der Öffentlichkeit zu erhalten.
Im zweiten Teil des Essays beschäftige ich mich mit der Frage, was es für Alternativen zu den vielfältigen Wirtschaftsgipfeln gibt und inwiefern der globale Austausch wichtig für die Weltbevölkerung und ihre weitere Entwicklung ist.
Abschließen möchte ich meine Arbeit mit einer Schlussbetrachtung über meine Erkenntnisse, die ich, unter anderem, anhand von Recherchen internationaler Tageszeitungen, gewonnen habe.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitende Worte
- Die Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen
- Der G20-Gipfel im Juni 2010
- Der G20-Gipfel in London 2009
- Alternativen zum G20-Gipfel
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der vorliegende Essay beleuchtet die Frage, ob der G20-Gipfel sinnvoll ist oder ob es sinnvollere Alternativen gibt. Er analysiert die Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen und beleuchtet dabei die Kritikpunkte von Gipfelgegnern und internationalen Pressestimmen. Darüber hinaus werden Alternativen zum G20-Gipfel und die Bedeutung des globalen Austausches erörtert.
- Bewertung des G20-Gipfels
- Analyse der Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen
- Kritikpunkte von Gipfelgegnern
- Alternativen zum G20-Gipfel
- Bedeutung des globalen Austausches
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitende Worte
Der Essay stellt die Fragestellung des Textes vor und beschreibt die Methodik der Analyse, die auf Beschlüssen der letzten Gipfeltreffen, Kritikpunkten von Gipfelgegnern und internationalen Pressestimmen sowie auf alternativen Handlungsmöglichkeiten basiert.
Die Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen
Der G20-Gipfel im Juni 2010
Der Essay beschreibt die Stimmung vor dem G20-Gipfel im Juni 2010, die geprägt war von Hoffnung auf Einigung und Kritik an der Reform der Finanzmärkte. Die Analyse zeigt, dass das Gipfeltreffen als „Gipfel der schwammigen Erklärungen“ bezeichnet wurde und zwei Welten aufeinandertrafen: Europa und die USA stritten sich um die Etatpolitik, während China eine Währungsaufwertung ankündigte. Der Essay beleuchtet die unterschiedlichen Positionen von Europa und den USA und zeigt auf, dass die überfällige Koordinierung der Finanzmarktreformen auf den nächsten Gipfel verschoben wurde.
Der G20-Gipfel in London 2009
Der Essay untersucht die Beschlüsse und Resultate des G20-Gipfels in London 2009 und stellt fest, dass die Weltmärkte bis heute nicht sicherer gemacht werden konnten. Trotz des größten Konjunkturprogramms der Geschichte und anderer wichtiger Beschlüsse, die teilweise bis heute nicht umgesetzt wurden, blieben die Erfolge des Gipfels begrenzt. Der Essay analysiert die Gründe für diese begrenzten Erfolge und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit der G20-Staaten.
Schlüsselwörter
G20-Gipfel, Finanzkrise, Weltwirtschaftskrise, Finanzmarktreformen, globale Zusammenarbeit, internationale Institutionen, Kritik, Alternativen, Staatsdefizit, Schuldenabbau, Finanztransaktionssteuer.
Häufig gestellte Fragen
Ist der G20-Gipfel heute noch sinnvoll?
Der Essay diskutiert, ob die Gipfel echte Chancen für die Weltwirtschaft bieten oder lediglich „heiße Luft“ in Form von unverbindlichen Erklärungen produzieren.
Was wurde beim G20-Gipfel 2010 kritisiert?
Er wurde als „Gipfel der schwammigen Erklärungen“ bezeichnet, da sich Europa und die USA uneinig über die Etatpolitik und Finanzmarktreformen waren.
Welche Erfolge hatte der Londoner Gipfel 2009?
Es wurde das größte Konjunkturprogramm der Geschichte beschlossen, allerdings konnten die Weltmärkte langfristig nicht ausreichend sicherer gemacht werden.
Gibt es Alternativen zum G20-Gipfel?
Der Essay untersucht, ob andere internationale Institutionen oder neue Formen des globalen Austausches die teuren Gipfeltreffen ersetzen könnten.
Was fordern Gipfelgegner?
Kritikpunkte sind oft die mangelnde demokratische Legitimation, die hohen Kosten und das Ausbleiben konkreter, verbindlicher Maßnahmen gegen Finanzkrisen.
- Quote paper
- Julia Köhler (Author), 2010, G 20 - Chance oder heiße Luft? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162651