Die vorliegende Arbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung eines Referates zum oben stehenden Thema.
Dabei werden zunächst die Begriffe "Internationale Beziehungen", "Krieg" und "Neue Kriege" definiert. Dabei findet auch eine Kategorisierung der Konflikte, bzw. Kriegstypologisierung statt.
Unter besonderer Berücksichtigung des Forschungsansatzes des "Arbeitskreises Kriegsursachenforschung" der Universität Hamburg, findet im Schwerpunkt eine empirische Analyse der Entwicklungstendenzen der Kriege und bewaffneten Konflikte seit 1945 statt.
Eine Reihe von Statistiken zu Entwicklungen und derzeit bestehender Konflikte weltweit erschließen den Bezug in die Gegenwart.
Die Arbeit ist vor allem für Studenten interessant, die sich mit dem "Hamburger Ansatz" der AKUF, dem Kriegsbegriff oder einfach mit den derzeit global stattfindenden Kriegen beschäftigen.
Sie bietet einen grundlegenden und guten Überblick zu den Entwicklungen von bewaffneten Konflikten und Kriegen. Der Bezug in die Gegenwart zeigt aktuelle Konflikte, die zwischenstaatlich, aber vor allem innerstaatlich stattfinden.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- DER BEGRIFF DER INTERNATIONALEN BEZIEHUNGEN (IB)
- DER KRIEGSBEGRIFF
- „NEUE KRIEGE“
- EMPIRISCHE BEFUNDE-ENTWICKLUNGSTRENDS DER KRIEGE UND BEWAFFNETEN KONFLIKTE SEIT 1945
- ALLGEMEINER ÜBERBLICK
- INNERSTAATLICHE KRIEGE
- QUANTITATIVE ENTWICKLUNG DES KRIEGSGESCHEHENS
- AKTUELLE KRIEGE UND BEWAFFNETE KONFLIKTE
- STATISTIKEN ZUR ENTWICKLUNG VON KRIEGEN UND BEWAFFNETEN KONFLIKTEN, SOWIE BESTEHENDER AUSEINANDERSETZUNGEN
- FAZIT
- ANHANG
- KRIEGE UND BEWAFFNETE KONFLIKTE VON 1945 BIS 2007 NACH KONTINENTEN
- ÜBERSICHT DER AKTUELLEN KONFLIKTE AUS DEM JAHRE 2007
- LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema der Gewalt in den internationalen Beziehungen und stellt eine schriftliche Ausarbeitung des Vortragsthemas im Rahmen des ISA-Kurses "Theorien, Konzepte und empirische Befunde der Friedenspädagogik" an der Helmut Schmidt-Universität dar. Ziel des Vortrags war es, die Grundlagen der internationalen Beziehungen zu verstehen, um die Thematik des Seminars und der Friedenspädagogik besser zu begreifen. Im Fokus standen die Begrifflichkeiten "Internationale Beziehungen", "Krieg" und "neue Kriege", sowie die Entwicklung von Konflikten seit 1945 anhand empirischer Daten. Der Vortrag gab zudem einen Überblick über die aktuellen Konflikte der Welt.
- Der Begriff der internationalen Beziehungen
- Der Kriegsbegriff und seine Kategorien
- Das Konzept der "neuen Kriege"
- Empirische Entwicklungen von Kriegen und Konflikten seit 1945
- Aktuelle bewaffnete Konflikte und ihre Intensität
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und erläutert die Bedeutung der internationalen Beziehungen für das Verständnis von Friedenspädagogik. Anschließend werden die wichtigsten theoretischen Begrifflichkeiten wie "Internationale Beziehungen", "Krieg" und "neue Kriege" definiert und kategorisiert.
Im zweiten Teil der Arbeit wird die Entwicklung von Kriegen und bewaffneten Konflikten seit 1945 skizziert. Dabei werden empirische Befunde und Statistiken verwendet, um die Entwicklung und Intensität dieser Konflikte zu analysieren. Es werden verschiedene Kriegstypen unterschieden und es wird auf die Besonderheiten der "neuen Kriege" eingegangen.
Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und einige Denkanreize zur Thematik gibt.
Schlüsselwörter
Internationale Beziehungen, Krieg, neue Kriege, Gewalt, empirische Befunde, bewaffnete Konflikte, Kriegstypen, Entwicklungstrends, aktuelle Konflikte, Friedenspädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Neuen Kriegen“?
Neue Kriege zeichnen sich oft durch innerstaatliche Konflikte, die Beteiligung nicht-staatlicher Akteure und eine Vermischung von politischer Gewalt und organisierter Kriminalität aus.
Was ist der „Hamburger Ansatz“ der AKUF?
Es ist ein Forschungsansatz des Arbeitskreises Kriegsursachenforschung der Universität Hamburg zur Definition und statistischen Erfassung von Kriegen und bewaffneten Konflikten.
Wie haben sich Kriege seit 1945 entwickelt?
Die empirische Analyse zeigt einen Trend weg von zwischenstaatlichen Kriegen hin zu einer Zunahme von innerstaatlichen (Bürger-)Kriegen und bewaffneten Konflikten.
Wie werden bewaffnete Konflikte kategorisiert?
Die Kategorisierung erfolgt nach Kriterien wie der Beteiligung des Staates, der Dauer der Kämpfe und der Intensität der Gewaltanwendung.
Welche Rolle spielt die Friedenspädagogik in diesem Kontext?
Die Arbeit dient als Grundlage, um durch das Verständnis internationaler Konfliktstrukturen bessere friedenspädagogische Konzepte zu entwickeln.
- Quote paper
- Sascha Tiedemann (Author), 2010, Gewalt in den Internationalen Beziehungen - Die Entwicklung von Kriegen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161952