Verhaltenstherapie und Psychopharmakotherapie verkörpern jeweils eigenständige Interventionsansätze bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter. In der vorliegenden Hausarbeit werden zwangsstörungsspezifische Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie und Pharmakologie vorgestellt und ihre empirische Evidenz diskutiert. Unter Berücksichtigung verschiedener Evaluationsstudien wird der Frage nach einem Wirksamkeitsvergleich der beiden Therapieformen nachgegangen.
Schlüsselwörter:
Zwangsstörungen, kognitive Verhaltenstherapie, Psychopharmakotherapie
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Definition des Krankheitsbildes
- Ätiologie und Pathogenese
- Epidemiologie und Verlauf
- Therapeutische Leitlinien
- Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Exposition mit Reaktionsverhinderung
- Kognitive Interventionen
- Wirksamkeitsstudien
- Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Clomipramin und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
- Wirksamkeitsstudien
- Studien zum Wirksamkeitsvergleich zwischen Verhaltenstherapie und Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Diskussion
- Fazit und Ausblick
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit setzt sich zum Ziel, den aktuellen Stand der Forschung zur Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter zu beleuchten. Dabei stehen die beiden Hauptansätze, die kognitive Verhaltenstherapie und die Psychopharmakotherapie, im Mittelpunkt. Es wird untersucht, welche Evidenz für die Wirksamkeit der einzelnen Verfahren vorliegt und ob es Hinweise auf eine Überlegenheit des einen Ansatzes gegenüber dem anderen gibt.
- Definition und Merkmale von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Etablierte Erklärungsmodelle und Entwicklungsansätze
- Kognitive Verhaltenstherapie als Behandlungsansatz
- Psychopharmakotherapie als Behandlungsansatz
- Empirische Befunde zum Wirksamkeitsvergleich beider Therapieformen
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter ein, erläutert die Relevanz des Themas und stellt die Fragestellung dar, die im Mittelpunkt der Arbeit steht.
- Kapitel 2: Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel beleuchtet das Krankheitsbild der Zwangsstörung, definiert die Symptomatik und geht auf verschiedene Erklärungs- und Entwicklungsansätze ein.
- Kapitel 3: Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter: Hier werden die wichtigsten Prinzipien und Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen erläutert. Die Wirksamkeit des Verfahrens wird anhand von empirischen Studien beleuchtet.
- Kapitel 4: Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel stellt die gängigen Medikamente zur Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter vor und beleuchtet die empirische Evidenz für deren Wirksamkeit.
- Kapitel 5: Studien zum Wirksamkeitsvergleich zwischen Verhaltenstherapie und Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter: In diesem Kapitel werden empirische Studien zum Wirksamkeitsvergleich der beiden Therapieformen vorgestellt und analysiert.
Schlüsselwörter
Zwangsstörungen, Kindes- und Jugendalter, kognitive Verhaltenstherapie, Psychopharmakotherapie, Clomipramin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Wirksamkeit, Therapievergleich, empirische Studien
Häufig gestellte Fragen
Welche Therapieformen werden bei Zwangsstörungen im Kindesalter eingesetzt?
Die beiden Hauptansätze sind die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und die Psychopharmakotherapie (insbesondere SSRI und Clomipramin).
Was ist "Exposition mit Reaktionsverhinderung"?
Dies ist eine zentrale Methode der KVT, bei der sich Patienten bewusst den angstauslösenden Situationen stellen, ohne die üblichen Zwangshandlungen auszuführen, um die Angstnebenwirkung abzubauen.
Welche Medikamente werden häufig verschrieben?
Häufig zum Einsatz kommen selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sowie das trizyklische Antidepressivum Clomipramin.
Wie ist die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie im Vergleich zu Medikamenten?
Die Arbeit diskutiert verschiedene Evaluationsstudien zum Wirksamkeitsvergleich und untersucht, ob eine Kombination beider Verfahren oder ein spezifischer Ansatz überlegen ist.
Was sind typische Merkmale von Zwangsstörungen bei Jugendlichen?
Zwangsstörungen zeichnen sich durch wiederkehrende, belastende Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen aus, die den Alltag und die Entwicklung des Kindes massiv beeinträchtigen.
- Quote paper
- MSc. Päd. Psych. Stefanie Pauly (Author), 2010, Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160681