An jedem Nachmittag sitzen Millionen Schüler über ihren „viel geliebten“ Hausaufgaben, allein in Deutschland etwa zwölf Millionen. Für viele dieser Schüler werden die Hausaufgaben zur täglichen Qual und für Millionen Eltern zur Last. Eine von den Lehrern sinnvoll gestaltete Hausaufgabenpraxis, bei der auf unnötige Hausaufgaben verzichtet wird und die wenigen notwendigen durchdacht gestellt werden, entlastet Schüler, Eltern und Lehrer.
Somit ist die Absicht dieser Hausarbeit klar umrissen. Diese Arbeit stellt einen Versuch dar, einen Überblick über Hausaufgaben, deren Berechtigung und die mit den Hausaufgaben zusammenhängenden Probleme aus Sicht der Lehrer und aus Sicht der Schüler zu geben.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Hausaufgaben und ihre Berechtigung
- Hausaufgaben in der Sonderschule
- Hausaufgaben sinnvoll gestalten
- Der Lehrer muss sich in den Schüler hineindenken
- Hausaufgaben altersgerecht stellen
- Integration der Hausaufgaben in den Unterricht
- Hausaufgaben nie als Strafe missbrauchen
- Lernlücken diagnostizieren
- Den Eltern das Konzept erläutern
- Statt Hausaufgaben: Im Unterricht lernen!
- Motivation
- Wie Eltern ihr Kind motivieren können
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Hausaufgaben und deren Berechtigung aus der Perspektive von Lehrkräften und Schülern. Sie soll einen umfassenden Überblick über die Praxis von Hausaufgaben, ihre rechtliche Grundlage und die damit verbundenen Problemfelder liefern.
- Rechtliche Rahmenbedingungen von Hausaufgaben
- Pädagogische Bedeutung und Ziele von Hausaufgaben
- Mögliche Konflikte zwischen Schülern, Eltern und Lehrern
- Gestaltung von Hausaufgaben für optimale Effektivität
- Die Bedeutung von Motivation für Lernerfolg
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel untersucht die rechtliche Grundlage von Hausaufgaben. Hierbei werden die relevanten Gesetze und Verordnungen sowie die Rolle von Hausaufgaben als Verbindungsglied zwischen Schule und Familie erläutert. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Aspekte der sinnvollen Gestaltung von Hausaufgaben behandelt. Themen wie die Berücksichtigung des Alters und des Leistungsstands der Schüler, die Integration von Hausaufgaben in den Unterricht und die Vermeidung von Hausaufgaben als Strafe werden beleuchtet. Das dritte Kapitel konzentriert sich auf das Thema Motivation. Hierbei wird der Einfluss der Eltern auf die Motivation des Kindes hervorgehoben und konkrete Tipps zur Förderung der Lernbereitschaft gegeben.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit befasst sich mit den Themen Hausaufgaben, Schulgesetz, pädagogische Bedeutung, Gestaltung von Hausaufgaben, Motivation, Konflikte zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, Elternarbeit, rechtliche Rahmenbedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Sind Hausaufgaben heute noch zeitgemäß und berechtigt?
Die Arbeit untersucht die Berechtigung von Hausaufgaben aus Sicht von Lehrern und Schülern und zeigt auf, wie eine sinnvolle Praxis die Belastung für alle Beteiligten senken kann.
Wie sollten Hausaufgaben pädagogisch sinnvoll gestaltet werden?
Sie sollten altersgerecht sein, in den Unterricht integriert werden, Lernlücken diagnostizieren helfen und niemals als Strafe missbraucht werden.
Welche Rolle spielen die Eltern bei den Hausaufgaben?
Eltern sollten ihr Kind motivieren, aber Lehrkräfte sind gefordert, das Konzept klar zu erläutern, damit die Hausaufgaben nicht zur Last für die Familie werden.
Gibt es spezielle Regelungen für Hausaufgaben in Sonderschulen?
Ja, die Arbeit geht explizit auf die Besonderheiten der Hausaufgabenpraxis im Kontext der Sonderschule ein.
Könnte man auf Hausaufgaben ganz verzichten?
Die Arbeit diskutiert den Ansatz „Statt Hausaufgaben: Im Unterricht lernen!“, um Schüler am Nachmittag zu entlasten.
- Quote paper
- Felix Frobel (Author), 2001, Hausaufgaben und ihre Berechtigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160520