Die vorliegende Seminararbeit „Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge“ im
Rahmen des Seminars „Financial Planning“ befasst sich mit dem System der Altersvorsorge
in Deutschland.
„Auf Grund der demographischen Entwicklung kann der Staat die Rentenzahlungen im Umlageverfahren
nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten. Das Versorgungsniveau wird
zurückgehen. Mit dem vorliegenden Gesetz eröffnet der Staat die Möglichkeit, privat vorzusorgen,
und gewährt hierfür Förderungen. Es ist der Einstieg in die so genannte private
kapitalgedeckte Altersvorsorge, bei der der Bürger nur für sich selbst spart.“1
Ziel der Seminararbeit ist es, den Leser für die komplexe Problematik der Altersvorsorge zu
sensibilisieren. Es sollen Denkanstöße gegeben und mögliche Lösungsansätze für ein ausgewogenes
Altersvorsorgeportefeuille aufgezeigt werden.
In Kapitel 2 wird erklärt, aus welchen Komponenten sich die Altersvorsorge in Deutschland
zusammensetzt. Die Änderungen des Altersvermögensgesetzes und die Rentenreform 2002
werden in Kapitel 3 erläutert. In Kapitel 4 wird die Altersvorsorge in Deutschland dargestellt
und diese anhand von Beispielen auf Chancen und Risiken untersucht. Abschließend werden
in Kapitel 5 die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt.
1 Bundesverband deutscher Banken: Private Altersvorsorge. Berlin, 3. Auflage 2002–Firmenschrift.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Altersvorsorge in Deutschland
- Die erste Säule: Die gesetzliche Altersvorsorge
- Die zweite Säule: Die betriebliche Altersvorsorge
- Die dritte Säule: Die private Altersvorsorge
- Die Rentenreform 2002
- Kosequenzen für die private Altersvorsorge
- Welcher Personenkreis profitiert von der Reform
- Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge
- Kapitaldeckungsverfahren und Umlageprinzip
- Der Anleger als Risikofaktor
- Aktie vs. Eigenheim
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit widmet sich der privaten Altersvorsorge in Deutschland und analysiert deren Chancen und Risiken. Sie strebt an, dem Leser ein tieferes Verständnis für die Komplexität dieses Themas zu vermitteln und mögliche Lösungsansätze für ein ausgewogenes Altersvorsorgeportfolio aufzuzeigen.
- Die Bedeutung der privaten Altersvorsorge im Kontext der demografischen Entwicklung und der Veränderungen im gesetzlichen Rentensystem
- Die verschiedenen Formen der privaten Altersvorsorge und ihre spezifischen Eigenschaften
- Die Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge, die sich aus den Anlageformen, dem Kapitalmarkt und der individuellen Risikobereitschaft ergeben
- Die Rolle der staatlichen Förderung und der persönlichen Verantwortung bei der Gestaltung der Altersvorsorge
- Die Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich aus der Rentenreform 2002 für die private Altersvorsorge ergeben
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Diese Einleitung führt in das Thema der Altersvorsorge in Deutschland ein und beleuchtet die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge im Kontext der demografischen Entwicklung und der Veränderungen im Rentensystem.
- Kapitel 2: Die Altersvorsorge in Deutschland
Dieses Kapitel beschreibt das dreisäulige System der Altersvorsorge in Deutschland. Es beleuchtet die gesetzliche Altersvorsorge, die betriebliche Altersvorsorge und die private Altersvorsorge und erklärt ihre Funktionsweise.
- Kapitel 3: Kosequenzen für die private Altersvorsorge
Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen der Rentenreform 2002 auf die private Altersvorsorge. Es analysiert, welche Personengruppen von der Reform profitieren und welche Herausforderungen sich für die private Altersvorsorge ergeben.
- Kapitel 4: Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge
Dieses Kapitel beleuchtet die Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge. Es setzt sich mit dem Kapitaldeckungsverfahren und dem Umlageprinzip auseinander, analysiert den Anleger als Risikofaktor und vergleicht die Anlageformen Aktie und Eigenheim.
Schlüsselwörter
Die Seminararbeit befasst sich mit den wichtigsten Themenfeldern der Altersvorsorge in Deutschland. Dazu zählen die demografische Entwicklung, das Rentensystem, die private Altersvorsorge, die Rentenreform 2002, die Chancen und Risiken der Altersvorsorge, das Kapitaldeckungsverfahren, das Umlageprinzip, die Anlageformen, die Risikobereitschaft und die staatliche Förderung.
Häufig gestellte Fragen
Wie ist das System der Altersvorsorge in Deutschland aufgebaut?
Es basiert auf einem Drei-Säulen-Modell: Die gesetzliche Rentenversicherung (1. Säule), die betriebliche Altersvorsorge (2. Säule) und die private Altersvorsorge (3. Säule).
Warum wird die private Altersvorsorge immer wichtiger?
Aufgrund der demografischen Entwicklung kann der Staat das Rentenniveau im Umlageverfahren nicht mehr im bisherigen Umfang garantieren. Private Vorsorge soll die entstehende Versorgungslücke schließen.
Was war der Kern der Rentenreform 2002?
Die Reform leitete den Einstieg in die staatlich geförderte, kapitalgedeckte private Altersvorsorge ein, um das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente auszugleichen.
Was ist der Unterschied zwischen Kapitaldeckungsverfahren und Umlageprinzip?
Beim Umlageprinzip finanzieren die heutigen Beitragszahler die aktuellen Rentner. Beim Kapitaldeckungsverfahren spart jeder Bürger individuell Kapital an, das später für die eigene Rente genutzt wird.
Welche Risiken bestehen bei der privaten Altersvorsorge?
Risiken ergeben sich aus Schwankungen am Kapitalmarkt, der Wahl der falschen Anlageform sowie der individuellen Risikobereitschaft und dem Verhalten des Anlegers.
Ist das Eigenheim eine sinnvolle Form der Altersvorsorge?
Die Arbeit vergleicht das Eigenheim mit anderen Anlageformen wie Aktien und analysiert die Vor- und Nachteile als Teil eines ausgewogenen Vorsorgeportfolios.
- Quote paper
- Christoph Aretz (Author), 2003, Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15927