Frauen mit Behinderung werden in unserer Gesellschaft viele Hindernisse in den Weg gelegt. Sie sind auch doppelt und dreifachbenachteiligt, nämlich als Frau mit einer Behinderung und dann auch noch als Mutter. Sie sind so gut wie unsichtbar in unserer Gesellschaft. In den Bemühungen um Menschen mit Behinderung wird noch ganz selten nach den Geschlechtern differenziert und zuallererst steht da meist die Behinderung. Das Frau-Sein ist nachrangig. Doch Frauen mit einer Behinderung haben teilweise ganz andere Bedürfnisse und Interessen und müssen gegen ganz andere gesellschaftliche Diskriminierungen ankämpfen. In dieser Arbeit möchte ich nun auf die wichtigsten Aspekte von Behinderung, bezugnehmend auf das weibliche Geschlecht eingehen. Im zweiten Teil meiner Arbeit wird auch ein Tabu-Thema, das den Oberbegriff der „Sexualität“ trägt, besprochen. In diesem Themengebiet wird auch speziell auf Gewalt und Missbrauch von Frauen mit Behinderung eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- FRAUEN UND BEHINDERUNG
- Behinderung und Geschlecht
- BEHINDERUNG UND ARBEITSWELT
- DAS BEHINDERTENGLEICHSTELLUNGSGESETZ
- DIE LEBENSSITUATION BEHINDERTER FRAUEN IN ÖSTERREICH
- SEXUALITÄT
- SEXUELLE SELBSTBESTIMMUNG
- SEXUELLE GEWALT
- HILFELEISTUNGEN
- ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der spezifischen Situation von Frauen mit Behinderung in der österreichischen Gesellschaft. Sie untersucht die besonderen Herausforderungen und Diskriminierungen, denen diese Frauen ausgesetzt sind, insbesondere im Hinblick auf ihre Rolle als Frauen und Mütter.
- Doppelte Diskriminierung von Frauen mit Behinderung
- Soziale Wahrnehmung und gesellschaftliche Stigmatisierung
- Einfluss von Behinderung auf die Identitätsfindung und Lebensqualität
- Sexuelle Selbstbestimmung und Gewalt gegen Frauen mit Behinderung
- Integration in die Arbeitswelt und Zugang zu Rehabilitation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Thematik und zeigt auf, warum Frauen mit Behinderung in besonderer Weise diskriminiert werden.
Das Kapitel "Frauen und Behinderung" analysiert die spezifischen Herausforderungen, denen Frauen mit Behinderung in unserer Gesellschaft begegnen. Es werden verschiedene Perspektiven auf Behinderung und Geschlecht vorgestellt und die Auswirkungen auf die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Behinderung untersucht.
Das Kapitel "Behinderung und Arbeitswelt" befasst sich mit der Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt im Allgemeinen und beleuchtet die spezifischen Schwierigkeiten, denen Frauen mit Behinderung bei der Integration in den Arbeitsmarkt begegnen.
Schlüsselwörter
Behinderung, Geschlecht, Diskriminierung, Frauenrechte, Identität, Lebensqualität, Arbeitswelt, Integration, Sexualität, Gewalt, Rehabilitation, Österreich
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter der "doppelten Diskriminierung" behinderter Frauen?
Frauen mit Behinderung erfahren Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Behinderung. Oft wird ihr "Frau-Sein" als nachrangig gegenüber der Behinderung wahrgenommen, was ihre Bedürfnisse unsichtbar macht.
Wie ist die Lebenssituation behinderter Frauen in Österreich?
Die Arbeit untersucht Hindernisse in der Gesellschaft, im Behindertengleichstellungsgesetz und die spezifischen Herausforderungen für behinderte Mütter, die oft mit Vorurteilen konfrontiert sind.
Warum ist Sexualität bei behinderten Frauen ein Tabuthema?
Gesellschaftlich wird behinderten Menschen oft ihre Sexualität abgesprochen. Die Arbeit beleuchtet dieses Thema und betont das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.
Wie hoch ist das Risiko für Gewalt und Missbrauch?
Frauen mit Behinderung sind überproportional häufig von sexueller Gewalt und Missbrauch betroffen. Die Arbeit analysiert diese Problematik und zeigt notwendige Hilfeleistungen auf.
Welche Hürden gibt es für behinderte Frauen in der Arbeitswelt?
Sie stoßen auf Vorurteile bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit und haben oft schlechteren Zugang zu Rehabilitation und qualifizierten Arbeitsplätzen als behinderte Männer oder nicht-behinderte Frauen.
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- Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Author), 2009, Behinderung und Geschlecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158038