Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Target Costing anhand der theoretischen Ausarbeitung und dem eigentlichen Prozess darzustellen. Des Weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit untersucht. Dem Target Costing kommt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eine immer höher einzuschätzende Relevanz zu. In Kapitel zwei folgt eine Ausarbeitung der theoretischen Grundlagen des Target Costing Ansatzes. Zunächst wird auf den Ursprung und die weitere historische Entwicklung eingegangen. Im Folgenden wird dem Leser ein kurzer Einblick in die besondere japanische Unternehmenskultur und deren Mitarbeiter verschafft. Anschließend werden einige markante Unterschiede zur deutschen Markt- und Unternehmenssituation dargestellt. Abgeschlossen wird das Kapitel mit einer Definition und der Darlegung der Grundidee, welche sich hinter dem Target Costing Ansatz verbirgt. Im 3. Kapitel erfolgt die Ausarbeitung des eigentlichen Target Costing Prozessablaufes, wobei sich die Betrachtung, unter den gesetzten Rahmenbedingungen für diese Arbeit, bei der Bestimmung der Target Costs auf das „Market into Company Verfahren“ konzentriert. Der Ablauf des Prozesses wird zunächst von der Ermittlung des potentiellen Marktpreises, der Gewinnspanne, der erlaubten Kosten, der prognostizierten Standardkosten und der Ziellücke geprägt. Anschließend wird die Zielkostenfindung und Zielkostenspaltung thematisiert. Abgeschlossen wird der Prozess mit der Kontrolle der Zielkosten. Zum besseren Verständnis wird die gesamte Durchführung mit diversen Abbildungen und Zeichnungen unterstützt, bevor im vierten Kapitel der zuvor theoretisch beschriebene Prozess mit einem Praxisbeispiel abgerundet wird. Im 5. Kapitel findet die Arbeit ihre kritische Würdigung unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten und Grenzen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, bevor in Kapitel 6 ein Fazit der Autoren folgt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung in die Thematik
- Aktuelle Relevanz der Thematik
- Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit
- Target Costing
- Ursprung und weitere historische Entwicklung
- Theoretische Grundlagen des Target Costing
- Philosophie in der jap. Wirtschaft als Grundlage des Target Costing
- Markt- und Unternehmenssituation in Deutschland
- Definition und Grundidee
- Durchführung des Target Costing
- Ermittlung des potenziellen Marktpreises (Target Price)
- Ermittlung der Gewinnspanne (Target Margin/Profit)
- Ermittlung der erlaubten Kosten (Allowable Costs)
- Ermittlung der prognostizierten Standardkosten (Drifting Costs)
- Ermittlung der Ziellücke (Target Gap)
- Zielkostenfindung
- Zielkostenspaltung (Target Cost Breakdown)
- Kontrolle der Zielkosten
- Der Target Costing-Prozess anhand eines Fallbeispiels
- Kritische Würdigung
- Möglichkeiten
- Grenzen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Target Costing als Instrument zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen, die praktische Umsetzung und die Chancen sowie die Grenzen des Target Costing.
- Entwicklung und Ursprung des Target Costing
- Theoretische Grundlagen und Konzepte
- Praktische Umsetzung und Anwendung
- Möglichkeiten und Grenzen des Target Costing
- Relevanz für die Wettbewerbsfähigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einführung erläutert die aktuelle Relevanz des Target Costing und die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die historische Entwicklung des Target Costing und die theoretischen Grundlagen. Kapitel 3 widmet sich der praktischen Durchführung des Target Costing, wobei die einzelnen Schritte der Zielkostenfindung und -kontrolle im Detail beschrieben werden. Kapitel 4 analysiert ein Fallbeispiel, um die Anwendung des Target Costing in der Praxis zu veranschaulichen. Schließlich werden im 5. Kapitel die Möglichkeiten und Grenzen des Target Costing kritisch gewürdigt.
Schlüsselwörter
Target Costing, Wettbewerbsfähigkeit, Kostenmanagement, Zielkosten, Marktpreis, Gewinnspanne, erlaubte Kosten, prognostizierte Standardkosten, Ziellücke, Zielkostenfindung, Zielkostenspaltung, Zielkostenkontrolle, Fallbeispiel, Chancen, Grenzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Target Costing?
Target Costing (Zielkostenrechnung) ist ein marktorientiertes Kostenmanagement-System, bei dem die erlaubten Kosten eines Produkts aus dem voraussichtlichen Marktpreis abzüglich der Zielgewinnspanne abgeleitet werden.
Woher stammt das Konzept des Target Costing?
Das Konzept hat seinen Ursprung in der japanischen Automobilindustrie der 1960er Jahre und basiert auf einer spezifischen Unternehmenskultur, die Kostenreduktion bereits in der Entwicklungsphase priorisiert.
Was bedeutet das „Market into Company“-Verfahren?
Bei diesem Verfahren bestimmt der Markt den Preis. Das Unternehmen muss seine Prozesse und Produktmerkmale so anpassen, dass die Kosten die vom Markt diktierten „erlaubten Kosten“ nicht überschreiten.
Was versteht man unter der „Ziellücke“ (Target Gap)?
Die Ziellücke ist die Differenz zwischen den prognostizierten Standardkosten (Drifting Costs) und den vom Markt erlaubten Zielkosten (Allowable Costs). Diese Lücke muss durch Innovation und Optimierung geschlossen werden.
Welche Möglichkeiten bietet Target Costing zur Wettbewerbsfähigkeit?
Es ermöglicht eine frühe Ausrichtung auf Kundenwünsche, vermeidet „Over-Engineering“ und stellt sicher, dass Produkte von Beginn an profitabel am Markt platziert werden können.
Wo liegen die Grenzen des Target Costing?
Die Grenzen liegen in der schwierigen Prognose von Marktpreisen, dem hohen Zeitaufwand für die Koordination zwischen Abteilungen und dem Risiko, dass die Qualität unter dem extremen Kostendruck leidet.
- Quote paper
- Sascha Virnich (Author), Frederik Kummetat (Author), 2009, Möglichkeiten und Grenzen des Target Costing zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157944