Die Vorgelegte Monographie behandelt das Konkurs- und Ausgleichsverfahren in der Zeitperiode am Anfang dieses Jahrhunderts in der Tschechischen Republik.
Das Konkursrecht kehrte in die tschechische und slowakische Rechtsordnung im Jahre 1991 nach mehr als 40 Jahren zurück. Die Dynamik der tschechischen Ökonomik und systematische Änderungen sowohl im Bereich des Privat- als auch des Prozessrechts erzwangen sich seit dem 1. Oktober 1991 eine Reihe von direkten und indirekten Novellierungen dieses sog. Bankrottgesetzes.
Inhaltsverzeichnis
- ZUSAMMENFASSUNG
- 1. KONKURSRECHT
- 1.1 Charakteristik des Konkursrechts
- 1.2 Entwicklung des Konkursverfahrens
- 1.2.1 Römisches Recht
- 1.2.2 Konkursverfahren im Mittelalter
- 1.2.3 Die ersten Kodifikationen des Konkursrechts
- 1.2.4 Konkursrecht in der Habsburgischen Monarchie nach 1848
- 1.2.5 Rechtsregelung des Konkursrechts in der Ersten Tschechoslowakischen Republik
- 1.2.6 Rückkehr zum Konkursrecht
- 1.2.7 Entwicklung des Konkursrechts in den neunziger Jahren
- Übersicht der das Konkurs- und Ausgleichsverfahren auf dem Gebiet der Tschechischen Republik regelnden Rechtsnormen
- 1.3 Rechtsregelung des Konkursverfahrens
- 1.4 Konkursgericht
- 1.4.1 Kompetenz
- 1.4.2 Zuständigkeit
- 1.4.3 Besetzung des Gerichtes
- 1.5 Grundsätze des Konkursverfahrens
- 1.5.1 Dispositionsgrundsatz
- 1.5.2 Verhandlungs- und Untersuchungsgrundsatz
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Buch befasst sich mit dem Thema Konkurs und Ausgleich in der Tschechischen Republik. Es bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Konkursrechts in der Tschechischen Republik, die wichtigsten Rechtsnormen und Grundsätze sowie die Organisation und Zuständigkeit der beteiligten Gerichte.
- Die historische Entwicklung des Konkursrechts in der Tschechischen Republik
- Die wichtigsten Rechtsnormen, die das Konkurs- und Ausgleichsverfahren regeln
- Die Organisation und Zuständigkeit der Gerichte im Konkursverfahren
- Die wichtigsten Grundsätze des Konkursverfahrens
- Die Rolle der verschiedenen Akteure im Konkursverfahren
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel des Buches bietet eine Einführung in das Konkursrecht, seine Charakteristik und Entwicklung. Es beleuchtet die historischen Wurzeln des Konkursrechts, beginnend mit dem römischen Recht bis hin zur Entwicklung des Konkursrechts in der Tschechischen Republik. Das Kapitel befasst sich auch mit den wichtigsten Rechtsnormen, die das Konkursverfahren regeln, sowie mit der Organisation und Zuständigkeit der Konkursgerichte.
Schlüsselwörter
Konkursrecht, Insolvenzrecht, Tschechische Republik, Geschichte, Entwicklung, Rechtsnormen, Verfahren, Gerichte, Grundsätze, Akteure, Gläubiger, Schuldner, Insolvenzverwalter.
Häufig gestellte Fragen
Wann wurde das Konkursrecht in Tschechien wieder eingeführt?
Nach über 40 Jahren kehrte das Konkursrecht im Jahr 1991 in die tschechische Rechtsordnung zurück.
Was ist das Ziel eines Konkursverfahrens?
Es dient der geordneten Befriedigung der Gläubigeransprüche bei Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners.
Welche Rolle spielt das Konkursgericht?
Das Gericht ist für die Eröffnung, Überwachung und den Abschluss des Verfahrens sowie die Ernennung des Verwalters zuständig.
Was besagt der Dispositionsgrundsatz im tschechischen Konkursrecht?
Er bedeutet, dass das Verfahren in der Regel durch einen Antrag (des Schuldners oder Gläubigers) eingeleitet wird.
Wie hat sich das Recht seit 1991 verändert?
Wegen der Dynamik der Marktwirtschaft gab es zahlreiche Novellierungen, um das Verfahren effizienter und transparenter zu gestalten.
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- Univ.-Doz. Karel Schelle (Author), Dr. Ilona Schelleová (Author), 2010, Konkurs und Ausgleich in der Tschechischen Republik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157533