[...] Besonders einem Teilaspekt soll im Laufe dieser Arbeit weiterreichende Beachtung geschenkt werden – dem Shareholder-Value-Ansatz zur Unternehmensführung. In der aktuellen Wirtschaftslandschaft, verstärkt aber auch aus der Gesellschaft werden Rufe nach mehr Verantwortung von Managern und Unternehmern, sowie nach mehr Moral und Ethik in der Wirtschaft immer lauter. Hinsichtlich dessen sollen erneut sich aufdrängende Fragen beantwortet werden: Was versteht man unter dem Shareholder-Value? Welche Bedeutung hat er für das Wirtschaften? Gibt es alternative Konzepte? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Ansatz und der Weltwirtschaftskrise? Um sowohl die oben genannten, als auch soeben aufgeführten Fragen zu beantworten, sollen in der Folge zunächst wichtige Begriffe als Grundlage für den weiteren Fortgang der Arbeit definiert werden. Es schließt sich eine chronologische Darstellung des Krisenverlaufes an, in welchem ebenfalls die Ursachen, sowie der oder die Auslöser derselben genannt werden. Auch Auswirkungen und aktuelle Tendenzen werden aufgezeigt. Danach wird der Shareholder-Value genauer betrachtet. Dabei wird dieser sowohl als Kennzahl, als auch als Instrument zur Unternehmensführung ausführlich charakterisiert. Dies umfasst die Ursprünge ebenso wie die heutigen Ausprägungen des Konzeptes. Im Folgenden soll nun der Zusammenhang des Shareholder-Value-Ansatzes zur Finanzkrise untersucht werden und dabei geklärt werden, ob er mit-/ oder gar hauptverantwortlich für das Zustandekommen und Wirken der Krise war. Anschließend werden alternative Konzepte vorgestellt, wobei besonderes Augenmerk auf den Stakeholder-Value-Ansatz und die Balanced Scorecard gelegt wird. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion und einem Ausblick auf weiterhin interessante Themengebiete.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsklärung
- Cashflow
- Operativer und freier Cashflow
- Net Operating Cashflow und gesamter Cashflow
- Systematik
- Rentabilität
- Gesamtkapitalrentabilität
- Umsatzrentabilität
- Eigenkapitalrentabilität
- Laverage-Effekt
- Cashflow
- Die Wirtschaftskrise
- Ursachen
- Kreditvergabe
- Bankbilanzen
- Realwirtschaftliche Ursachen
- Auslöser
- Folgen
- Ursachen
- Der Shareholder-Value-Ansatz
- Begriff
- Herkunft und Einordnung
- Der Shareholder Value als Kennzahl
- Der Shareholder Value als Konzept
- Konsequenzen der Wirtschaftskrise und Verbindungen zum Shareholder-Value
- Weltfinanzgipfel
- Verbindungen zum Shareholder Value
- Alternative Konzepte
- Der Stakeholder-Value-Ansatz
- Balanced Scorecard
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Studienarbeit analysiert den Shareholder-Value-Ansatz im Kontext der Wirtschaftskrise und setzt sich kritisch mit seinen Auswirkungen auseinander.
- Definition und Entwicklung des Shareholder-Value-Ansatzes
- Analyse der Ursachen und Folgen der Wirtschaftskrise
- Beziehung zwischen dem Shareholder-Value-Ansatz und der Wirtschaftskrise
- Bewertung von alternativen Managementansätzen
- Relevanz des Shareholder-Value-Ansatzes in der heutigen Zeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Studienarbeit ein und erläutert die Relevanz des Shareholder-Value-Ansatzes im Kontext der Wirtschaftskrise.
- Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Cashflow und Rentabilität, die für das Verständnis des Shareholder-Value-Ansatzes relevant sind.
- Die Wirtschaftskrise: Dieses Kapitel beleuchtet die Ursachen, Auslöser und Folgen der Wirtschaftskrise, die den Shareholder-Value-Ansatz stark beeinflusst haben.
- Der Shareholder-Value-Ansatz: Dieses Kapitel erklärt den Shareholder-Value-Ansatz, seine historische Entwicklung und seine verschiedenen Facetten.
- Konsequenzen der Wirtschaftskrise und Verbindungen zum Shareholder-Value: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Shareholder-Value-Ansatz und analysiert die Verbindungen zwischen beiden Themenbereichen.
- Alternative Konzepte: Dieses Kapitel präsentiert alternative Managementansätze, wie den Stakeholder-Value-Ansatz und die Balanced Scorecard, die als Gegenentwurf zum Shareholder-Value-Ansatz angesehen werden können.
Schlüsselwörter
Shareholder-Value-Ansatz, Wirtschaftskrise, Cashflow, Rentabilität, Stakeholder-Value-Ansatz, Balanced Scorecard, Managementansätze, Unternehmenssteuerung, Kapitalmarkt, Finanzmärkte.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Shareholder-Value-Ansatz?
Er bezeichnet eine Unternehmensführung, die primär auf die Maximierung des Marktwertes des Eigenkapitals und damit auf die Interessen der Aktionäre ausgerichtet ist.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Shareholder-Value und der Weltwirtschaftskrise?
Kritiker argumentieren, dass die einseitige Fixierung auf kurzfristige Renditen und Aktienkurse riskante Geschäfte förderte, die zur Krise beitrugen.
Was ist der Unterschied zum Stakeholder-Value-Ansatz?
Der Stakeholder-Ansatz berücksichtigt die Interessen aller Anspruchsgruppen, wie Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und die Gesellschaft, nicht nur die der Eigentümer.
Welche Rolle spielt der Cashflow in diesem Konzept?
Der Cashflow ist eine zentrale Kennzahl zur Ermittlung des Shareholder Value, da er die tatsächliche Liquidität und Ertragskraft eines Unternehmens widerspiegelt.
Was ist die Balanced Scorecard?
Ein alternatives Management-Instrument, das neben Finanzkennzahlen auch Kundenperspektiven, interne Prozesse und Lernziele zur Unternehmenssteuerung nutzt.
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- Maximilian Schlesier (Author), 2009, Der Shareholder-Value-Ansatz in der Weltwirtschaftskrise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154968