Eine moderne Demokratie ist nicht nur die Demokratie eines Dorfes, eines Stammes oder von Stadtstaaten, sondern eine Demokratie von Nationalstaaten.Demokratie ist keine Erfindung der Moderne. Sie ist jedoch transformationsartig auf wesentliche Räume, Bereiche oder Personenkreise bis ins 19. Jahrhundert umgesetzt worden.Städtische Republiken der italienischen Renaissance oder die Adelsrepubliken Litauen und Polen sowie Bewegungen der englischen Revolution im 17. Jahrhundert zeichnen sich als wichtige Merkmale in der Transfomationsforschung.Im Januar 1638 wurde erstmalig eine schriftliche Verfassung der modernen Demokratie verabschiedet. Ende des 20. Jahrhunderts besitzen zahlreiche weitere Länder demokratische Institutionen.In der vorgelegten Arbeit soll die Theorie des US-Amerikanischen Politologen Samuel P.Huntington zum Demokratisierungs- und Transformationsprozess (Huntington 1991)dargestellt werden.Zunächst einmal soll es nach einer kurzen Definition des Begriffes Demokratie um die von Huntington beobachteten ersten beiden Wellen gehen, bevor die Analyse der Dritten Welle beginnt. Die Gliederung entspricht, was die Darstellung der Theorie betrifft, der von Huntington.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zum Begriff der Demokratie nach Huntington
- Erklärung und Bedeutung der Wellenbewegung nach Huntington
- Erste Welle (1828-1926)
- Die Erste Rückwelle (1922 - 1942)
- Zweite Welle (1943 - 1962)
- Die zweite Rückwelle (1958 - 1975)
- Dritte Welle (ab 1974)
- Zeitlicher Rahmen (,,When?\")
- Ursachen für die dritte Welle („,Why?\")
- Erklärungen der Dritten Welle
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Theorie des US-amerikanischen Politologen Samuel P. Huntington zum Demokratisierungs- und Transformationsprozess. Dabei werden zunächst die von Huntington beobachteten ersten beiden Wellen der Demokratisierung dargestellt, bevor die Analyse der Dritten Welle beginnt.
- Huntington's Wellenmodell der Demokratisierung
- Analyse der ersten und zweiten Welle der Demokratisierung
- Ursachen und Erklärungen für die dritte Welle der Demokratisierung
- Kritik an Huntingtons Definition von Demokratie
- Die Bedeutung von Nationalstaaten für die Demokratie
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt den Kontext der Demokratisierung in der Geschichte dar und führt in Huntingtons Theorie zur Demokratisierungswelle ein.
- Zum Begriff der Demokratie nach Huntington: Dieses Kapitel definiert Demokratie nach Huntington und erläutert seine These der „Wellenbewegung“ der Demokratisierung.
- Erste Welle (1828-1926): Hier werden die Entstehung und Merkmale der ersten Welle der Demokratisierung im 19. Jahrhundert analysiert, einschließlich der Kritik an Huntingtons eingeschränktem Demokratiebegriff.
- Die Erste Rückwelle (1922 - 1942): Dieses Kapitel behandelt die Abkehr von Demokratie in den 1920er und 1930er Jahren, die durch den Aufstieg totalitärer Regime in Europa und anderen Teilen der Welt gekennzeichnet war.
- Zweite Welle (1943 - 1962): Dieses Kapitel analysiert die zweite Welle der Demokratisierung nach dem Zweiten Weltkrieg, die durch die Alliierten gefördert wurde.
- Die zweite Rückwelle (1958 - 1975): Dieses Kapitel beleuchtet die Rückschläge der Demokratisierung in den 1950er und 1960er Jahren, insbesondere in Lateinamerika und Afrika.
Schlüsselwörter
Demokratie, Demokratisierungswelle, Huntington, Transformationsprozess, Nationalstaaten, Autoritarismus, Totalitarismus, Wellentransformation, Rückwelle, politische Entwicklung, Zeitlicher Rahmen, Ursachen, Erklärungen, Kritik, moderne Demokratie.
- Quote paper
- Juliane Brose (Author), 2010, Die drei Demokratisierungswellen nach Huntington, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154826