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Human Capital Management

Ausgewählte Ansätze zur Bewertung von Humankapital

Title: Human Capital Management

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 37 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hannes Schmidt (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG DES THEMAS
Im Zuge des Wandels von der Industrie- zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft hängt der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens, neben rein materiellen-, zunehmend von immateriellen Ressourcen ab. Dies zeigt sich darin, dass zukunftsorientierte Investoren in solche Unternehmen investieren, die informations- oder wissensintensiv sind. Der Wert eines Unternehmens wird also immer mehr durch Wissenskapital bestimmt. Ein Indiz dafür ist, dass sich Markt- und Buchwert von Kapitalgesellschaften kontinuierlich auseinanderentwickeln. Den Unterschiedsbetrag beider Werte stellen die sogenannten Intangible Assets dar. Dies sind grundsätzlich nicht bilanzierungsfähige, immaterielle Vermögenswerte, wie Marken, die originär im Unternehmen geschaffen wurden; Kunden- und Lieferantenbeziehungen und insbesondere das Humankapital.
Einer Aussage Stewart zufolge wird das Humankapital eines Unternehmens in Zukunft der einzige Produktionsfaktor sein, der in der Lage ist, weiterentwickelt zu werden und seinen Wert für das Unternehmen zu steigern. Es gilt somit als Werttreiber und erfüllt schon heute die wesentlichen Merkmale eines strategischen Wettbewerbsvorteils: komplex, nachhaltig, nicht substituierbar und von Wettbewerbern nicht oder nur langfristig zu imitieren.
Wenn das Humankapital also ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens ist, dann stellt sich die Frage nach geeigneten Methoden zu seiner Erfassung. Denn auf der einen Seite kann das Unternehmen nur das steuern, was es auch wirklich messen kann. Auf der anderen Seite ist die Bewertung von Humankapital auch für externe Anspruchsgruppen relevant. Zu ihnen zählen insbesondere die aktuellen und potenziellen Investoren eines Unternehmens. Sie sind zur fundierten Beurteilung zukünftiger Gewinn- und Renditemöglichkeiten auf ein umfassendes Human Value Reporting angewiesen.
Bis heute mangelt es jedoch an Bewertungsverfahren, die gleichzeitig fundiert und praxisgerecht sind. Zwar existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren, diese sind aber überwiegend nur mit hohem Aufwand einsetzbar, repräsentieren in der Regel nur einen Ausschnitt der personellen Einflussfaktoren oder sind auf einer abstrakten Ebene zusammengefasst, welche konkrete Rückschlüsse für das einzelne Unternehmen bzw. die einzelne personelle Gestaltungskomponente nicht mehr zulässt.

1.2 ZIELSETZUNG UND VORGEHENSWEISE
Die vorliegende Arbeit verfolgt daher folgende Haup

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung des Themas

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Definition und Abgrenzung

2.1 Humankapital

2.2 Begriffliche Abgrenzung

3 Darstellung und Bewertung ausgewählter Ansätze zur Messung von Humankapital

3.1 Marktkapitalisierungs-Ansätze

3.2 Return on Assets basierte Bewertungsansätze

3.3 Direct Intellectual Capital-Ansatz

3.4 Scorecard-Ansätze

3.5 Kombinierter Ansatz

4 Beurteilung der Bewertungsansätze aus Sicht des stationären Einzelhandels

4.1 Evaluationskriterien auf Basis branchentypischer Besonderheiten

4.2 Evaluation der Bewertungsansätze

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen systematischen Überblick über die wichtigsten Methoden zur Messung und Bewertung von Humankapital zu geben und deren praktische Eignung anhand spezifischer Kriterien für den stationären Einzelhandel zu evaluieren.

  • Identifikation und Kategorisierung gängiger Bewertungsansätze für immaterielle Vermögenswerte.
  • Theoretische Auseinandersetzung mit Markt-, Ertrags- und wertbasierten Messverfahren.
  • Entwicklung branchenspezifischer Kriterien für den stationären Einzelhandel.
  • Kritische Analyse und Vergleich der Ansätze hinsichtlich ihrer Steuerungsrelevanz.
  • Empfehlung von Bewertungsverfahren für die praktische Anwendung im Einzelhandel.

Auszug aus dem Buch

3.1 MARKTKAPITALISIERUNGSANSÄTZE

Die Marktkapitalisierungsansätze berechnen aus der Differenz zwischen Börsenkapitalisierung und dem Eigenkapital eines Unternehmens den Wert für das Intellektuelle Kapital. Dahinter steht die Argumentation, dass alles, was der Markt über den Buchwert hinaus bewertet, auf immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen ist. Zu den relevanten Vertretern dieser Kategorie gehört die Markt-Buchwert-Relation und der Tobin’s q.

Die Markt-Buchwert-Relation ermöglicht die Quantifizierung des intellektuellen Kapitals und bezieht damit das Humankapital in ihre Berechnung mit ein. Der Wert errechnet sich, indem der Quotient aus Marktwert und Buchwert eines Unternehmens gebildet wird.

Der Marktwert determiniert sich durch die Anzahl der Aktien multipliziert mit dem Börsenkurs. Der Buchwert entspricht dem auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel zur Wissensgesellschaft und begründet die Notwendigkeit, Humankapital als zentralen Werttreiber messbar zu machen.

2 Definition und Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert Humankapital als Teilbereich des Intellectual Capitals und grenzt es von verwandten Begriffen wie intellektuellem Kapital und immateriellen Vermögenswerten ab.

3 Darstellung und Bewertung ausgewählter Ansätze zur Messung von Humankapital: Hier werden acht ausgewählte Bewertungsmodelle in vier Kategorien (Marktkapitalisierung, Return on Assets, Direct Intellectual Capital, Scorecard) vorgestellt und kritisch analysiert.

4 Beurteilung der Bewertungsansätze aus Sicht des stationären Einzelhandels: Basierend auf eigens entwickelten Kriterien wird geprüft, welche Ansätze sich zur Anwendung im Einzelhandel eignen, wobei insbesondere die Saarbrücker Formel als relevant identifiziert wird.

5 Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass alle untersuchten Modelle Nachteile aufweisen, wobei Human Resource Accounting und die Saarbrücker Formel die höchsten praktischen Potenziale bieten.

Schlüsselwörter

Humankapital, Intellektuelles Kapital, Human Resource Accounting, Saarbrücker Formel, Immaterielle Vermögenswerte, Unternehmensbewertung, Wissensmanagement, Stationärer Einzelhandel, Intellectual Capital, Scorecard-Ansätze, Marktkapitalisierung, Personalentwicklung, Return on Assets, Bewertungsverfahren, Werttreiber.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Humankapital als entscheidender Erfolgsfaktor eines Unternehmens systematisch erfasst, gemessen und bewertet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Einordnung von Humankapital, der Analyse diverser monetärer und nicht-monetärer Bewertungsmodelle sowie deren praktischer Anwendung in der Wirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Überblick über existierende Bewertungsansätze zu verschaffen und deren Eignung für den stationären Einzelhandel kritisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systematische Literaturanalyse der gängigen Ansätze und wendet zur Bewertung deren praktischer Relevanz speziell entwickelte Evaluationskriterien für die Einzelhandelsbranche an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil kategorisiert acht bekannte Bewertungsmodelle, erläutert deren Funktionsweise anhand mathematischer Formeln und unterzieht sie einer kritischen Eignungsprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Humankapitalbewertung, Intellectual Capital, Wissensmanagement und die Saarbrücker Formel als modernes Steuerungskonstrukt.

Warum ist das Humankapital für den Einzelhandel besonders schwer zu messen?

Weil der Einzelhandel stark von immateriellen Faktoren wie Kundenbindung und Teamarbeit abhängt, während traditionelle Bilanzen primär materielle Werte und Kostenfaktoren erfassen.

Was macht die Saarbrücker Formel für den Einzelhandel attraktiv?

Sie kombiniert quantitative und qualitative Daten, berücksichtigt Motivation sowie Team-Synergien und erlaubt somit eine praxisnahe Steuerung des Humankapitals.

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Details

Title
Human Capital Management
Subtitle
Ausgewählte Ansätze zur Bewertung von Humankapital
College
University of Cooperative Education Mannheim
Grade
1,0
Author
Hannes Schmidt (Author)
Publication Year
2007
Pages
37
Catalog Number
V153449
ISBN (eBook)
9783640655908
ISBN (Book)
9783640656219
Language
German
Tags
Calculated Intangible Value Tobin's q Human Resource Accounting Saarbrücker Formel Market to Book Value Intangible Assets Monitor EVA Christian Scholz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hannes Schmidt (Author), 2007, Human Capital Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153449
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