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Euroskeptische Parteien in Deutschland

Die Grünen und CDU im Vergleich

Título: Euroskeptische Parteien in Deutschland

Trabajo Escrito , 2010 , 23 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Christina Schubert (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Das Ziel dieser Hausarbeit ist es herauszuarbeiten, ob und inwieweit die CDU und die Grünen euroskeptische Parteien sind. Es soll hierbei auch der Unterschied der Position der Parteien zur EU herausgestellt werden. Dazu werden im ersten Teil zunächst zwei Modelle von Taggart / Szczerbiak und Kopecký / Mudde vorgestellt und erläutert. Diese haben sich in den wissenschaftlichen Diskussion bewährt, um
Euroskeptizismus von Parteien zu analysieren und zu messen. Ergänzend soll hier auch auf strategischen und ideologischen Euroskeptizismus eingegangen werden.
Anhand verschiedener Analysekriterien, werden dann im zweiten Teil die Parteiprogramme analysiert. Dabei soll auch ein Blick auf die historische Entwicklung der beiden Parteien geworfen werden. In einem dritten Teil werden die Ergebnisse der Parteienanalyse dann auf die verschiedenen Modelle angewandt und eine Schlussbetrachtung vorgenommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Euroskeptizismus und die Parteien

2. Was ist Euroskeptizismus – Modelle

2.1 Modell von Taggart und Szczerbiak / Harter vs. Weicher Euroskeptizismus

2.2 Modell von Mudde und Kopecký / Vier-Felder-Matrix

2.3 Strategischer und ideologischer Euroskeptizismus

3. Die Analysekriterien

4. Die Parteien

4.1 Die Grünen

4.2 Die CDU

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die CDU und die Grünen als euroskeptische Parteien einzustufen sind und analysiert dabei die Unterschiede in ihren jeweiligen Positionen zur Europäischen Union durch den Vergleich von Parteiprogrammen und theoretischen Modellen.

  • Theoretische Grundlagen des Euroskeptizismus und verschiedene Klassifizierungsmodelle.
  • Methodische Vorgehensweise durch die Analyse von parteieigenen Grundsatz- und Wahlprogrammen.
  • Untersuchung der ideologischen und strategischen Beweggründe für EU-Skepsis.
  • Vergleichende Analyse der Parteienentwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart.
  • Beurteilung des Demokratiedefizits und der institutionellen Rolle der EU.

Auszug aus dem Buch

2.2 Modell von Mudde und Kopecký / Vier-Felder-Matrix

Eine alternative Kategorisierung von euroskeptischen Parteien bietet das Modell von Mudde und Kopecký, das etwas später entwickelt wurde. Sie kritisierten an dem Modell von Taggart un Szczerbiak hauptsächlich, dass der Begriff „weicher Euroskeptizismus“ zu weit gefasst sei. Sie unterscheiden zwischen „specific support“ für das Projekt EU auf der einen und „diffuse support“ für die Europäische Integration auf der anderen Seite. Diese Unterscheidung, gegliedert entlang einer Optimist / Pessimist Achse und einer Europhile / Europhobe Achse, produziert eine Vier-Felder-Matrix mit möglichen Positionen der Parteien.

„Euroenthusiasten“ sind diejenigen, die beides, das Projekt EU an sich unterstützen sowie optimistisch der aktuellen Entwicklung der europäischen Integration gegenüberstehen. „Europragmatiker“ lehnen die Europäische Integration grundsätzlich zwar ab, aber nichts desto trotz sind sie positiv dem aktuellen Stand eingestellt, da die EU zur Ereichung bestimmter nationaler Ziele und Interessen dienen und Vorteile für das Land bringt. Die alternative Bezeichnung „Eurostratege“ trifft die Haltung besonders gut. Euroskeptiker vertreten umgekehrt einer positiven Meinung gegenüber des Projektes der Europäischen Integration, aber sind kritisch gegenüber dem aktuellen Stand der Entwicklung der EU. Als vierte Position gibt es die „Eurorejects“ oder auch „Eurogegner“, die weder die generelle Idee der Europäischen Integration unterstützen noch die Nutzen. Bei diesem Modell wird der ideologischen Überzeugung gegenüber der strategischen Position Vorrang eingeräumt. Dementsprechend kann sich die Position nur in der horizontalen Dimension ändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Euroskeptizismus und die Parteien: Einführung in die wachsende Bedeutung der europäischen Integration und die Rolle politischer Parteien als Akteure im Integrationsprozess.

2. Was ist Euroskeptizismus – Modelle: Darstellung theoretischer Ansätze zur Messung von Euroskeptizismus, insbesondere der Modelle von Taggart/Szczerbiak sowie Mudde/Kopecký.

3. Die Analysekriterien: Vorstellung der methodischen Grundlage der Arbeit unter Verwendung der von Catherina Sørensen entwickelten Kriterien für Euroskeptizismus.

4. Die Parteien: Detaillierte Untersuchung der programmatischen Haltungen von Grünen und CDU zur EU, unterteilt in wirtschaftliche, souveränitätsbezogene, demokratische und politische Aspekte.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass beide Parteien grundsätzlich pro-europäisch eingestellt sind, aber unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer moderaten Kritik setzen.

Schlüsselwörter

Euroskeptizismus, Europäische Integration, Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Parteiprogramme, Demokratiedefizit, Maastricht-Vertrag, Vertrag von Lissabon, Euroenthusiasten, Europragmatiker, Europawahl, politische Parteien, Souveränität, Europäische Union, Sozialmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Euroskeptizismus in Deutschland am Beispiel der Parteien Bündnis 90/Die Grünen und der CDU.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die ideologischen und strategischen Positionen der beiden Parteien zur Europäischen Union sowie die Anwendung wissenschaftlicher Kategorisierungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, ob und inwieweit die CDU und die Grünen als euroskeptisch einzustufen sind und welche Unterschiede in ihrer EU-Haltung existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse von parteieigenen Dokumenten, speziell Grundsatz- und Europawahlprogrammen, unter Anwendung existierender politikwissenschaftlicher Modelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Klassifizierungsmodelle, die Analyse der Analysekriterien und die detaillierte Untersuchung der Parteipositionen hinsichtlich Wirtschaft, Souveränität, Demokratie und Sozialpolitik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "weicher Euroskeptizismus", "Euroenthusiasten", "Demokratiedefizit", "Subsidiaritätsprinzip" sowie die explizite Unterscheidung zwischen strategischer und ideologischer Parteiposition.

Warum wird die CDU als „Architektin der europäischen Integration“ bezeichnet?

Die Arbeit führt dies auf die historische Rolle der CDU, insbesondere unter Konrad Adenauer und Helmut Kohl, sowie die ideologische Verankerung der EU als Friedensprojekt zurück.

Wie hat sich die Haltung der Grünen zur EU über die Jahrzehnte gewandelt?

Die Grünen entwickelten sich von einer anfangs europakritischen Protestpartei, die den Maastricht-Vertrag ablehnte, hin zu einer "Europapartei", die heute eine tiefe Integration befürwortet.

Welche Rolle spielt das „Demokratiedefizit“ in der Argumentation der Parteien?

Beide Parteien identifizieren ein Demokratiedefizit in der EU, fordern mehr Mitspracherechte für das Europäische Parlament und eine höhere Transparenz der Entscheidungsprozesse.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Euroskeptische Parteien in Deutschland
Subtítulo
Die Grünen und CDU im Vergleich
Universidad
University of Marburg  (Vergleichende Politik)
Curso
Euroskeptizismus
Calificación
1,7
Autor
Christina Schubert (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
23
No. de catálogo
V152475
ISBN (Ebook)
9783640646470
Idioma
Alemán
Etiqueta
Euroskeptizismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Schubert (Autor), 2010, Euroskeptische Parteien in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152475
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