In der vorliegenden Hausarbeit erfolgt zunächst eine Biographie über die Kinder- und Jugendbuchautorin Inge Meyer-Dietrich. Im Anschluss daran wird ihr Roman Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen inhaltlich kurz vorgestellt. Danach befasst sich die Hausarbeit mit den geschichtlichen Anfängen des Ruhrgebiets bis zum Ersten Weltkrieg. Hierbei stehen polnische Arbeitsmigranten unter besonderer Betrachtung. Des Weiteren erfolgt eine Interpretation des oben erwähnten Romans, wobei die Lebensverhältnisse von Plascha und ihrer polnischen Familie bzw. die Lebenssituationen der so genannten Ruhrpolen gegen Ende des Ersten Weltkrieges genauer untersucht werden. Die Versorgungsproblematik im Ruhrgebiet, die Fremdenfeindlichkeit gegenüber Ruhrpolen und das revolutionäre Ruhrrevier stehen hierbei im Mittelpunkt der Betrachtung. Ein Fazit schließt die Hausarbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen - ein Buch von Inge Meyer-Dietrich - eine Autorenbiographie, sowie eine kurze Romanvorstellung...
- Das Ruhrgebiet in seinen geschichtlichen Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg unter besonderer Betrachtung polnischer Arbeitsmigranten
- Plascha und ihre polnische Familie - Ruhrpolen und ihre Lebenssituation gegen Ende des Ersten Weltkrieges
- Versorgungsproblematik im Ruhrgebiet
- Fremdenfeindlichkeit gegenüber Ruhrpolen - Nationalitäten treffen aufeinander zwischen heimatlichen Traditionen und dem Leben in der Fremde..
- Revolutionäres Ruhrgebiet.
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert den Roman "Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen" von Inge Meyer-Dietrich im Kontext der geschichtlichen und sozialen Verhältnisse des Ruhrgebiets im Ersten Weltkrieg. Neben einer kurzen Autorenbiographie und Romanvorstellung beleuchtet die Arbeit die Lebensumstände polnischer Einwanderer im Ruhrgebiet, insbesondere ihre Versorgungsprobleme, die Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit und die Auswirkungen der Revolution.
- Die Lebenssituation polnischer Einwanderer im Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg
- Die Versorgungsproblematik im Ruhrgebiet während des Krieges
- Fremdenfeindlichkeit gegenüber Ruhrpolen und die Konflikte zwischen Nationalitäten
- Die Rolle des Ruhrgebiets in der deutschen Revolution
- Die Darstellung von Krieg, Armut und Tod in Inge Meyer-Dietrichs Roman "Plascha"
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Autorin Inge Meyer-Dietrich und ihren Roman "Plascha" vor. Anschließend wird der historische Kontext des Ruhrgebiets bis zum Ersten Weltkrieg mit besonderer Berücksichtigung polnischer Arbeitsmigranten beleuchtet.
- Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen: Dieses Kapitel bietet eine kurze Zusammenfassung des Romans "Plascha", der sich mit dem Leben polnischer Einwanderer im Ruhrgebiet während des Ersten Weltkriegs auseinandersetzt. Die Hauptfigur, die achtjährige Plascha Krawczyk, erlebt mit ihrer Familie und anderen polnischen Familien die Härten des Kriegsalltags und die Diskriminierung durch die deutsche Bevölkerung.
- Das Ruhrgebiet in seinen geschichtlichen Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Ruhrgebiets und die Rolle polnischer Arbeitsmigranten in dieser Region. Der Schwerpunkt liegt auf den wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen im Ruhrgebiet sowie den Herausforderungen, denen polnische Einwanderer während ihrer Integration begegneten.
- Plascha und ihre polnische Familie: Dieses Kapitel analysiert die Lebenssituation der polnischen Familie Krawczyk im Roman "Plascha". Es werden die Versorgungsprobleme, die Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit und die Auswirkungen der Revolution auf das Leben der Familie näher betrachtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Einwanderung, Ruhrgebiet, Geschichte, Erster Weltkrieg, polnische Arbeitsmigranten, Lebenssituation, Versorgungsproblematik, Fremdenfeindlichkeit, Revolution, Kinderliteratur, Inge Meyer-Dietrich, "Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen".
Häufig gestellte Fragen
Wer waren die "Ruhrpolen"?
Als Ruhrpolen werden polnische Arbeitsmigranten bezeichnet, die ab dem späten 19. Jahrhundert ins Ruhrgebiet einwanderten, um vor allem im Bergbau zu arbeiten.
Welche Themen behandelt der Roman "Plascha"?
Der Roman von Inge Meyer-Dietrich thematisiert die Armut, die Versorgungsprobleme und die Fremdenfeindlichkeit, der polnische Familien im Ruhrgebiet gegen Ende des Ersten Weltkriegs ausgesetzt waren.
Wie war die Versorgungslage im Ruhrgebiet während des Ersten Weltkriegs?
Gegen Ende des Krieges herrschte massiver Hunger und ein Mangel an lebensnotwendigen Gütern, was besonders die "kleinen Leute" und Migrantenfamilien hart traf.
Mit welcher Form von Diskriminierung hatten Ruhrpolen zu kämpfen?
Sie erlebten oft Fremdenfeindlichkeit und sozialen Ausschluss, da sie zwischen ihren heimatlichen Traditionen und dem Leben in einer oft ablehnenden deutschen Gesellschaft standen.
Welche Rolle spielte die Revolution im Ruhrgebiet?
Das Ruhrrevier war ein Zentrum revolutionärer Unruhen nach dem Krieg, die durch die soziale Not und den Wunsch nach politischer Veränderung befeuert wurden.
- Quote paper
- Andrea Drobny (Author), 2004, Betrachtung der Lebenssituation der Ruhrpolen gegen Ende des 1. Weltkrieges anhand des Romans "Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen" von Inge Meyer-Dietrich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152349