Migration, Integration und Assimilation im Rom der Renaissance; Deutsche Migration nach Rom im 16. Jahrhundert; Rom - Metropole der Christenheit im 16. Jahrhundert; Berufgruppen im Rom der Renaissance; Rom in der Renaissance
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Präsenz von Fremdgruppen im Rom der Renaissance
- Das Verhältnis von Kurie, Stadt und Fremdengruppen
- Das Verhältnis von Nationalkirchen und Fremdgruppen
- Bevölkerungsentwicklung und Fremdenanteil
- Analyse des Migrationverhaltens und seiner Motive
- Tätigkeit an der Kurie
- Buchdruckergewerbe
- Handwerk
- Gastgewerbe
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Integration von Deutschen im Rom der Renaissance. Sie untersucht, ob sich diese Gruppe assimilierte, eine Parallelgesellschaft bildete oder ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahrte. Die Arbeit analysiert die Präsenz von Fremdgruppen in Rom, die Motive der deutschen Migranten und deren Integration in die römische Gesellschaft.
- Die Rolle der Kurie und der Stadt Rom als Anziehungspunkt für Migranten
- Die Integration von Fremdgruppen in die römische Gesellschaft
- Die Motive der deutschen Migranten nach Rom
- Die Auswirkungen der Migration auf die deutsche Kultur und Identität in Rom
- Die Rolle von Bruderschaften und anderen Institutionen in der Integration von Migranten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den historischen Kontext der Arbeit vor. Kapitel II untersucht die Präsenz von Fremdgruppen im Rom der Renaissance, indem es das Verhältnis von Kurie, Stadt und Fremdgruppen sowie die Bevölkerungsentwicklung und den Fremdenanteil analysiert. Kapitel III analysiert das Migrationverhalten der Deutschen und ihre Motive, eine Fernwanderung nach Rom zu unternehmen. Die Analyse bezieht sich auf die Verweildauer, den Status und die Heimatbindung der Migranten, um Rückschlüsse auf ihre Integration in die römische Gesellschaft zu ziehen.
Schlüsselwörter
Deutsche Migration, Rom, Renaissance, Kurie, Fremdgruppen, Integration, Assimilation, Kultur, Bruderschaften, Handwerk, Kunst, Musik.
Häufig gestellte Fragen
Warum zogen so viele Deutsche im 16. Jahrhundert nach Rom?
Rom war als Metropole der Christenheit und Sitz der Kurie ein Magnet für Arbeitssuchende im Buchdruck, Handwerk, Gastgewerbe und in der kirchlichen Verwaltung.
Bildeten Deutsche in Rom eine Parallelgesellschaft?
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Bewahrung kultureller Eigenständigkeit (z.B. durch Nationalkirchen) und der schrittweisen Assimilation in die römische Gesellschaft.
Welche Rolle spielten Nationalkirchen und Bruderschaften?
Sie fungierten als soziale Ankerpunkte, die Migranten unterstützten, ihre Identität pflegten und gleichzeitig den Kontakt zur lokalen Bevölkerung und zur Kurie vermittelten.
In welchen Berufen waren deutsche Migranten besonders aktiv?
Besonders im frühen Buchdruckergewerbe, im Bäckerhandwerk und im Betrieb von Gasthäusern nahmen Deutsche eine bedeutende Stellung in Rom ein.
Wie war das Verhältnis zwischen der Kurie und den Fremdengruppen?
Die Kurie profitierte von den Fachkräften aus dem Ausland, regelte aber gleichzeitig durch rechtliche Vorgaben den Status und die Integration dieser Gruppen in der Stadt.
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- Dipl. Betriebswirt (FH) Andreas Frech (Autor), 2010, Deutsche im Rom der Renaissance: Anpassung oder kulturelle Eigenständigkeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152050