Nach Jahrzehnten neoklassisch geprägten Diskurses, in denen versucht wurde die Ökonomie primär durch technisch-mathematische Modelle zu erfassen, kehrt man seit einigen Jahren wieder vermehrt zu den Ursprüngen der Disziplin, im Sinne einer Kombination von Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zurück. Der Gedanke dass die Ökonomie nicht als von sozialen Prozessen abgekapselt betrachtet werden kann, gewinnt also wieder an Bedeutung. Die starke Verbindung zwischen Wirtschaft und Gesellschaft soll in dieser Arbeit anhand des Einflusses von sozialen Faktoren auf die unternehmerischen Innovationsprozesse dargelegt werden. Dabei soll sowohl die historische Entwicklung der Innovationstheorie beleuchtet werden, als auch das Konzept des Sozialkapitals, welches die direkte Verbindung zwischen unternehmerischem Erfolg und sozialen Netzwerken darstellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Innovation
- Begriffsabgrenzung
- Innovationstheorien im historischen Überblick
- Innovationsmodell nach Schumpeter
- Lineares Innovationsmodell
- Innovationssystem
- Sozialkapital
- Das theoretische Konzept des Sozialkapitals
- Der Einfluss von Sozialkapital auf die betriebliche Innovationstätigkeit
- Empirische Belege
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Sozialkapital auf die betriebliche Innovationstätigkeit. Sie beleuchtet sowohl die historische Entwicklung der Innovationstheorie als auch das Konzept des Sozialkapitals, welches die direkte Verbindung zwischen unternehmerischem Erfolg und sozialen Netzwerken darstellt.
- Die historische Entwicklung der Innovationstheorie
- Das Konzept des Sozialkapitals
- Der Einfluss von Sozialkapital auf Innovationsprozesse
- Empirische Belege für den Zusammenhang zwischen Sozialkapital und Innovation
- Die Bedeutung von sozialen Netzwerken für unternehmerischen Erfolg
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in das Thema und die Relevanz von sozialen Faktoren für die ökonomische Entwicklung. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Begriff der Innovation und beleuchtet verschiedene Innovationstheorien, darunter das Innovationsmodell nach Schumpeter, das lineare Innovationsmodell und das Konzept des Innovationssystems. Das dritte Kapitel behandelt das Konzept des Sozialkapitals und seine Bedeutung für die betriebliche Innovationstätigkeit. Es analysiert den Einfluss von Sozialkapital auf Innovationsprozesse und stellt empirische Belege für diese Verbindung vor.
Schlüsselwörter
Sozialkapital, Innovation, Innovationstheorie, Schumpeter, lineares Innovationsmodell, Innovationssystem, betriebliche Innovationstätigkeit, soziale Netzwerke, unternehmerischer Erfolg, empirische Belege.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Sozialkapital und Innovation zusammen?
Sozialkapital, also soziale Netzwerke und Vertrauen, fördert den Wissensaustausch und ermöglicht so effizientere betriebliche Innovationsprozesse.
Was ist das Innovationsmodell nach Schumpeter?
Schumpeter sieht Innovation als „schöpferische Zerstörung“ und betont die Rolle des Unternehmers als treibende Kraft für wirtschaftlichen Wandel.
Was unterscheidet lineare von systemischen Innovationsmodellen?
Lineare Modelle sehen Innovation als Abfolge von Forschung zu Markt, während systemische Modelle die Wechselwirkung vieler Akteure betonen.
Gibt es empirische Belege für den Einfluss von Sozialkapital?
Die Arbeit verweist auf Studien, die zeigen, dass Unternehmen mit starken sozialen Verflechtungen erfolgreicher bei der Einführung neuer Produkte sind.
Warum rückt die Verbindung von Soziologie und Ökonomie wieder in den Fokus?
Nach Jahren rein mathematischer Modelle erkennt man heute wieder, dass wirtschaftliches Handeln tief in soziale Prozesse eingebettet ist.
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- M.Mag Roland Spitzlinger (Author), 2005, Unternehmen und Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151242