Gerade im Kinder- und Jugendalter treten in der Phase der Identitätsentwicklung gehäuft anhaltende Störungen der eigenen Persönlichkeit auf. Diese äußern sich in heterogenen Störungsbildern und lassen sich mit den anerkannten Klassifikationssystemen DSM-IV und ICD-10 nahezu vollständig erfassen.
Persönlichkeitsstörungen werden primär als interpersonelle Störungen betrachtet. Doch auch die individuelle Persönlichkeit des Einzelnen ist hierbei ein wichtiger Faktor. Möglich ist die Entstehung dieser Verhaltensmuster „als Folge konstitutioneller Faktoren und sozialer Erfahrungen schon früh im Verlauf der individuellen Entwicklung“ oder aber auch ein späterer Erwerb ist denkbar. Tief verwurzelte und anhaltende Verhaltensmuster sind Reaktionen auf die individuelle Lebensgeschichte und äußern sich durch Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln.
Ein verfestigter Persönlichkeitsstil kann fließend in eine Persönlichkeitsstörung übergehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Einordnung des Unterrichtsentwurf in den Lehrplan und in die Unterrichtseinheit
- 3. Erläuterungen zur Durchführung des Unterrichtsentwurfs
- 4. Ergänzungen zum Unterrichtsentwurf
- 5. Lernziele
- 6. Fazit
- 7. Begründung der Bildendheit des Unterrichtsentwurfs
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text präsentiert einen Unterrichtsentwurf für eine Stunde zum Thema Persönlichkeitsstörungen in der Oberstufe. Die Zielsetzung ist es, den Schülern ein grundlegendes Verständnis von Persönlichkeitsstörungen zu vermitteln und sie mit den verschiedenen Arten, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Der Entwurf soll als Grundlage für eine interaktive und anregende Unterrichtsstunde dienen.
- Definition und Charakterisierung von Persönlichkeitsstörungen
- Einteilung von Persönlichkeitsstörungen in Cluster
- Symptome und Ursachen von Persönlichkeitsstörungen
- Behandlungsmöglichkeiten und Therapieansätze
- Fallbeispiele und praktische Anwendung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema Persönlichkeitsstörungen vor und erläutert die Bedeutung des Themas im Kontext von Identitätsentwicklung und interpersonellen Beziehungen. Sie verdeutlicht die Komplexität der Thematik und die Bedeutung ihrer Erforschung.
2. Einordnung des Unterrichtsentwurf in den Lehrplan und in die Unterrichtseinheit
Dieses Kapitel ordnet den Unterrichtsentwurf in den Lehrplan der Oberstufe ein und beschreibt den Kontext der Unterrichtseinheit. Es erläutert, wie der Entwurf auf bereits erworbenes Wissen aufbaut und in die bestehende Unterrichtsreihe zum Thema "Abweichende Entwicklungs- und Sozialverläufe" integriert werden kann.
3. Erläuterungen zur Durchführung des Unterrichtsentwurfs
In diesem Kapitel wird die konkrete Durchführung des Unterrichtsentwurfs beschrieben. Es werden die einzelnen Phasen der Stunde detailliert dargestellt, von der Einführung über die Erarbeitungsphase bis hin zur Sicherung des Lernstoffs. Es werden außerdem die verwendeten Methoden und Materialien erläutert.
Schlüsselwörter
Persönlichkeitsstörungen, Identitätsentwicklung, interpersonelle Beziehungen, Cluster A, B, C, Symptome, Ursachen, Behandlung, Therapie, Fallbeispiele, Unterrichtsentwurf, Lehrplan, Oberstufe.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptursachen für Persönlichkeitsstörungen?
Persönlichkeitsstörungen entstehen oft als Folge einer Kombination aus konstitutionellen (genetischen) Faktoren und frühen sozialen Erfahrungen im Verlauf der individuellen Entwicklung.
Wie werden Persönlichkeitsstörungen klassifiziert?
Sie werden in der Regel nach den Systemen DSM-IV oder ICD-10 erfasst und häufig in drei Gruppen (Cluster A, B und C) unterteilt.
Welche Rolle spielt die Identitätsentwicklung im Jugendalter?
Gerade in der Phase der Identitätsentwicklung treten Störungen gehäuft auf, da sich hier tief verwurzelte Verhaltensmuster in Bezug auf Denken, Fühlen und Handeln verfestigen.
Was ist das Ziel des vorgestellten Unterrichtsentwurfs?
Schüler der 12. Klasse sollen ein grundlegendes Verständnis für Arten, Symptome und Therapieansätze von Persönlichkeitsstörungen entwickeln.
Wie unterscheidet sich ein Persönlichkeitsstil von einer Störung?
Der Übergang ist fließend; eine Störung liegt vor, wenn die Verhaltensmuster starr, unangepasst und mit deutlichem Leidensdruck oder sozialen Beeinträchtigungen verbunden sind.
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- Bachelor of Arts Helene Erwin (Author), 2010, Unterrichtsreihe "Persönlichkeitsstörungen" in der Jahrgangsstufe 12, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150661