Die Schüler sollen mit unterschiedlichen, hinführenden Übungen ihre Gewandtheit, Sprungkraft, Bewegungskoordination (Anlauf- und Absprung¬koordination) sowie ihr Rhythmus- und Distanzgefühl verbessern und mit Hilfe dieser Fähigkeiten den gesamten Bewegungsablauf des Fosbury-Flops erlernen.
Inhaltsverzeichnis
1. Stellung der Stunde im Rahmen der Unterrichtseinheit
2. Ziel der Unterrichtseinheit
3. Ziel der Stunde
4. Feinziele der Stunde
5. Geplanter Unterrichtsverlauf
6. Anmerkungen zur Situation der Klasse
7. Sachanalyse
8. Didaktische Vorüberlegungen
9. Methodische Vorüberlegungen
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist die Vermittlung der Grobform des Fosbury-Flops, wobei die Schüler grundlegende Fertigkeiten in Anlauf, Absprung und Flugphase durch eine zielgerichtete Übungsreihe erwerben sollen.
- Einführung und methodische Vermittlung der Hochsprungtechnik „Fosbury-Flop“
- Optimierung von Anlaufkoordination und Sprungrhythmus
- Didaktische Reduktion komplexer Bewegungsabläufe für die Sekundarstufe
- Sicherheitsorientierte Gestaltung des Übungsaufbaus und der Landung
- Differenzierung der Leistungsanforderungen durch variable Übungsgestaltung
Auszug aus dem Buch
SACHANALYSE
Neben den veralteten und ebenfalls anspruchsvollen Hochsprungtechniken wie z.B. dem Kehrsprung, dem Schottischen Sprung, dem Scher-Kehrsprung, dem Kreuzschnepper, den Roll- und Wälzsprüngen gehört der Fosbury-Flop zu der seit geraumer Zeit bevorzugten Sprungart. Die folgende Bewegungsbeschreibung bezieht sich auf einen Linksspringer (vgl. Anmerkungen zur Situation der Klasse), der von rechts anläuft. Der gesamte Anlauf umfasst ca. 10 Schritte. Idealtypisch beginnt man bei der Bewegungsausführung aus der Grundstellung mit dem linken Bein (1. Schritt) und einer nur leichten Innenneigung loszulaufen. Sodann erfolgt der 2. Bodenkontakt mit dem rechten beschleunigten Fuß. Dabei wird der Körperschwerpunkt (man geht etwas in die Hüfte) leicht abgesenkt um den Antriebsweg zu verlängern, und der rechte Arm in Vorbereitung des Doppelarmschwungs verzögert.
Beim dritten und etwas verkürzten letzten Schritt wird wieder der linke Fuß, zugleich lattenfernes Bein und Sprungbein, kräftig, mit der Ferse beginnend, aufgesetzt und die Innenneigung aufgegeben. Es erfolgt ein kräftiger Absprung bei sich aufrichtendem Körper, um mit Hilfe des anwinkelnden nach innen gehenden Schwungbeins die Rotation des Rückens zur Latte einzuleiten. Zurück zum angesprochenen Armschwung: Nach der Verzögerung des rechten Arms wird der linke und gegengleich schwingende Arm in Vorbereitung des jetzt einsetzenden Doppelarmschwungs im letzten Schritt nach hinten genommen. Bei dem Absprung sind das Schwungbein, die Arme und Schultern angehoben. Der Springer bewegt sich vorwärts-aufwärts, und die Schulter- u. Beckenachse dreht sich zur Latte.
Zusammenfassung der Kapitel
Stellung der Stunde im Rahmen der Unterrichtseinheit: Die Stunde ist als Einführung in die Technik eingebettet und dient dem Übergang von grundlegenden Sprungübungen zur spezifischen Flop-Technik.
Ziel der Unterrichtseinheit: Hier werden die motorischen Kernkompetenzen wie Sprungkraft und Koordination definiert, die durch die Einheit entwickelt werden sollen.
Ziel der Stunde: Fokus auf das Erlernen der Grobform des Fosbury-Flops unter Einhaltung spezifischer technischer Kriterien wie Anlauf und Absprung.
Feinziele der Stunde: Konkrete, messbare Kriterien für den Bewegungsablauf des Schülers, vom Rhythmus bis zur Landung.
Geplanter Unterrichtsverlauf: Detaillierte tabellarische Darstellung der zeitlichen Abfolge, Methoden und eingesetzten Materialien für die 45-minütige Einheit.
Anmerkungen zur Situation der Klasse: Analyse der Lernvoraussetzungen, des sportmotorischen Niveaus und des Sozialverhaltens der 9. Klasse.
Sachanalyse: Physikalische und biomechanische Beschreibung der korrekten Ausführung des Fosbury-Flops für Linksspringer.
Didaktische Vorüberlegungen: Begründung der Einbettung des Themas in den Rahmenlehrplan und pädagogische Rechtfertigung der gewählten Technik.
Methodische Vorüberlegungen: Erläuterung des gewählten Unterrichtsstils, der Organisationsformen und des didaktisch reduzierten Vorgehens zur Vermittlung.
Schlüsselwörter
Hochsprung, Fosbury-Flop, Sportunterricht, Bewegungslehre, Sportmethodik, Sprungtechnik, Anlaufkoordination, Schulsport, Absprung, Flugphase, Rückenlandung, Bewegungsanalyse, Unterrichtsentwurf, Leistungsdifferenzierung, Sportpädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf zur Vermittlung der Grobform des Fosbury-Flops im Sportunterricht der 9. Klasse dar.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Vermittlung von Leichtathletik, der biomechanischen Analyse der Sprungtechnik und der didaktischen Unterrichtsplanung.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Die Schüler sollen die Grobform des Fosbury-Flops erlernen, inklusive Anlauf, Absprung und einer sicheren Landung auf dem Rücken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine deduktive Lernschulmethode und einen analytisch-synthetischen Ansatz, um komplexe Bewegungselemente isoliert zu üben und anschließend zusammenzufügen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse der Bewegung, didaktische sowie methodische Vorüberlegungen und die konkrete Planung des Unterrichtsverlaufs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sportmethodik, Fosbury-Flop, Bewegungsanalyse, Unterrichtsentwurf und Leistungsdifferenzierung.
Warum wird eine Zauberschnur anstelle einer festen Latte verwendet?
Die Zauberschnur dient der Reduzierung der psychischen Hemmschwelle und der Verletzungsgefahr während der Lernphase, um die Motivation hochzuhalten.
Wie geht die Lehrkraft mit den unterschiedlichen Leistungsniveaus in der Klasse um?
Es werden verschiedene Schwierigkeitsgrade bei der Mattenhöhe und Lattenhöhe angeboten sowie eine individuelle Betreuung der Schüler während der Übungsphase gewährleistet.
- Quote paper
- Florian Schwarze (Author), 2008, Die Vermittlung der Grobform des Fosbury-Flops im Sportunterricht Klasse 9, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149129