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Die Entwicklung Mexiko Citys zum größten Agglomerationsraum der Welt unter dem Aspekt der sozialräumlichen Segregation

Titel: Die Entwicklung Mexiko Citys zum größten Agglomerationsraum der Welt unter dem Aspekt der sozialräumlichen Segregation

Seminararbeit , 2010 , 34 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christoph Staufenbiel (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mexiko Stadt - eine Weltstadt, die unermessliche Ausmaße annimmt, wächst und wächst immer weiter. Einst Stadt der Azteken - heutzutage bleiben nur noch Reste, einer damals vorhandenen Hochkultur übrig. Mexiko Stadt ist das Parade Beispiel für die Verstädterungsprobleme in der dritten Welt – rasche Bevölkerungszunahme dadurch folgend hohe Verkehrs- und Müllprobleme und Entstehung von Marginalsiedlungen, die eine katastrophale Lebensgrundlage für Menschen bietet. Warum die Menschen vom Land in die Stadt ziehen ist ein Untersuchungsaspekt, den ich in meiner Hausarbeit darlegen werde.
Mexiko Stadt zählt zum größten Agglomerationsraum auf der ganzen Welt. Ich werde zwei Aspekte in meiner Hausarbeit erklären, erstens die Entwicklung Mexiko Citys und zweitens die sozialräumliche Differenzierung, also sprich Segregation, der Stadt zu betrachten. Die Stadt erlebte nämlich in den letzten 200 Jahren eine rasante Entwicklung, auch in der Hinsicht, dass sich die Siedlungsmuster der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten verschoben haben. Entstandene Probleme zeige ich kurz auf, beschränke mich aber mehr auf die Entwicklung der Stadt und die Erklärung des heutigen Siedlungsmusters der Stadt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mexiko City

2.1. Lage und klimatische Einordnung

2.2. Allgemeines

3. Geschichtlicher Abriss in Hinblick auf Stadtentwicklung

3.1. Gründung 14. Jh.

3.2. Die Stadt nach 1521

3.3. Die Stadt nach 1821

4. Bevölkerungsentwicklung

4.1. Entwicklung der Bevölkerung

4.2. Gründe für die Bevölkerungszunahme

5. Verstädterungsprozess

5.1. Metropolisierung und Verstädterung Mexikos

5.2. Tendenzen zur Dezentralisierung (Dezentralisierungspolitik)

5.3. Wachstumsperspektiven

6. Mexiko als lateinamerikanische Stadt

6.1. Mexiko als Modell einer Lateinamerikanischen Stadt

6.2. Verteilung der Bevölkerung in der Vergangenheit

6.3. Verteilung und Mobilität der Bevölkerung der Oberschicht

6.4. Verteilung und Mobilität der Bevölkerung der Mittelschicht

6.5. Verteilung und Mobilität der Bevölkerung der Unterschicht

6.6. Verteilung des sozialen Wohnungsbaus

6.7. Zusammenfassung

7. Auswirkungen der Verstädterung und des Bevölkerungswachstums

8. Resümee

8.1. Fazit / Ausblick

8.2. Empfehlung zu weiteren Untersuchungsthemen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die städtebauliche Entwicklung Mexiko Citys vom historischen Siedlungskern zum globalen Megastadt-Agglomerationsraum. Dabei fokussiert der Autor insbesondere auf die Mechanismen der sozialräumlichen Segregation und die drastischen Folgen der unkontrollierten Urbanisierung für die Lebensbedingungen der Bevölkerung.

  • Historische Stadtentwicklung (von der aztekischen Gründung bis zur modernen Metropole)
  • Dynamiken der Bevölkerungszunahme und Migrationsursachen
  • Modell der lateinamerikanischen Stadt und die daraus resultierende räumliche Segregation
  • Herausforderungen durch informelle Siedlungsmuster und sozialen Wohnungsbau
  • Ökologische und soziale Folgen des rasanten Städtewachstums

Auszug aus dem Buch

6.5. Verteilung und Mobilität der Bevölkerung der Unterschicht

An der Abbildung 13 ist zu erkennen, dass die Wohnbereiche der Unterschicht im Gegensatz zur denen der Ober- und Mittelschicht flächenmäßig deutlich hervorstechen. Literatur findet man ebenfalls zu Genüge zur Unterschicht. Das liegt auch daran, dass in Lateinamerika allgemein die Unterschicht den größten Teil der Bevölkerung ausmacht und ihre Wohnbereiche, wie bereits gesagt, flächenmäßig den meisten Teil der lateinamerikanischen Städte einnehmen. Ebenso bei den Unterschichtvierteln gibt es verschiedene Arten oder Typen. Ein Typ umfasst beispielsweise die Unterschichtviertel, die in direkter Nachbarschaft oder in Mischzone mit Mittel – Schicht - Vierteln liegen. Jene Bereiche treten hauptsächlich im Norden und Osten Mexiko Citys auf. Als im Norden der Stadt zu Zeiten der Industrialisierung die ersten großen Werke und Fabriken gebaut wurden, entsprangen mit ihnen ebenso primitive Wohnsiedlungen für die landfluchtende Bevölkerung. Diese Wohnviertel entstanden vorwiegend in direkter Reichweite von Eisenbahnlinien und Nebenstraßen. Außerdem ist der Osten Mexiko Citys auch eine repräsentative Unterschicht Region. Die Ausbreitung der Bevölkerung wurde durch die Austrocknung des Texcoco Sees begünstigt und so dehnte sich die Stadt in diese Richtung aus. Weil die Lage auf dem völlig ausgeglichenen, flachen, ebenen ehemaligen See weniger attraktiv als an den im hügeligen Westen ist, zog dies ärmere Bevölkerungsschichten an. Als anderer Typ sind die gewöhnlichen Unterschichtviertel aufzuführen, welche in der innerstädtischen Wohn -Geschäfts – Industrie - Mischzone liegen. Die Unterschicht bevölkert jene von der Oberschicht, später von der Mittelschicht leerstehenden Wohnungen oder Häuser, die neben den Büro- und Geschäftshäusern häufig in völlig unsaniertem Zustand noch vorhanden sind. Diese Wohnviertel werden in der Literatur oft als „verlorene Stadt“ („ciudade perdida“) bezeichnet. Weitere Stadtviertel der Unterschicht sind die inner- und randstädtischen Marginalviertel (Abbildung 16 und 17).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problematik der rasanten Verstädterung in Mexiko City dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Entwicklung der Stadt und die sozialräumliche Segregation zu analysieren.

2. Mexiko City: Das Kapitel bietet eine geographische Einordnung der Stadt durch ihre Lage im Hochtal von Anáhuac sowie grundlegende statistische Daten zur Bevölkerungsdichte und Flächenausdehnung.

3. Geschichtlicher Abriss in Hinblick auf Stadtentwicklung: Hier wird der historische Transformationsprozess von der aztekischen Gründung Tenochtiláns über die spanische Kolonialzeit bis zur post-revolutionären Entwicklung nachgezeichnet.

4. Bevölkerungsentwicklung: Dieses Kapitel erläutert das Bevölkerungswachstum anhand statistischer Daten und analysiert die Ursachen mittels des Push-Pull-Modells der Migration.

5. Verstädterungsprozess: Das Kapitel befasst sich mit den Phasen der Metropolisierung, der industriellen Expansion und der politischen Versuche zur Dezentralisierung.

6. Mexiko als lateinamerikanische Stadt: Der Hauptteil analysiert die Segregationsmuster der Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht sowie die Rolle des sozialen Wohnungsbaus im lateinamerikanischen Stadtmodell.

7. Auswirkungen der Verstädterung und des Bevölkerungswachstums: Dieses Kapitel behandelt die negativen ökologischen und sozialen Konsequenzen, insbesondere die Umweltverschmutzung und die prekäre Lage in Marginalsiedlungen.

8. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert kritisch die Zukunftsperspektiven sowie politische Handlungsspielräume in einer ökonomisch angespannten Situation.

Schlüsselwörter

Mexiko City, Verstädterung, Segregation, Megastadt, Bevölkerungsentwicklung, Sozialräumliche Differenzierung, Marginalviertel, Push-Pull-Modell, Metropolisierung, Lateinamerikanische Stadt, Stadtentwicklung, informelle Siedlungen, Zócalo, soziale Disparitäten, Stadtplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die stadtgeographische Entwicklung Mexiko Citys zur weltweit größten Agglomeration und untersucht dabei insbesondere die sozialen Disparitäten und räumlichen Segregationsmuster der Stadtbevölkerung.

Welche thematischen Schwerpunkte setzt der Autor?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der Stadt, den Migrationsbewegungen vom ländlichen Raum in die Hauptstadt sowie der systematischen Aufschlüsselung der Wohnviertel nach sozialen Schichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Stadt seit der Kolonialzeit nachzuvollziehen und zu erklären, warum sich spezifische Siedlungsmuster für unterschiedliche Bevölkerungsschichten in Mexiko City manifestiert haben.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer sozialgeographischen Literaturanalyse, der Auswertung historischer sowie aktueller städtebaulicher Modelle (z.B. das Modell der lateinamerikanischen Stadt) und der Interpretation statistischer Bevölkerungsdaten.

Welche Themen behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung von Verstädterungsprozessen und eine detaillierte Differenzierung der Wohnstandorte von Ober-, Mittel- und Unterschicht.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Segregation, Megastadt, Marginalviertel, Urbanisierung, soziale Disparitäten und Metropolisierung.

Welche Rolle spielt die Kolonialgeschichte für das heutige Stadtbild?

Die spanische Kolonialtradition prägte mit dem schachbrettartigen Grundriss und dem zentralen Plaza (Zócalo) das grundlegende Ordnungsmuster der Stadt, das auch heute noch den Ausgangspunkt für städtebauliche Analysen bildet.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit der politischen Maßnahmen?

Der Autor ist skeptisch und sieht eine begrenzte Wirksamkeit, da staatliche Dezentralisierungspolitik oder soziale Wohnungsbauprojekte oft nicht ausreichen, um die massive Armut und den informellen Siedlungsdruck wirksam zu kompensieren.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung Mexiko Citys zum größten Agglomerationsraum der Welt unter dem Aspekt der sozialräumlichen Segregation
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Geographie)
Veranstaltung
Siedlungsgeographie
Note
1,3
Autor
Christoph Staufenbiel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V148871
ISBN (eBook)
9783640607259
ISBN (Buch)
9783640607495
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mexiko City Entwicklung Agglomeration Mexio Agglomeration Mexiko City Stadt Mexiko City Mexiko City
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Staufenbiel (Autor:in), 2010, Die Entwicklung Mexiko Citys zum größten Agglomerationsraum der Welt unter dem Aspekt der sozialräumlichen Segregation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148871
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Leseprobe aus  34  Seiten
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