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Die publizistische Kontroverse um ein Holocaust-Mahnmal

Title: Die publizistische Kontroverse um ein Holocaust-Mahnmal

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 54 Pages , Grade: 1,3 (noch sehr gut)

Autor:in: M.A. Holger Ihle (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Die Debatte um die Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas hat die deutsche Öffentlichkeit von 1988 bis 2005 beschäftigt. Beteiligte an der Kontroverse waren, Politiker, Journalisten, Historiker und Künstler. Sie versuchten nicht nur die Frage zu klären, ob überhaupt ein solches Denkmal gebaut werden soll, sondern auch wo, für wen und wie es schließlich auszusehen habe. Dabei wurde letztlich über den Umgang mit der deutschen Geschichte gestritten. In dieser Untersuchung werden die Hauptlinien der Kontroverse freigelegt, nachvollzogen und ihre Struktur analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • EINLEITUNG
  • AUFBAU UND GLIEDERUNG
  • DRAMATIS PERSONAE
  • CHRONOLOGISCHER ABRISS
  • ANALYSE DER PUBLIZISTISCHEN KONTROVERSE
    • STATTFINDEN IN DEN MASSENMEDIEN
    • LANGFRISTIGER PROZESS
    • BEGINN HÖHEPUNKT UND ABKLINGEN SIND ERKENNBAR.
    • RÜCKKOPPLUNGEN
    • TEILKONFLIKTE
      • Soll ein Mahnmal gebaut werden?
      • An welchem Ort soll das Mahnmal stehen?
      • Wie soll das Mahnmal aussehen?
      • Welche Alternativen gibt es zu einem Mahnmal?
      • Wem soll das Mahnmal gewidmet werden?
      • Wer soll die Entscheidung treffen?
      • Wie soll mit den authentischen Orten umgegangen werden?
    • MASSENMEDIEN SIND ORGAN UND SPIEGEL DES KONFLIKTES
    • WERTKONFLIKT
    • FUNKTIONEN DER PUBLIZISTISCHEN KONTROVERSE
      • kognitive Funktion
      • individuelle Funktion
      • soziale Funktion
        • Reduktionsleistung
          • Personalisierungen
            • Lea Rosh
            • Walter Jens
            • Eberhard Diepgen
          • Reduktion des Wertkonfliktes
        • Konsensvorbereitung
    • SCHLUSS
  • Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Der Text analysiert die publizistische Kontroverse um das Holocaust-Mahnmal in Berlin, die im Sommer 2001 durch eine umstrittene Werbekampagne des Förderkreises zur Errichtung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas entbrannte.

    • Die Kontroverse wird anhand der wichtigsten Beteiligten und ihres Engagements beleuchtet.
    • Der Text untersucht die Entwicklung der Debatte in chronologischer Reihenfolge und analysiert die darin enthaltenen Hauptlinien und Teilkonflikte.
    • Es wird beleuchtet, wie die Massenmedien die Kontroverse reflektieren und welche Funktionen die publizistische Auseinandersetzung in diesem Zusammenhang erfüllt.
    • Die Analyse der publizistischen Kontroverse wird im Kontext des Umgangs der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und der Frage nach dem angemessenen Umgang mit dem Holocaust diskutiert.

    Zusammenfassung der Kapitel

    • Die Einleitung stellt die Kontroverse um das Holocaust-Mahnmal in Berlin vor und führt den Leser in die Problematik ein.
    • Das Kapitel "Aufbau und Gliederung" beschreibt die Struktur und den Aufbau des Textes.
    • Das Kapitel "Dramatis Personae" stellt die wichtigsten Akteure der Kontroverse vor.
    • Das Kapitel "Chronologischer Abriss" schildert den Verlauf der Kontroverse in zeitlicher Reihenfolge.
    • Das Kapitel "Analyse der publizistischen Kontroverse" untersucht die Struktur der Debatte, die darin enthaltenen Teilkonflikte und die Rolle der Massenmedien.

    Schlüsselwörter

    Die Analyse der publizistischen Kontroverse um das Holocaust-Mahnmal in Berlin fokussiert auf die Themenbereiche Medienwissenschaft, Publizistik, Holocaust, Erinnerungskultur, Geschichtspolitik, öffentliche Meinung und die Rolle der Massenmedien in der Debatte.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum war die Errichtung des Holocaust-Mahnmals so umstritten?

    Die Debatte drehte sich nicht nur um das „Ob“, sondern auch um den Standort, die ästhetische Gestaltung und die Frage, welchen Opfergruppen das Denkmal gewidmet sein sollte.

    Welche Rolle spielten die Massenmedien in dieser Kontroverse?

    Massenmedien fungierten sowohl als Organ als auch als Spiegel des Konflikts; sie bereiteten den gesellschaftlichen Konsens vor und personalisierten die Debatte durch prominente Fürsprecher.

    Wer waren die zentralen Akteure (Dramatis Personae) der Debatte?

    Wichtige Beteiligte waren unter anderem die Initiatorin Lea Rosh, der Schriftsteller Walter Jens und der Politiker Eberhard Diepgen.

    Was waren die wichtigsten Teilkonflikte der Diskussion?

    Diskutiert wurde über den angemessenen Ort (Zentralität vs. authentische Orte), die Widmung (nur jüdische Opfer oder alle Opfergruppen) und die künstlerische Form des Mahnmals.

    Welche Funktionen erfüllte die publizistische Kontroverse?

    Sie erfüllte kognitive, individuelle und soziale Funktionen, wie etwa die Reduktion von Komplexität durch Personalisierung und die Vorbereitung eines nationalen Konsenses.

    In welchem Zeitraum fand die Hauptdebatte statt?

    Die intensive öffentliche Auseinandersetzung erstreckte sich von den ersten Planungen im Jahr 1988 bis zur Eröffnung des Mahnmals im Jahr 2005.

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Details

Title
Die publizistische Kontroverse um ein Holocaust-Mahnmal
College
University of Göttingen  (Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft)
Course
Publizistische Kontroversen in Deutschland nach 1945 I
Grade
1,3 (noch sehr gut)
Author
M.A. Holger Ihle (Author)
Publication Year
2003
Pages
54
Catalog Number
V14882
ISBN (eBook)
9783638201681
ISBN (Book)
9783638699105
Language
German
Tags
Kontroverse Holocaust-Mahnmal Publizistische Kontroversen Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Holger Ihle (Author), 2003, Die publizistische Kontroverse um ein Holocaust-Mahnmal, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14882
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