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FDIs - Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung

Title: FDIs - Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung

Seminar Paper , 2010 , 25 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Claudia Stala (Author)

Economics - Economic Cycle and Growth
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„FDIs - ein Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung“ behandelt den bis zur Finanzkrise beobachtbaren Wachstumstrend der ausländischen Direktinvestitionen, die in der Entwicklungsfinanzierung den betriebswirtschaftlichen Bereich abdeckt; somit dem Gewinnmaximierungskalkül unterliegt. Dominierten in früheren Jahrhunderten vor allem der Import und Export die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern, so gewannen in den letzten Jahrzehnten auch die grenzüberschreitenden Investitionen immer mehr an Bedeutung.
Nicht abstreiten lässt sich die Tatsache, dass diese Investitionen zum Großteil immer noch im und vom Okzident getätigt werden. Dennoch gehören sie für viele Entwicklungsländer zu einer der wichtigsten Geld- und Devisenquellen. Nicht zu verleugnen ist ein neuer bis zur Finanzkrise andauernder Impuls: Anteilsmäßig gewannen die Entwicklungsländer im Bereich der FDIs (foreign direct investment) immer mehr an Bedeutung. Zwar gelangte der Großteil des Kapitals eher in die Schwellenländer, deren Infrastruktur bereits gut ausgebaut ist oder die besondere Rohstoffvorkommen haben, aber auch den LDC (least developed countries) fiel dabei ein größerer Anteil zu.
Die Finanzkrise hat ein Abflauen der Investitionsfreudigkeit herbeigeführt. Die FDI-flows sind stark zurückgegangen; nicht allein im Finanzsektor. Schien es zu Beginn noch so, also könnten die Entwicklungsländer gut mit der Krise umgehen, hat sich nun doch gezeigt, dass auch sie hart getroffen worden sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I) FDIs - ein Überblick

1.1 Definition

1.2 Begrifflichkeiten

1.3 Komponenten ausländischer Direktinvestitionen

1.4 Wachstumseffekte ausländischer Direktinvestitionen

1.4.1 Akkumulationseffekte

(i) Sachkapital

(ii) Know- How und Humankapital

1.4.2 Allokationseffekte

(i) Makroebene

(ii) Mikroebene

(iii) Wettbewerbseffekte

1.4.3 Deviseneffekte

II) FDIs - ein Schwergewicht

2.1 Historische und regionale Struktur der FDIs

2.1.1 Private Kapitalströme im Zeitverlauf

2.1.2 Regionalstruktur der FDIs

(i) nach Herkunftsland

(ii) nach Anlageland

2.2 Sektorale Struktur der FDIs

2.2.1 Afrika

2.2.2 Asien

2.2.3 Lateinamerika

III) FDIs - eine Finanzkrise

IV) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Einfluss ausländischer Direktinvestitionen (FDIs) auf die Entwicklungsfinanzierung, untersucht deren historische und sektorale Entwicklung sowie die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf diese Kapitalströme.

  • Definition und Arten von ausländischen Direktinvestitionen.
  • Analyse der Akkumulations-, Allokations- und Deviseneffekte von FDIs.
  • Regionale und sektorale Verteilungsmuster der Investitionsströme.
  • Untersuchung der Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf Schwellen- und Entwicklungsländer.
  • Bedeutung von Humankapital und Infrastruktur für den Investitionserfolg.

Auszug aus dem Buch

1.4 Wachstumseffekte ausländischer Direktinvestitionen

We cannot provide a priori rules for judging what is, or not is, beneficial (the evaluation must vary according to the needs and circumstances of each country) but we can make a clear break from the logic which leads to the a priori conclusion that the free flow of investment and technology always tends to maximize welfare (unless government policy is wrong) (vergl. Lall 1977: 71)

Im Folgenden soll zwischen Akkumulations- und Allokationseffekten unterschieden werden. Unter Akkumulationseffekten ist die Anhäufung von Produktionsfaktoren zu verstehen, unter dem zweiten Effekt deren produktive Verwendung. Zum Schluss wird noch separat auf die Deviseneffekte eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in den Wachstumstrend der FDIs bis zur Finanzkrise und Abgrenzung der zentralen Themenbereiche der Arbeit.

I) FDIs - ein Überblick: Theoretische Definition von FDIs, Abgrenzung zu Portfolioinvestitionen sowie Erläuterung der verschiedenen Wachstumseffekte.

II) FDIs - ein Schwergewicht: Untersuchung der historischen Entwicklung sowie der regionalen und sektoralen Struktur der Direktinvestitionen.

III) FDIs - eine Finanzkrise: Analyse der Auswirkungen der Finanzkrise auf die FDI-Flüsse und die unterschiedliche Betroffenheit von Industrie- und Entwicklungsländern.

IV) Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung der FDI-Bestände und Herausforderungen für Entwicklungsländer.

Schlüsselwörter

Ausländische Direktinvestitionen, FDI, Entwicklungsfinanzierung, Schwellenländer, Kapitalströme, Finanzkrise, Wissenstransfer, Humankapital, Infrastruktur, Transnationale Konzerne, TNC, Rohstoffe, Akkumulationseffekte, Allokationseffekte, Deviseneffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle von ausländischen Direktinvestitionen als bedeutendes Instrument der Entwicklungsfinanzierung und deren Dynamik im Zeitverlauf.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Komponenten von FDIs, deren Wachstumseffekte sowie eine detaillierte regionale und sektorale Analyse der Kapitalflüsse.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich FDI-Bestände verändert haben und welche ökonomischen Konsequenzen diese Investitionen sowie die Auswirkungen der Finanzkrise für Entwicklungsländer mit sich bringen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die durch statistische Daten von Institutionen wie UNCTAD und OECD gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Überblick, eine historische und strukturelle Analyse der Investitionen sowie eine Untersuchung der Auswirkungen der globalen Finanzkrise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind FDI, Entwicklungsfinanzierung, Kapitalströme, Schwellenländer, Finanzkrise und Wissenstransfer.

Welche Rolle spielt das Humankapital für den Investitionserfolg?

Das Humankapital fungiert als entscheidender Faktor für die Aufnahmefähigkeit eines Gastlandes, um den technologischen und organisatorischen Wissenstransfer durch FDIs effektiv zu nutzen.

Wie hat die Finanzkrise die FDI-Flüsse beeinflusst?

Während die Flüsse in entwickelten Ökonomien stark einbrachen, waren viele Entwicklungs- und Schwellenländer zunächst weniger betroffen, zeigten jedoch zeitversetzt ebenfalls einen rückläufigen Trend.

Warum investieren transnationale Konzerne primär in bestimmte Länder?

Investitionen folgen betriebswirtschaftlichen Kriterien; ausschlaggebend sind oft eine vorhandene Infrastruktur, Humankapital oder der Zugang zu spezifischen Rohstoffen.

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Details

Title
FDIs - Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung
College
University of Heidelberg
Grade
2.0
Author
Claudia Stala (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V148471
ISBN (eBook)
9783640590797
ISBN (Book)
9783640590988
Language
German
Tags
foreign direct investment foreign direct investments ausländische direktinvestition ausländische direktinvestitionen FDI FDIs portfolioinvestition greenfieldinvestment TNC transnational comporation joint venture
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Stala (Author), 2010, FDIs - Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148471
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