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Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA

Reaktionen Israelischer und Palästinensischer Seite- welche Beweggründe hatte Trump?

Title: Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA

Term Paper , 2024 , 18 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Viktoria Mayr (Author)

Politics - Other International Politics Topics
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Die vorliegende Hausarbeit möchte die Hintergründe dieser Entscheidung beleuchten und die Reaktionen, sowohl von israelischer und palästinensischer Seite als auch von US-Amerikanischer und internationaler Seite aus. Weiter sollen die regionalen Folgen beobachtet werden und die sich mit der Frage beschäftigt: war diese Entscheidung eine Gefährdung für den Frieden? „That’s what will happen when Donald Trump is president of the United States […] We will move the American Embassy to the eternal capital of the Jewish people, Jerusalem.”
Mit diesem Versprechen trat der damalige Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, am 21. März 2016 vor das American Israel Public Affairs Committee. Ein Versprechen, das bereits der frühere Präsident Bill Clinton 1995 mit dem Jerusalem Embassy Act anstieß. Doch nur gut eineinhalb Jahre später, ein Jahr nach seiner Wahl zum Präsidenten der vereinigten Staaten, am 6. Dezember 2017, erkannte Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Diese Anerkennung führte zu einer grundlegenden Veränderung in der US-Politik gegenüber dem Nahen Osten im Allgemeinen und dem palästinensisch-israelischen Konflikt im Besonderen. Die Ankündigung der Trump- Administration über die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem sorgte in Israel für Jubel, in der arabischen Welt für erhebliche Kontroversen und Misstrauen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. RELEVANZ DES THEMAS

2.1 HINTERGRÜNDE

2.2 DIE USA UND ISRAEL

3. ANERKENNUNG JERUSALEMS

3.1 „PRESIDENTIAL PROCLAMATION“ VON DONALD TRUMP

3.2 REDE VON NETANYAHU BEI ERÖFFNUNG DER BOTSCHAFT IN JERUSALEM

4. REAKTIONEN PALÄSTINAS AUF DIE ANERKENNUNG

4.1 WEIHNACHTSBOTSCHAFT VON ABBAS 2017

4.2 HAMAS- A DOCUMENT OF GENERAL PRINCIPLES AND POLICIES

4.3 REDE VON PRÄSIDENT ABBAS VOR DER UN-GENERALVERSAMMLUNG

5. INNENPOLITISCHE BEWEGGRÜNDE TRUMPS

5.1. JERUSALEM EMBASSY ACT

5.2 WAHLVERSPRECHEN DER PRÄSIDENTEN

5.3 LOBBYISMUS

6. AUßENPOLITISCHE BEWEGGRÜNDE

6.1 STRATEGISCHE GRUNDINTERESSEN

6.2 BEZIEHUNG ZWISCHEN TRUMP UND NETANYAHU

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe der Entscheidung von Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, und analysiert deren Auswirkungen auf das politische Geschehen sowie die Reaktionen der betroffenen Parteien. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob dieser außenpolitische Schritt eine Gefährdung für den Friedensprozess im Nahen Osten darstellte.

  • Historische Hintergründe des politischen Status von Jerusalem
  • Analyse der US-Außenpolitik und der Entscheidung zur Botschaftsverlegung
  • Reaktionsmuster der palästinensischen Führung und Organisationen wie der Hamas
  • Untersuchung der innenpolitischen Motive Trumps, einschließlich Lobbyismuseinflüssen
  • Strategische Bedeutung der Beziehungen zwischen den USA und Israel

Auszug aus dem Buch

2.1 Hintergründe

Jerusalem ist ein zentraler Streitpunkt im Konflikt zwischen Israel und Palästina, besonders aufgrund der religiösen Bedeutung der Stadt. Sowohl für das Judentum, das Christentum als auch den Islam liegen hier heilige Gedenkstätten und Zufluchtsorte. (Paganini 2018) Besonders der Tempelberg spielt sowohl im Judentum als auch im Islam eine herausragende Rolle: Wo einst der jüdische Tempel thronte und Juden an der Klagemauer beten, steht heute der muslimische Felsendom und die Al-Aqusa-Moschee, die dritt wichtigste Moschee des islamischen Glaubens. (Elsenmüller 2016)

Mit der am 29. November 1947 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Resolution 181 (II), dem sogenannten UN-Teilungsplan für Palästina, sollte Jerusalem eine separierte, internationale Stadt werden. Nach dem Palästina-Krieg, dem ersten arabisch-israelischem Krieg, welcher auf die Unabhängigkeitserklärung Israels 1948 folgte, wurde Jerusalem zur sogenannten geteilten Stadt. (Rinehart 2018: 24) Nach der darauffolgenden Resolution 194 (III) der Vereinten Nationen verlegten die meisten fremdstaatlichen Länder Ihre Botschaften nach Tel Aviv. (Aslan-Levy 2017)

Sowohl Israel als auch Palästina erheben Anspruch auf Jerusalem, so erfolgte die Aufteilung der Stadt nach dem Krieg 1949 in West-Jerusalem, unter der Kontrolle Israels und Ost-Jerusalem unter der Kontrolle Jordaniens. (Rinehart 2018: 25)

Der kritische Status Jerusalels zog sich über Jahrzehnte hinweg durch die Geschichte und ist noch heute von großer Bedeutung. Mit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch den US-Präsidenten Donald Trump wurde die Debatte weiter verschärft und kontrovers diskutiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Anerkennung Jerusalems durch Donald Trump und die daraus resultierende Veränderung der US-Politik im Nahen Osten.

2. RELEVANZ DES THEMAS: Erläuterung der religiösen und historischen Bedeutung Jerusalems sowie der langjährigen diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Israel.

3. ANERKENNUNG JERUSALEMS: Analyse der offiziellen Proklamation Trumps und des öffentlichen Auftritts Netanyahus im Kontext der Botschaftseröffnung.

4. REAKTIONEN PALÄSTINAS AUF DIE ANERKENNUNG: Darstellung des palästinensischen Widerstands, insbesondere durch Abbas’ Reden und die Positionierungen in der Hamas-Charta.

5. INNENPOLITISCHE BEWEGGRÜNDE TRUMPS: Untersuchung des Einflusses des Jerusalem Embassy Act, der Wahlversprechen und der Rolle von Lobbygruppen wie Sheldon Adelson.

6. AUßENPOLITISCHE BEWEGGRÜNDE: Analyse strategischer Interessen der USA im Nahen Osten und der persönlichen Dynamik zwischen Trump und Netanyahu.

7. FAZIT: Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der komplexen innen- und außenpolitischen Faktoren der Entscheidung.

Schlüsselwörter

Jerusalem, USA, Israel, Palästina, Donald Trump, Benjamin Netanyahu, Außenpolitik, Friedensprozess, Jerusalem Embassy Act, Lobbyismus, Zwei-Staaten-Lösung, UN-Resolutionen, Nahostkonflikt, Diplomatie, Botschaftsverlegung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen, und die damit verbundenen diplomatischen sowie politischen Konsequenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den historischen religiösen Hintergründen Jerusalems stehen die Reaktionen der palästinensischen Seite, die innenpolitische Motivationslage Trumps (Wahlkampf) und strategische außenpolitische Interessen im Fokus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte die Beweggründe der US-Administration beleuchten und untersuchen, inwieweit diese Entscheidung den Friedensprozess gefährdet hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Analyse von politischen Reden, offiziellen Dokumenten (wie dem Jerusalem Embassy Act) und einschlägiger Fachliteratur der Friedens- und Konfliktforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Aufarbeitung der Anerkennung, der palästinensischen Reaktionen (Abbas/Hamas) sowie eine zweigeteilte Analyse der Hintergründe (innenpolitisch vs. außenpolitisch).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Jerusalem Embassy Act", "Zwei-Staaten-Lösung", "Strategische Grundinteressen" und die persönliche Allianz zwischen Trump und Netanyahu definiert.

Welche Rolle spielte der Lobbyismus konkret für Trumps Entscheidung?

Die Arbeit identifiziert insbesondere die finanzielle Unterstützung durch Großspender wie Sheldon Adelson als wesentlichen Faktor, um ein zentrales Wahlversprechen gegenüber der republikanischen Basis einzulösen.

Wie reagierte die palästinensische Führung auf die Vorgehensweise der USA?

Die palästinensische Führung unter Mahmoud Abbas lehnte die USA als Vermittler im Friedensprozess kategorisch ab, da sie diese nach der Anerkennung nicht mehr als neutral oder völkerrechtskonform agierend betrachtete.

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Details

Title
Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA
Subtitle
Reaktionen Israelischer und Palästinensischer Seite- welche Beweggründe hatte Trump?
College
University of Würzburg  (Institut für Politikwissenschaft und Soziologie)
Course
Friedens und Konfliktforschung
Grade
1.0
Author
Viktoria Mayr (Author)
Publication Year
2024
Pages
18
Catalog Number
V1481990
ISBN (PDF)
9783389038611
ISBN (Book)
9783389038628
Language
German
Tags
Israel Palästina Nah-Ost-Konflikt Jerusalem Donald Trump Anerkennung Israels USA Friedens-und Konfliktforschung Politische Theorie Außenpolitik Friedenspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Viktoria Mayr (Author), 2024, Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1481990
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