1. Geschlechtsspezifische Interessen- und Leistungsdifferenzen
Nach der PISA-Studie von 2000 bestehen nach wie vor Geschlechterunterschiede in Schülerleistungen, wobei sich im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich eher die Jungen als überlegen erweisen. Die Größe der Unterschiede variiert dabei je nach Teilgebiet, was eine differenzierte Betrachtung der Stärken und Schwächen von Jungen und Mädchen erforderlich macht.
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2. Problembereiche und Erklärungsansätze
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Inhaltsverzeichnis
- GESCHLECHTSSPEZIFISCHE INTERESSEN- UND LEISTUNGSDIFFERENZEN
- PROBLEMBEREICHE UND ERKLÄRUNGSANSÄTZE.
- ,,SINNSTIFTENDER MATHEMATIKUNTERRICHT“.
- ABSCHLIEBENDE BEMERKUNGEN ZUM THEMA
- LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit geschlechtsspezifischen Interessen- und Leistungsdifferenzen im MINT-Bereich, insbesondere in Mathematik. Ziel ist es, die Ursachen dieser Unterschiede zu analysieren und Lösungsansätze für einen sinnstiftenden Mathematikunterricht zu entwickeln, der die Bedürfnisse von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigt.
- Geschlechtsspezifische Unterschiede in der mathematischen Leistung und im Interesse
- Soziale Einflüsse und Stereotypisierung von Mathematik als männliche Domäne
- Geschlechtsspezifische Selbstkonzepte und die Rolle von Erwartungen und Attributionsmustern
- Die Bedeutung von sinnstiftenden Inhalten und Methoden im Mathematikunterricht
- Konzepte für einen geschlechterbewussten Mathematikunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
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Das erste Kapitel beleuchtet die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der mathematischen Leistung, die sich in der PISA-Studie von 2000 zeigen. Es werden die Stärken und Schwächen von Jungen und Mädchen in verschiedenen mathematischen Bereichen analysiert.
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Das zweite Kapitel untersucht die Ursachen für die geschlechtsspezifischen Unterschiede im MINT-Bereich. Es werden verschiedene Erklärungsansätze diskutiert, die von sozialen Einflüssen und Stereotypisierung bis hin zu geschlechtsspezifischen Selbstkonzepten reichen.
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Das dritte Kapitel stellt das Konzept des „Sinnstiftenden Mathematikunterrichts“ vor, das von Jahnke-Klein entwickelt wurde. Es werden die unterschiedlichen Ansprüche von Mädchen und Jungen an den Mathematikunterricht beleuchtet und konkrete Maßnahmen zur Förderung von Mädchen und Jungen vorgeschlagen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen geschlechtsspezifische Interessen- und Leistungsdifferenzen, Mathematikunterricht, MINT-Bereich, Sozialisation, Stereotypisierung, Selbstkonzept, Sinnstiftender Mathematikunterricht, Geschlechterbewusste Erziehung, Mädchenförderung, Jungenförderung.
Häufig gestellte Fragen
Warum gibt es Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen in Mathematik?
Die Arbeit analysiert Ursachen wie soziale Stereotypisierung, unterschiedliche Selbstkonzepte und die traditionelle Wahrnehmung von MINT-Fächern als männliche Domäne.
Was ist "sinnstiftender Mathematikunterricht"?
Es ist ein Konzept von Jahnke-Klein, das Inhalte und Methoden so wählt, dass sie die Lebenswelt und Interessen von Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen.
Welche Ergebnisse lieferte die PISA-Studie 2000 zu diesem Thema?
Die Studie zeigte deutliche Geschlechterunterschiede, wobei Jungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich oft überlegen waren, was eine differenzierte Förderung erforderlich macht.
Wie beeinflussen Erwartungen das Selbstkonzept von Schülern?
Geschlechtsspezifische Attributionsmuster (Erfolg wird bei Jungen oft auf Begabung, bei Mädchen auf Fleiß zurückgeführt) prägen das Vertrauen in die eigene mathematische Fähigkeit.
Gibt es spezielle Methoden zur Mädchenförderung in MINT-Fächern?
Ja, die Arbeit diskutiert geschlechterbewusste Ansätze, die den Anwendungsbezug stärken und eine klischeefreie Lernumgebung schaffen.
- Quote paper
- Katrin Bekermann (Author), 2007, Mädchen und Jungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148008