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Systemische Supervision

Title: Systemische Supervision

Seminar Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Perricone (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

„Überall dort, wo sich Menschen in einer organisierten Form zusammenfinden und miteinander arbeiten, kann es
zu Spannungen und Konflikten kommen. Diese können psychische Folgen für den Einzelnen und negative
Auswirkungen auf das Arbeitsergebnis haben. Aufgrund dessen wird Supervision in der Wirtschaft, im Sozial- und
Gesundheitswesen, in der Politik und im Sport eingesetzt. Sie dient der psychosozialen Unterstützung, Begleitung
und Reflexion von Arbeitsprozessen mit dem Ziel, die Beziehung der Menschen untereinander und bei ihren
Tätigkeiten zu verbessern“ (Belardi 2002, S. 2).
Die vorliegende Hausarbeit handelt von Supervision mit systemischem Ansatz oder anders
ausgedrückt um personenorientierte Beratung in Organisationen. Wobei sich das Hauptinteresse auf
die Aufgabenfelder und Methodik bezieht. Zu Beginn wird die Supervision definiert. Im weiteren
Verlauf wird auf die Geschichte der Supervision eingegangen. Mit der Erläuterung der Ziele, Aufgaben
und Funktionen wird diese Arbeit fortgesetzt. Anschließend werden die verschiedenen Formen wie
Einzel-, Team- und Gruppensupervision aufgezeigt. Im darauf folgenden Kapitel wird auf die Rollen
und deren Funktionen eingegangen. Daraufhin werde ich eine systemisch personenorientierte
Beratung als Beispiel beschreiben. Weiter wird die Organisationssoziologie und Psychologie der
Supervision erklärt. Die Unterschiede von Coaching und Supervision werden im Anschluss
beschrieben. Abgeschlossen wird die vorliegende Hausarbeit mit einem Resümee.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Systemische Supervision

2.1. Definition

2.2. Rückblick

2.3. Aufgaben und Ziele von Supervision

2.4. Zielgruppen

3. Methoden und Interventionsformen

3.1. Interventionsformen

3.2. Die Rollen in der Supervision

3.2.1. Der Supervisor

3.2.2. Der Supervisand

3.2.3. Der Auftraggeber

3.3. Formen der Supervision

3.3.1. Einzelsupervision

3.3.2. Gruppensupervision

3.3.3. Teamsupervision

3.3.4. Fallsupervision

3.3.5. Lehrsupervision

3.3.6. Balintgruppen

3.3.7. Organisationsberatung

3.4. Design einer systemischen personenorientierten Beratung

4. Organisationssoziologie und Psychologie

5. Supervision und Coaching

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Einblick in die systemische Supervision als Form der personenorientierten Beratung in Organisationen zu geben, wobei der Fokus auf Aufgabenfeldern und Methodik liegt. Die Forschungsfrage widmet sich dabei den Funktionsweisen, Formen und praktischen Anwendungen von Supervision sowie deren Abgrenzung zum Coaching.

  • Grundlagen und Definitionen der systemischen Supervision
  • Methoden und Interventionsformen im Supervisionsprozess
  • Rollenverständnis von Supervisor, Supervisand und Auftraggeber
  • Systematisierung der verschiedenen Supervisionsformen
  • Vergleich zwischen Supervision und Coaching

Auszug aus dem Buch

3.1. Interventionsformen

Den systemischen Supervisoren/Supervisorinnen steht ein breites Methodenrepertoire zur Verfügung. Neben sprachliche Elemente kann auch mit kreativen Mitteln gearbeitet werden. Diese bringen oft leichter und schneller Dinge "auf den Punkt". Zu den wichtigsten Supervisionsmethoden gehören die Bildung von Hypothesen, Auftragsklärung, zirkuläre Fragestellung sowie Ressourcen- und lösungsorientierte Fragen und die Arbeit mit Skulpturen und Genogramme. Systemische Supervision versucht den Horizont zu erweitern und den Blick auf Dinge zu lenken, die Normalerweise nicht gesehen oder nicht gewertet werden. Damit werden neue Lösungen ermöglicht. Systemische Supervision arbeitet lösungs- und ressourcenorientiert. Die Reflexion und die Lösungs-orientierung erfolgt dabei nicht geradlinig. Sondern die/der systemische SupervisorIn denkt in Wechselseitigkeit und in Wechselwirkungen (vgl. Nicolai: Modul 12: Unterstützung bei der Lebensbewältigung– Beratung, Begleitung, Seelsorge ).

Gearbeitet wird in der Praxis indem tiefenpsychologisch und systemisch gedacht wird. Es werden Situationsspezifische Schwerpunkte gesetzt. Der Schwerpunkt kann dabei auf die Methoden-kompetenz, Werte und Normen sowie Persönlichkeitsmerkmale liegen. Unter anderem kann auch die Persönliche Entwicklung, Ziele und Strategien fokussiert werden. Die Zusammenarbeit im Team, die Einführung und Integration neuer Mitarbeiter kann ebenfalls thematisiert werden (vgl. Belardi: S. 49ff).

Ein paar Beispiele von Interventionen in der systemischen personenorientierten Beratung:

Eine der Interventionen ist die Zirkuläre Fragestellung. Mit Hilfe von Zirkulären Fragen können Deutungen erhoben und Hypothesen gebildet werden. Wie zum Beispiel mit der Frage: „Angenommen, ihr wollt auch weiterhin, dass der Chef euch misstraut, wie müsstet ihr euch verhalten?“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Thematik der Supervision als Instrument zur Unterstützung und Reflexion in verschiedenen Arbeitsbereichen.

2. Systemische Supervision: Definition und geschichtliche Herleitung der Supervision sowie die Darstellung von deren Aufgaben und Zielen.

3. Methoden und Interventionsformen: Vorstellung der verschiedenen Methoden, Rollenverteilungen innerhalb des Prozesses und der diversen Formen wie Einzel-, Gruppen- oder Teamsupervision.

4. Organisationssoziologie und Psychologie: Einordnung der Supervision in den Kontext von Organisationsstrukturen und menschlichem Rollenverhalten.

5. Supervision und Coaching: Vergleich und Abgrenzung der beiden Beratungsbegriffe hinsichtlich ihrer Zielsetzung und Arbeitsweise.

6. Resümee: Reflexion der Autorin über die Komplexität und den Wert der Supervision für die professionelle Arbeit.

Schlüsselwörter

Systemische Supervision, personenorientierte Beratung, Interventionsformen, Organisationsentwicklung, Zirkuläre Fragestellung, Coaching, Rollenhaftigkeit, Reflexion, Personalentwicklung, Arbeitszufriedenheit, Sozialarbeit, Organisationssoziologie, Psychodynamik, Führungskräfte, Qualitätssteigerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systemische Supervision als eine Form der personenorientierten Beratung, die insbesondere in Organisationen eingesetzt wird, um Arbeitsprozesse zu reflektieren und zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definition und Geschichte der Supervision, die verschiedenen Methoden und Interventionsformen, die Rollen der Beteiligten sowie die Abgrenzung von Coaching.

Was ist das primäre Ziel der Supervision?

Das Hauptziel liegt in der Erweiterung von Denk- und Handlungsmöglichkeiten, der Reflexion von Erfahrungen sowie der Unterstützung bei der Entwicklung von Problemlösungskonzepten zur Qualitätssteigerung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des systemischen Denkens, der Kommunikationstheorie und der Organisationssoziologie mit praktischen Interventionsbeispielen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung (z. B. zirkuläre Fragen, Fallsupervision), die Analyse der Rollen von Supervisor und Supervisand sowie die theoretische Fundierung durch Organisationssoziologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind systemische Supervision, Interventionsformen, Rollenverständnis, Organisationsentwicklung und der Vergleich zu Coaching.

Welche Rolle spielt die "Auftragsklärung" bei der Supervision?

Sie ist die entscheidende erste Phase, in der der Anlass für die Supervision geklärt und mithilfe zirkulärer Fragen Informationen aus dem System erhoben werden, um Ziele zu definieren.

Worin unterscheidet sich laut Autorin Supervision von Coaching?

Supervision ist stärker reflektiv und stammt aus dem psychosozialen Bereich, während Coaching primär lösungsorientiert ist und häufiger im wirtschaftlichen Kontext bei Führungskräften Anwendung findet.

Was besagt die "Brillenübung" in der Supervision?

Sie verdeutlicht, dass die Wahrnehmung eines Individuums subjektiv durch die eigene "Brille" geprägt ist, wodurch es keine absolute Objektivität bei der Konstruktion von Wirklichkeiten gibt.

Wie werden "Grenzstellen" in der Organisation definiert?

Als Grenzstellen werden Schnittstellen bezeichnet, die sich zwischen der Organisation und ihrer Umwelt befinden und bei denen Supervisanden häufig professionelle Begleitung benötigen.

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Details

Title
Systemische Supervision
College
Protestant University of Applied Sciences Ludwigsburg  (Hochschule)
Course
Systemische Beratung
Grade
1,0
Author
Laura Perricone (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V147407
ISBN (eBook)
9783640573134
ISBN (Book)
9783640573301
Language
German
Tags
Systemische Supervision
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Perricone (Author), 2010, Systemische Supervision, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147407
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