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Die Anfänge des Jazz

"schwarzer" New Orleans oder "weisser" Dixieland

Title: Die Anfänge des Jazz

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Olivia Beck (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

„Wer Jazz beschreibt, kommt nicht ohne Gegensätze aus.“ Nicht nur auf Grund der Schwierigkeit, Jazz allein in Formeln und Gesetzen der zu der Zeit bekannten Musiktheorie darzustellen, da gerade das, was den Jazz so besonders macht, etwas mit dem richtigen feeling zu tun hat, sondern auch weil sich um die Geschichte des Jazz so viele diverse und sogar kontroverse Thesen und Behauptungen gebildet haben, zeugt dieser Satz von Wahrheit. Jazz ist also ein „emblem of discontinuity“ . Welche verschiedenen Ansichten bei dem Disput um die Anfänge des Jazz aufeinander treffen und warum dieser niemals ein Ende zu finden scheint, werden in dieser Arbeit beleuchtet. Dabei werden sowohl rassistische und soziale sowie musikalische Argumente der jeweiligen Verfechter berücksichtigt. Um jedoch den eigentlichen Gegenstand des Streites nicht zu ignorieren, werden in der Einleitung kurz die allgemeinen Merkmale der Musikrichtung Jazz dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG: WAS IST JAZZ?

2 ZWEI STILE, EINE HEIMAT – NEW ORLEANS

2.1 „UNAMERIKANISCH“ UNTER AMERIKANISCHEN STÄDTEN

2.2 NEW ORLEANS-JAZZ

3 DIE ENTWICKLUNG DES JAZZ: WER, WIE WO, WAS, WANN UND WARUM DANN DOCH NICHT…

3.1 ZWEI BANDS FORMEN EINE MUSIK

3.2 BUDDY BOLDEN

3.3 DIE ERSTE GENERATION

3.4 PAPA JACK LAINE

3.5 ORIGINAL DIXIELAND JAZZ BAND

3.6 ZWEI SEITEN

3.7 ENTSTEHUNGSORT, ENTSTEHUNGSZEIT

4 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historisch kontroversen Ursprünge des Jazz, beleuchtet dabei die sozio-kulturellen Einflüsse der Stadt New Orleans und analysiert die verschiedenen musikalischen sowie gesellschaftlichen Argumente, die den Disput über die Entstehung dieser Musik prägen.

  • Die Rolle von New Orleans als kultureller Schmelztiegel und Entstehungsort.
  • Die Abgrenzung zwischen New Orleans-Jazz und Dixieland-Jazz.
  • Die Bedeutung zentraler Protagonisten wie Buddy Bolden, King Oliver und Jelly Roll Morton.
  • Die Analyse rassistischer, sozialer und musikalischer Argumente in der Jazz-Geschichtsschreibung.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung: Was ist Jazz?

„Wer Jazz beschreibt, kommt nicht ohne Gegensätze aus.“ Nicht nur auf Grund der Schwierigkeit, Jazz allein in Formeln und Gesetzen der zu der Zeit bekannten Musiktheorie darzustellen, da gerade das, was den Jazz so besonders macht, etwas mit dem richtigen feeling zu tun hat, sondern auch weil sich um die Geschichte des Jazz so viele diverse und sogar kontroverse Thesen und Behauptungen gebildet haben, zeugt dieser Satz von Wahrheit. Jazz ist also ein „emblem of discontinuity“.

Welche verschiedenen Ansichten bei dem Disput um die Anfänge des Jazz aufeinander treffen und warum dieser niemals ein Ende zu finden scheint, werden in dieser Arbeit beleuchtet. Dabei werden sowohl rassistische und soziale sowie musikalische Argumente der jeweiligen Verfechter berücksichtigt. Um jedoch den eigentlichen Gegenstand des Streites nicht zu ignorieren, werden in der Einleitung kurz die allgemeinen Merkmale der Musikrichtung Jazz dargestellt.

Im Laufe der Zeit bildeten sich viele Stile des Jazz, die sich sowohl von der populären Musik der jeweiligen Zeit beeinflussen ließen, als auch selbst die Entwicklung dieser Musik prägten. Diese verschiedenen Stile, von denen sich etwa jedes Jahrzehnt ein neuer bildete, sind so unterschiedlich, dass es manchmal schwierig ist, alle zur Kategorie des Jazz zu zählen. Da der Fokus hier auf den Anfängen der Jazzgeschichte liegt, werden nur die Kernmerkmale des frühen Jazz genannt. Zunächst wurde in einer Combo von einer Melodiegruppe und einer Rhythmusgruppe gespielt. Die Melodiegruppe, bestehend aus Trompete, Klarinette und Posaune, hatte die Aufgabe der Kollektivimprovisation während die Rhythmusgruppe, mit Klavier, Banjo (oder Gitarre), Bass (oder Tuba) und Schlagzeug, der Melodiegruppe als metrische Unterstützung dienen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: WAS IST JAZZ?: Diese Einleitung führt in die Komplexität und die kontroverse Geschichte des Jazz ein und definiert die grundlegenden Merkmale der frühen Jazzmusik.

2 ZWEI STILE, EINE HEIMAT – NEW ORLEANS: Hier wird der Einfluss von New Orleans als kosmopolitische Stadt mit all ihren ethnischen und sozialen Gegensätzen auf die Entstehung des Jazz untersucht.

3 DIE ENTWICKLUNG DES JAZZ: WER, WIE WO, WAS, WANN UND WARUM DANN DOCH NICHT…: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Theorien und Schlüsselfiguren, die zur Entstehung des Jazz beigetragen haben, und hinterfragt deren historische Genauigkeit.

4 ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung bündelt die Ergebnisse über die kontroversen Ursprünge und betont, dass der Jazz als amerikanisches Gesamtprodukt und nicht als Werk eines Einzelnen zu sehen ist.

Schlüsselwörter

Jazz, New Orleans, Musikgeschichte, Improvisation, Blues, Ragtime, Dixieland, Afro-Amerikaner, Kreolen, Buddy Bolden, Storyville, Hot Intonation, Black Music, Kulturgeschichte, soziale Gegensätze.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen und historisch umstrittenen Entstehungsgeschichte des Jazz, wobei insbesondere die sozio-kulturellen Bedingungen in New Orleans untersucht werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der kulturellen Diversität von New Orleans, der Differenzierung zwischen Jazz-Stilen, der Bedeutung einzelner Musikerpersönlichkeiten und der kritischen Auseinandersetzung mit der Jazz-Geschichtsschreibung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Disput über die Anfänge des Jazz zu beleuchten und dabei die verschiedenen rassistischen, sozialen und musikalischen Argumente objektiv einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte Analyse, um die existierenden Thesen und biografischen Mythen der frühen Jazzgeschichte kritisch miteinander zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Rolle von New Orleans, die Bedeutung von Musikern wie Buddy Bolden, King Oliver und Jelly Roll Morton sowie der Vergleich zwischen afro-amerikanischer und europäisch-amerikanischer Jazztradition diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind New Orleans, Improvisation, Black Music, kulturelle Interaktion und der historische Disput über die Entstehung des Jazz.

Warum wird Storyville als einflussreich für den Jazz diskutiert?

Storyville galt als Treffpunkt, an dem soziale und ethnische Barrieren zur Zeit der Jazz-Entstehung temporär aufgehoben waren, was den Austausch musikalischer Einflüsse begünstigte.

Inwieweit spielt die Rasse eine Rolle in der Entstehungsgeschichte?

Die Rasse ist der zentrale Kern des historischen Disputs, da afro-amerikanische Musiker und ihre europäisch-amerikanischen Pendants jeweils unterschiedliche Ansprüche auf die Legitimation der Jazz-Entstehung erhoben.

Gibt es einen eindeutigen Erfinder des Jazz?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Jazz ein kollektives Produkt verschiedener Kulturen ist und kein einzelner Musiker als alleiniger Schöpfer des Genres identifiziert werden kann.

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Details

Title
Die Anfänge des Jazz
Subtitle
"schwarzer" New Orleans oder "weisser" Dixieland
College
University of Cologne  (Musikwissenschaftliches Institut)
Course
Methoden der Historischen Musikwissenschaft
Grade
1,3
Author
Olivia Beck (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V146827
ISBN (eBook)
9783640602612
ISBN (Book)
9783640602391
Language
German
Tags
Anfänge Jazz Orleans Dixieland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Olivia Beck (Author), 2009, Die Anfänge des Jazz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146827
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