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Multidimensionalen Patientenorientierung in der ambulanten Pflege

Weiterbildung zur Case Managerin

Title: Multidimensionalen Patientenorientierung in der ambulanten Pflege

Term Paper , 2008 , 27 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Birgit zum Felde (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Bei dem Konzept der multidimensionalen Patientenorientierung gibt es verschiedene Stufen von der Patientenignorierung bis hin zur Patientenorientierung. Die Patientenignorierung zeichnet sich im Besonderen durch die reine Ablauforientierung aus. In der Hausarbeit wird zunächst der Arbeitsbereich in dem die Untersuchung durchgeführt wurde vorgestellt. Danach wird das Modell der multidimensionalen Patientenorientierung ausführlich und anhand von Beispielen vorgestellt. Im weiteren Verlauf wird ein Fallbeispiel aus der Praxis beschrieben und ausgewertet. Am Ende kommt es zu einer Bewertung und Empfehlung für die Praxis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzept der mulidimensionalen Patientenorientierung

2.1 Ablauforientierung

2.2 Verrichtungsorientierung

2.3 Symptomorientierung

2.4 Krankheitsorientierung

2.5 Verhaltensorientierung

2.6 Erlebnis-, Existenz- und Begegnungsorientierung

2.7 Handlungsorientierung

2.7.1 Biographiearbeit

2.7.2 Validation

2.7.3 Psychobiographisches Modell nach Prof. Erwin Böhm

2.7.4 DMC = Dementia Care Mapping

2.8 Verständigungsorientierung

2.8.1 Kognitive Kompetenz

2.8.2 Sprachlich-kommunikative Kompetenz

2.8.3 Soziale Kompetenz

2.8.4 Moralisches Bewusstsein und moralische Urteilsfähigkeit

3. Kompetenzstufen

3.1 Modell Dreyfus/Dreyfus

3.1.1 Das Novizenstadium

3.1.2 Fortgeschrittener Anfänger

3.1.3 Kompetenz

3.1.4 Gewandtheit

3.1.5 Experte

3.2 Das Dreyfus Modell übertragen auf die Pflege

3.2.1 Neuling/Anfänger

3.2.2 Fortgeschrittener Anfänger

3.2.3 Kompetente Pflegekraft

3.2.4 Erfahrene Pflegekraft

3.2.5 Pflegeexperte

4. Bereiche der Pflegepraxis

5. Beschreibung der Pflegekraft

5.1 Beschreibung der Kundin

5.2 Beschreibung der Situation

6. Analyse hinsichtlich des Grades der Patientenorientierung

6.1 Analyse der Kompetenzstufe

7. Zusammenfassung der Ergebnisse

7.1 Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht den Grad der Patientenorientierung im ambulanten Pflegedienst der Johanniter-Unfall-Hilfe. Ziel ist es, durch die Anwendung pflegetheoretischer Modelle (Wittneben und Benner) die Arbeitsweise einer Pflegekraft in der Praxis zu analysieren und daraus Erkenntnisse für die Personalentwicklung und Qualitätssicherung abzuleiten.

  • Analyse multidimensionaler Patientenorientierung
  • Anwendung des 5-Stufen-Modells nach Dreyfus/Benner
  • Evaluation der Pflegequalität durch Pflegevisiten
  • Entwicklung von Strategien zur Personalentwicklung

Auszug aus dem Buch

2. Konzept der multidimensionalen Patientenorientierung

Bei dem Konzept der multidimensionalen Patientenorientierung gibt es verschiedene Stufen von der Patientenignorierung bis hin zur Patientenorientierung. Die Patientenignorierung zeichnet sich im Besonderen durch die reine Ablauforientierung aus. Diese steigert sich über Verrichtungsorientierung bis zur Handlungsorientierung. Bei der Handlungsorientierung kann man von einer Patientenorientierung sprechen, denn hier ist bereits eine hohe Stufe der Patientenorientierung erreicht. Die Stufen zwischen der Ablauforientierung bis zur Handlungsorientierung sind mehr oder weniger Patientenignorierung bzw. Patientenorientierung. Wobei es Verschmelzungen der verschiedenen Stufen durchaus geben kann und nicht nur selten. Eine Pflegekraft, die ablauforientiert arbeitet, kann gleichzeitig auch verrichtungsorientiert handeln. Sie führt bestimmte Maßnahmen (Verrichtungen) zu einer bestimmten Zeit durch, damit der Ablauf nicht gestört wird. Die meisten Pflegekräfte, die ich erlebt habe, haben ablauf- und verrichtungsorientiert gearbeitet. Bettenrunden, Pulsrunden, Verbandsrunden usw.

Bevor ich nun zur Beschreibung meiner Pflegekraft komme, beschreibe ich weiter das Konzept der multidimensionalen Patientenorientierung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin erläutert den organisatorischen Kontext des ambulanten Pflegedienstes Buchholz und begründet die Notwendigkeit themenbezogener Pflegevisiten zur Qualitätssicherung.

2. Konzept der mulidimensionalen Patientenorientierung: Detaillierte Herleitung der verschiedenen Stufen, von der rein ablauf- und verrichtungsorientierten Pflege bis hin zur handlungs- und verständigungsorientierten patientenzentrierten Pflege.

3. Kompetenzstufen: Darstellung des Dreyfus/Dreyfus-Modells und dessen Übertragung auf die professionelle Pflege, um den Lernfortschritt und die Expertise von Pflegekräften messbar zu machen.

4. Bereiche der Pflegepraxis: Aufzählung der Kernaufgaben in der Pflege, die von der diagnostischen Überwachung bis zur sozialen Beratung reichen.

5. Beschreibung der Pflegekraft: Vorstellung des Praxisbeispiels einer Pflegekraft sowie der betroffenen Kundin, um die Ausgangslage für die anschließende Pflegevisite zu definieren.

6. Analyse hinsichtlich des Grades der Patientenorientierung: Konkrete Auswertung des beobachteten Verhaltens der Pflegekraft anhand der zuvor eingeführten theoretischen Konzepte.

7. Zusammenfassung der Ergebnisse: Kritische Reflexion der Untersuchung, die verdeutlicht, dass Berufsjahre allein nicht mit fachlicher Kompetenz gleichzusetzen sind.

Schlüsselwörter

Patientenorientierung, Pflegeleitbild, Kompetenzstufen, Pflegetheorie, Patricia Benner, Dreyfus-Modell, ambulante Pflege, Pflegevisite, Handlungsfähigkeit, Qualitätssicherung, Personalentwicklung, Biografiearbeit, Validation, Fachkompetenz, soziale Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit Patientenorientierung im Alltag eines ambulanten Pflegedienstes umgesetzt wird und welche Faktoren die Qualität der pflegerischen Handlung beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind das Konzept der multidimensionalen Patientenorientierung, der Kompetenzerwerb von Pflegekräften (nach Dreyfus/Benner) sowie die praktische Anwendung dieser Theorien in der ambulanten Versorgung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Grad der Patientenorientierung bei einer spezifischen Pflegekraft zu eruieren und aufzuzeigen, wie theoretische Modelle genutzt werden können, um Praxisdefizite in der Pflege zu identifizieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Methode in Form einer themenbezogenen Pflegevisite sowie den Abgleich zwischen beobachteter Praxis und etablierten pflegetheoretischen Modellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Patientenorientierung und der Kompetenzstufen sowie eine detaillierte Fallbeschreibung, die anschließend analysiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Patientenorientierung, Kompetenzstufen, Pflegevisite, ambulante Pflege, Patricia Benner und pflegerische Qualitätssicherung.

Warum wird im Dokument so stark auf das Grundgesetz verwiesen?

Die Autorin nutzt den Exkurs, um die Notwendigkeit einer handlungsorientierten Pflege ethisch zu begründen und auf die gesellschaftliche Diskriminierung von behinderten Menschen in Gesundheitseinrichtungen hinzuweisen.

Was ist das Ergebnis der Analyse der beobachteten Pflegekraft?

Die Autorin stellt fest, dass die Arbeitsweise eher ablauf- und verrichtungsorientiert ist, obwohl die Pflegekraft bereits über Berufserfahrung verfügt, was auf Defizite in der Kompetenzentwicklung hindeutet.

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Details

Title
Multidimensionalen Patientenorientierung in der ambulanten Pflege
Subtitle
Weiterbildung zur Case Managerin
Course
Weiterbildung Case Management
Grade
1,5
Author
Birgit zum Felde (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V146759
ISBN (eBook)
9783640562206
ISBN (Book)
9783640561995
Language
German
Tags
Patientenorientierung Ambulante Pflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birgit zum Felde (Author), 2008, Multidimensionalen Patientenorientierung in der ambulanten Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146759
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