Ziel der Stunde:
Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Thematik des „kleinsten gemeinsamen Vielfachen“ eingeführt werden. Sie sollen insbesondere:
... die Übertragung von Sachverhalten auf ein mathematisches Modell umsetzen.
... die speziellen Ergebnisse der Textaufgabe interpretieren können.
... den Sinn einer mathematischen Rechnung im Gegensatz zum Experiment erken-nen und ihn erläutern können.
... das „Spezielle“ (einführende Textaufgabe) in das „Allgemeine“ (abstrakte und for-male Begrifflichkeit kgV) überführen können.
... die Begrifflichkeit des kgV und des gemeinsamen Vielfachen kennen lernen.
... das kgV zweier Zahlen bestimmen und den neuen Begriff anwenden können.
Inhaltsverzeichnis
- Verlaufsplan zur Unterrichtsstunde „Einführung in das kgV“ (Mathematik)
- Ziel der Stunde
- Einstiegsaufgabe
- Konstruktivistische Aspekte des Unterrichtsentwurfs
- I. Realitätsnähe
- II. Multiple Perspektiven
- III. Problemorientiertes Lernen
- IV. Lernen im sozialen Austausch
- V. Aufmerksamkeit
- Die Rolle der Lehrperson
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert einen Unterrichtsentwurf zur Einführung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen (kgV) im Fach Mathematik. Ziel ist es, die konstruktivistischen Aspekte des Entwurfs aufzuzeigen und zu bewerten, wie gut er sich mit den Prinzipien der konstruktivistischen Didaktik vereinbaren lässt.
- Realitätsnähe und Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler
- Förderung von multiple Perspektiven und eigenständigem Denken
- Problemorientiertes Lernen durch den Einsatz von Anwendungsaufgaben
- Soziale Interaktion und Austausch in der Lerngruppe
- Steigerung der Aufmerksamkeit durch abwechslungsreiche Methoden
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil der Arbeit stellt den Verlaufsplan der Unterrichtsstunde vor. Dieser beinhaltet die einzelnen Phasen der Stunde, die jeweils mit Methoden und Medien beschrieben werden. Die zweite Sektion erläutert das Lernziel der Stunde und beschreibt die Einstiegsaufgabe, die die Schülerinnen und Schüler in die Thematik des kgV einführt.
Das Herzstück der Arbeit bildet die Analyse des Unterrichtsentwurfs im Hinblick auf die konstruktivistischen Aspekte. Hier werden die Prinzipien der konstruktivistischen Didaktik erläutert und mit konkreten Beispielen aus dem Entwurf belegt.
Schlüsselwörter
Konstruktivistische Didaktik, kleinstes gemeinsames Vielfaches (kgV), Unterrichtsentwurf, Mathematik, Realitätsnähe, Multiple Perspektiven, Problemorientiertes Lernen, Sozialer Austausch, Aufmerksamkeit, Lehrperson.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel einer konstruktivistischen Unterrichtsstunde zum kgV?
Schüler sollen das kleinste gemeinsame Vielfache nicht nur auswendig lernen, sondern durch Realitätsnähe und Problemlösung selbst konstruieren und verstehen.
Was bedeutet "Lernen im sozialen Austausch"?
Wissen wird gemeinsam in der Gruppe erarbeitet, wobei Diskussionen und unterschiedliche Lösungswege der Schüler gefördert werden.
Welche Rolle hat die Lehrperson im Konstruktivismus?
Die Lehrperson agiert eher als Lernbegleiter oder Coach, der Lernumgebungen schafft, statt Wissen rein frontal zu vermitteln.
Warum ist Realitätsnähe im Mathematikunterricht wichtig?
Sie hilft Schülern, abstrakte mathematische Modelle auf ihre eigene Lebenswelt zu beziehen und den Sinn hinter den Rechnungen zu erkennen.
Was ist problemorientiertes Lernen?
Der Unterricht beginnt mit einer komplexen Anwendungsaufgabe (Problem), für deren Lösung die Schüler die neue mathematische Begrifflichkeit (kgV) benötigen.
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- Melissa Naase (Author), 2006, Konstruktivistische Aspekte einer Unterrichtsstunde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145954