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Das Postdramatische Theater und die Spielform Playback Theater. Chancen in der Arbeit mit Schülern der Sekundarstufe I

Title: Das Postdramatische Theater und die Spielform Playback Theater. Chancen in der Arbeit mit Schülern der Sekundarstufe I

Term Paper , 2022 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Theater Studies, Dance
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Die Themen Darstellendes Spiel in der Sekundarstufe 1 und Postdramatisches Theater sollen in dieser Hausarbeit unter der Leitfrage, welche Chancen sich in der Arbeit mit Schülern unter der Theaterform Postdramatisches Theater ergeben, zusammengebracht werden.

Dabei werde ich mich ausschließlich auf die Spielform des Playback Theaters nach Jonathan Fox beziehen (welches ich hier als klassisches Playback Theater formulieren werde). Nach einem kurzen Einblick in den Begriff des Postdramatischen Theaters, kommen wir zu dem spezifischen Thema, warum bzw. wie Playback Theater in der Sek 1 sinnvoll und erfolgreich funktionieren kann. Beginnend damit, was klassisches Playback Theater ist und welche Reduzierungen und Abwandlungen davon möglich sind. Dann, warum es bereits mit einer Sekundarstufe 1 durchgeführt werden kann, vielleicht sogar sollte, und schließlich welche Inhalte und Kompetenzbereiche der deutschen Lehrpläne mit einer Durchführung dieser Spielform hervorragend vereinbart werden können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ein kurzer Einblick: Was ist Postdramatisches Theater?

3 Die postdramatische Spielform Playback Theater in der Sekundarstufe I

3.1 Was ist Playback Theater nach Jonathan Fox?

3.2 Welche Abwandlungen sind möglich?

3.3 Warum (Voll)playback Theater in der Sek I?

3.4 Wie sich (Voll)playback Theater mit den Lehrplänen vereinbaren lässt

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Möglichkeiten der Einbindung der postdramatischen Spielform des Playback Theaters in den Unterricht der Sekundarstufe I. Ausgehend von einer theoretischen Fundierung der theaterpädagogischen Praxis wird analysiert, wie diese Methode zur Förderung von Identitätsbildung sowie sozialen Kompetenzen von Jugendlichen beitragen kann und welche curricularen Anknüpfungspunkte hierfür existieren.

  • Grundlagen des postdramatischen Theaters
  • Methodik des Playback Theaters nach Jonathan Fox
  • Anpassungsmöglichkeiten für den Schulkontext (Vollplayback)
  • Integration in deutsche Lehrpläne und Kompetenzbereiche

Auszug aus dem Buch

3.1 Was ist Playback Theater nach Jonathan Fox?

Um dem Playback Theater nach Jonathan Fox gerecht zu werden, bedarf es Biografiearbeit. Mittels Biografiearbeit können Erfahrungen, Fakten und Erlebnisse lebhaft gehalten, bewältigt, neu erfahren oder lediglich dokumentiert werden. Diese Technik ist mit Menschen jeden Alters (Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren) und in jedem Rahmen möglich, sowohl im Schulkontext, der Freizeit oder in Heimen mit „fremdplatzierten Jugendlichen“.

Playback Theater nach Fox basiert auf den Erzählungen dieser Lebenserfahrungen – den Narrationen. „Sie nutzen das (rückwirkende) Erzählen von Geschichten, um Kohärenz zu stiften, dem Leben einen ‚Bedeutungsfaden‘ zu geben und es handhabbar zu empfinden. [...] Playback fokussiert mehr das Leben im Augenblick.“ Bei einer klassischen Playback-Aufführung ist das Ganze zwar improvisiert, da die Schauspieler*innen die Narrationen der Zuschauer*innen dort zum ersten Mal zu hören bekommen, allerdings können Improvisationen nur erfolgreich dargeboten werden, wenn eine gewisse Struktur eingehalten wird, so Fox selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Schultheater ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Chancen des Playback Theaters für die Arbeit mit Jugendlichen.

2 Ein kurzer Einblick: Was ist Postdramatisches Theater?: Hier wird der historische Hintergrund des postdramatischen Theaters seit 1966 beleuchtet und dessen Abgrenzung zum klassischen literaturzentrierten Drama dargelegt.

3 Die postdramatische Spielform Playback Theater in der Sekundarstufe I: Dieses Kapitel stellt die spezifische Form des Biografietheaters nach Jonathan Fox vor und beleuchtet dessen Eignung für den schulischen Kontext.

3.1 Was ist Playback Theater nach Jonathan Fox?: Es werden die Grundlagen der Biografiearbeit und die Funktion der Narrationen innerhalb der Fox-Methode erläutert.

3.2 Welche Abwandlungen sind möglich?: Hier werden Anpassungen wie das „Vollplayback-Theater“ diskutiert, um die Methode für den Unterricht mit Jugendlichen praxistauglich zu machen.

3.3 Warum (Voll)playback Theater in der Sek I?: Es werden entwicklungspsychologische Argumente für den Einsatz in der Adoleszenzphase angeführt, in der sich Jugendliche dem Darstellenden Spiel besonders öffnen.

3.4 Wie sich (Voll)playback Theater mit den Lehrplänen vereinbaren lässt: Dieses Kapitel verknüpft die Spielform mit den Kompetenzanforderungen deutscher Bildungspläne und zeigt Anknüpfungspunkte auf.

4 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass das Playback Theater aufgrund seiner Vielfalt und des hohen Identitätsbezugs eine Bereicherung für das Fach Darstellendes Spiel in der Sekundarstufe I darstellt.

5 Literaturverzeichnis: Abschließende Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Playback Theater, Jonathan Fox, Postdramatisches Theater, Biografietheater, Sekundarstufe I, Darstellendes Spiel, Vollplayback-Theater, Narrationen, Schultheater, Kompetenzentwicklung, Improvisation, Biografiearbeit, Identitätsbildung, Lehrplan, Unterrichtsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit exploriert den Nutzen und die Anwendung des Playback Theaters nach Jonathan Fox im Bildungskontext der Sekundarstufe I.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Theorie des postdramatischen Theaters, die Methodik des biografischen Erzählens und die Integration dieser Ansätze in den Lehrbetrieb.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch modifiziertes Playback Theater soziale Bindungen und individuelle Kompetenzen von Schülern gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Strukturierung theaterpädagogischer Fachliteratur, die auf den schulischen Kontext übertragen wird.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definitionsphase der Methode, deren spezifische Anpassungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie eine curriculare Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Playback Theater, Biografietheater, Identitätsbildung und pädagogische Kompetenzbereiche.

Wie unterscheidet sich das Vollplayback-Theater vom klassischen Ansatz?

Das Vollplayback-Theater nutzt vorproduzierte Einspielungen wie Hörspiele, um Schülern, die sich bei freier Improvisation unsicher fühlen, Unterstützung und Struktur zu bieten.

Warum ist das Thema gerade für die Adoleszenzphase von besonderer Bedeutung?

In der Pubertät suchen Jugendliche nach Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Identitätsfindung; das Playback Theater bietet hier einen geschützten Raum für persönliche Reflexion.

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Details

Title
Das Postdramatische Theater und die Spielform Playback Theater. Chancen in der Arbeit mit Schülern der Sekundarstufe I
College
University of Hannover  (Philosophische Fakultät)
Course
Postdramatisches Theater
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
14
Catalog Number
V1449783
ISBN (PDF)
9783963558986
ISBN (Book)
9783963558993
Language
German
Tags
Postdramatisches Theater Theater Postdramatik Schule Theaterunterricht Darstellendes Spiel Playback Playback Theater Jonathan Fox Chancen Unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Das Postdramatische Theater und die Spielform Playback Theater. Chancen in der Arbeit mit Schülern der Sekundarstufe I, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449783
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