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Motivation potentieller Partner zur Teilnahme an herstellerinitiierten Innovationstätigkeiten

Titel: Motivation potentieller Partner zur Teilnahme an herstellerinitiierten Innovationstätigkeiten

Diplomarbeit , 2009 , 117 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Elmas Yigitbay (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Fähigkeit zur Innovation wird immer mehr zu einem Schlüsselelement der Wachstumssicherung und strategischen Differenzierung. Zur Sicherstellung einer hohen Marktakzeptanz, müssen Innovationstätigkeiten effektiv und effizient sein.
Zur Realisierung dieser wird häufig die konsequente Ausrichtung des Fokus auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Nachfrageseite genannt. Im Sinne eines Paradigmenwechsels von einer geschlossenen hin zu einer offenen Innovation, wird
eine stärkere und frühzeitige Integration des Kunden und seines Wissens in den Innovationsprozess impliziert. Hierzu benötigen Unternehmen genaueste Kenntnisse über die Motivation potentieller Partner, um durch den Einsatz geeigneter Anreize sowohl geeignete Kunden aufzuspüren, als auch diese zur aktiven Teilnahme am Innovationsprozess zu bewegen.
Zur Beantwortung dieser Fragestellung wird in dieser Arbeit in einer ersten Analyse die bestehende Literatur zur Integrationsforschung potentieller Innovationspartner zusammengefasst sowie eine Abgrenzung des offenen vom geschlossenen Innovationsprozess vorgenommen. Auf Basis einer qualitativen Meta-Analyse vorliegender theoretischer und empirischer Arbeiten werden die Motivatoren der Teilnehmer an herstellerinitiierten Innovationstätigkeiten identifiziert und normative Erkenntnisse abgeleitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz

1.2 Problemstellung und Zielsetzung

1.2.1 Fokussierung

1.2.2 Forschungsfragen

1.3 Forschungsdesign

1.3.1 Ansatz

1.3.2 Vorgehensweise

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Stand der Forschung

2.1 Kundeneinbeziehung

2.2 Kundenmotivation

3 Theoretische Grundlagen

3.1 Geschlossen versus Offen

3.1.1 Geschlossene vs. Offene Innovation

3.1.2 Geschlossene vs. Offene Organisation

3.2 Begründungen und Ausprägungen des Paradigmenwechsels

3.2.1 Faktoren des Paradigmenwechsels

3.2.2 Beispiele für Unternehmen, die „offen“ sind

3.3 Widerstand - Wesensmerkmal der Innovation

3.3.1 Not Invented Here-Syndrom

3.3.2 Buy In-Syndrom

3.3.3 Only Use Here-Syndrom

3.3.4 Sell Out-Syndrom (SO)

3.4 Motivationstheoretische Grundlagen

3.4.1 Motivation

3.4.2 Anreizsysteme

4 Theoretischer Bezugsrahmen

4.1 Outside-In

4.1.1 Kundenintegration

4.1.2 Integration von anderen Unternehmen

4.1.3 Integration von Forschungsinstituten (Universitäten)

4.2 Inside Out

4.2.1 Formale externe Verwertung von technologischem Wissen

4.2.2 Informale externe Verwertung von technologischem Wissen

4.2.3 Eigenständige Verwertung durch Spin-Offs

4.3 Coupled Prozess

4.3.1 Strategische Allianzen

5 Erkenntnisse aus der motivationstheoretischen Forschung

5.1 A. Maslow´sche Bedürfnisse

5.2 Motivationstypen nach Correll

5.3 Theorie X und Y nach McGregor

5.4 Zwei-Faktoren-Modell von Herzberg et al.

5.5 Lebensmotive nach McDougall und Reiss

6 Erkenntnisse aus empirischen Untersuchungen

6.1 Auswahlkriterien

6.2 Ergebnisse aus dem B2B-Kontext

6.3 Ergebnisse aus dem B2C-Kontext

6.4 Ergebnisse aus unternehmensinternen Studien

7 Fazit

7.1 Klassifikation der Motive

7.2 Zuordnung der theoretischen Motive

7.3 Zuordnung der empirischen Motive

7.4 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Motivation von externen Akteuren, sich an herstellerinitiierten Innovationsaktivitäten zu beteiligen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Beweggründe dieser Akteure zu entwickeln, um Unternehmen dabei zu unterstützen, effektivere Anreizsysteme für die externe Innovationsintegration zu gestalten, wobei sowohl theoretische Ansätze als auch empirische Erkenntnisse analysiert werden.

  • Open Innovation Paradigma und die Rolle externer Partner
  • Kundenintegration und Methoden der Partizipation
  • Psychologische Grundlagen der Motivation (intrinsisch vs. extrinsisch)
  • Analyse empirischer Studien zu Motivatoren im B2B- und B2C-Kontext
  • Gestaltungsempfehlungen für Anreizsysteme

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Geschlossene vs. Offene Innovation

Wenn man annimmt, dass Erfindungen oder Neuerungen, die zu wirksamen Innovationen führen, ihren Ursprung im Unternehmen selbst haben sollten, verwechselt man Weg und Ziel. Das Ziel ist die Fähigkeit, innovative Produkte und Dienstleistungen, die besser sind als die der Konkurrenz, im richtigen Moment hervorbringen.

Der von Henry Chesbrough als „Closed Innovation Model“ bezeichnete klassische Innovationsprozess, in welchem Erfindungen und Neuerungen im Unternehmen selbst kreiert werden, ist nur einer der Wege, dieses Ziel zu erreichen. Unternehmen, die ihre Produktideen selber generieren, sie bis zur Marktreife entwickeln und fertigen und anschließend durch eigene oder durch von ihnen kontrollierte Vertriebskanäle vertreiben, verlassen sich auf ihre eigene Kompetenz und folgen dem Motto „If you want something done right, you’ve got to do it yourself.“ Durch Investitionen in die eigene Forschung und Entwicklung gelang es Unternehmen in der Vergangenheit, rentable Entwicklungen zu generieren und als erste am Markt gewinnbringend umzusetzen. Die Unternehmen hatten daher großes Interesse daran, ihr eigenes, geistiges Eigentum gegen Einblicke der Wettbewerber zu schützen. Zudem konnte weder der Zugang zu Technologien Dritter noch deren ausreichende Qualität gewährleistet werden. Es etablierte sich die Annahme, erfolgreiche Innovationen bedurften Kontrolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Kundeneinbindung für Innovationen dar und formuliert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Stand der Forschung: Hier erfolgt ein Überblick über existierende Studien zur Kundeneinbindung und den Phänomenen der Kundenmotivation.

3 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Innovationsmodellen sowie die motivationstheoretischen Grundlagen.

4 Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden die Kernprozesse von Open Innovation (Outside-In, Inside-Out, Coupled) und Methoden der Kundenintegration analysiert.

5 Erkenntnisse aus der motivationstheoretischen Forschung: Dieses Kapitel beschreibt zentrale psychologische Theorien zur Motivation, um die Basis für die weitere Analyse zu legen.

6 Erkenntnisse aus empirischen Untersuchungen: Hier werden ausgewählte empirische Studien aus dem B2B- und B2C-Kontext sowie unternehmensinterne Studien detailliert betrachtet.

7 Fazit: Das Fazit führt die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für die Gestaltung von Anreizsystemen ab.

Schlüsselwörter

Open Innovation, Kundenintegration, Motivation, Innovationsprozess, Anreizsysteme, Lead-User-Ansatz, Outside-In, Inside-Out, Coupled Prozess, Wissensverwertung, Innovationsmanagement, Partizipation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Produktinnovation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Motivation von externen Akteuren, ihre Wissensbeiträge in den Innovationsprozess von Herstellern einzubringen und sich aktiv an herstellerinitiierten Innovationsaktivitäten zu beteiligen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen das Open Innovation Paradigma, verschiedene Modelle der Kundenintegration (wie den Lead-User-Ansatz) sowie motivationstheoretische Grundlagen, um die Anreize für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu verstehen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine qualitative Meta-Analyse theoretischer und empirischer Studien zu verstehen, was potentielle Innovationspartner motiviert, und daraus Erkenntnisse für die zielgerichtete Ausgestaltung von Anreizsystemen in Unternehmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, der auf einer umfassenden Literaturanalyse und einer qualitativen Meta-Analyse bestehender theoretischer sowie empirischer Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements (Open Innovation), die motivationstheoretischen Hintergründe und eine vertiefende Analyse empirischer Untersuchungen in verschiedenen Kontexten (B2B, B2C und unternehmensintern).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Open Innovation, Kundenintegration, Anreizsysteme, Motivation, Wissensmanagement und Partizipation charakterisieren.

Wie unterscheidet sich das Closed Innovation Model vom Open Innovation Model?

Im Closed Innovation Model wird davon ausgegangen, dass Innovationen in-house kreiert werden müssen, während das Open Innovation Model den gezielten Zu- und Abfluss von Wissen über Unternehmensgrenzen hinweg zur Beschleunigung von Innovationen vorsieht.

Warum spielt die Unterscheidung von intrinsischer und extrinsischer Motivation eine Rolle?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da Unternehmen verstehen müssen, ob ein Partner eher durch den Spaß an der Aufgabe (intrinsisch) oder durch materielle Gegenleistungen (extrinsisch) motiviert ist, um die passenden Anreize zu setzen.

Welche Rolle spielt das NIH-Syndrom für Unternehmen?

Das „Not Invented Here“-Syndrom beschreibt eine negative Einstellung von Organisationsmitgliedern gegenüber externen Ideen, was die Offenheit für Open-Innovation-Strategien und damit den Innovationserfolg behindern kann.

Ende der Leseprobe aus 117 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Motivation potentieller Partner zur Teilnahme an herstellerinitiierten Innovationstätigkeiten
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Entscheidungstheorie und Unternehmensforschung)
Note
1,0
Autor
Elmas Yigitbay (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
117
Katalognummer
V144847
ISBN (eBook)
9783640545582
ISBN (Buch)
9783640545360
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Open Innovation Closed Innovation Innovationsmanagement Herstellerinitiierte Innovationstätigkeiten Motivation Anreizsysteme NIH Syndrom Outside In Prozess Inside Out Prozess Coupled Prozess Motivationstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elmas Yigitbay (Autor:in), 2009, Motivation potentieller Partner zur Teilnahme an herstellerinitiierten Innovationstätigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144847
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Leseprobe aus  117  Seiten
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