Auf Grund derzeitiger Entwicklungstendenzen, wie die Globalisierung der Wirtschaft, die Deregulierung von Märkten und der unaufhaltsamer technischer Fortschritt, sind Unternehmen von heute gezwungen, ihr Marketingkonzept umfassend an die neuen Bedingungen anzupassen, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Technologische Fortschritte, vor allem im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, bieten innovative Möglichkeiten zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Das Internet, als bekanntestes und meist genutztes weltweites Onlinemedium, eignet sich in diesem Rahmen besonders und sollte daher in keinem Marketing-Mix fehlen.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Möglichkeiten und die damit verbundenen Grenzen der Werbung im Onlinemedium aufzuzeigen. Die Eignung des Internets als
Marketing-Instrument ist zentraler Untersuchungsaspekt.
Hierbei werden zunächst die Grundlagen, in Form einer begrifflichen Abgrenzung und der derzeitigen Bedeutung der Online-Werbung, festgesteckt. Des Weiteren soll ein Vergleich mit den klassischen Werbeformen, TV und Print, die Vorteile und die Besonderheiten der Online-Werbung verdeutlichen. Im nächsten Abschnitt werden drei bedeutende Möglichkeiten der Werbung im Internet dargestellt und, auf Grund der sich ergebenden Vor- und Nachteile, beurteilt. Da das Web 2.0 eine große Auswirkung auf die Online-Werbung hat und auch in Zukunft noch stärker haben wird, thematisiert der darauffolgende Abschnitt die Bedeutung des Web 2.0 auf das Marketing. Das Viral Marketing stellt in diesen Ausführungen einen besonderen Schwerpunkt dar. Anschließend werden einige ausgewählte Grenzen der Online-Werbung allgemein thematisiert. Den Abschluss der Arbeit bilden eine Zusammenfassung der Ausführungen, sowie ein kurzer Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen der Werbung im Internet.
Inhaltsverzeichnis
A. Problemstellung
B. Grundlagen
I. Begriffliche Abgrenzung und Bedeutung von Online-Werbung
II. Vorteile gegenüber den klassischen Werbeformen
C. Möglichkeiten der Online-Werbung
I. Bannerwerbung
1. Formen der Bannerwerbung
2. Beurteilung der Bannerwerbung
II. Email-Marketing
1. Formen des Email-Marketing
2. Beurteilung des Email-Marketing
III. Suchmaschinen-Marketing
1. Formen des Suchmaschinen-Marketing
2. Beurteilung des Suchmaschinen-Marketing
D. Bedeutung des Web 2.0 für das Marketing
E. Allgemeine Grenzen der Online-Werbung
F. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Online-Werbung als zentrales Marketinginstrument in einem zunehmend globalisierten und technisierten Marktumfeld zu untersuchen und zu bewerten.
- Grundlagen und Definitionen der Online-Werbung
- Vergleich zwischen Online- und klassischen Werbemedien
- Analyse relevanter Online-Werbeformen (Banner, Email, Suchmaschinen)
- Bedeutung des Web 2.0 und Viral Marketings
- Strategien für einen erfolgreichen Marketing-Mix (Crossmedia)
Auszug aus dem Buch
I. Bannerwerbung
Die erste Online-Werbung überhaupt wurde 1994 von der Wired Ventures Inc. in Form eines Banners geschaltet. Danach breitete sich diese Form explosionsartig aus und gehört heute zum Standardrepertoire der Online-Werbung. In der Praxis sind es die Banner in ihren verschiedenen Ausprägungen, welche die Werbung im Internet bestimmen. Ein Banner ist eine Werbefläche, eingebaut in eine Website. Wird die Grafik angeklickt, so wird der User direkt auf die Website des Werbetreibenden verwiesen. Dies geschieht durch einen Link der sich hinter der Grafik verbirgt. Dieses Anklicken bezeichnet man als Ad-Click oder Click-Through und stellt eines der wichtigsten Kriterien zur Erfolgsmessung von Online-Werbung dar.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Problemstellung: Die Arbeit erläutert die Notwendigkeit für Unternehmen, ihr Marketing aufgrund der Globalisierung und des technischen Fortschritts an das Onlinemedium anzupassen.
B. Grundlagen: Es erfolgt eine begriffliche Abgrenzung der Online-Werbung sowie ein Vergleich ihrer Vorteile gegenüber klassischen Offline-Werbeformen.
C. Möglichkeiten der Online-Werbung: Detaillierte Vorstellung und kritische Beurteilung der drei wichtigsten Online-Werbeinstrumente: Bannerwerbung, Email-Marketing und Suchmaschinen-Marketing.
D. Bedeutung des Web 2.0 für das Marketing: Analyse der veränderten Rolle des Nutzers vom Konsumenten zum aktiven Gestalter und Vorstellung des Viral Marketings.
E. Allgemeine Grenzen der Online-Werbung: Erläuterung technischer Anforderungen, rechtlicher Unsicherheiten sowie organisatorischer Herausforderungen für Unternehmen.
F. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Synthese der Ergebnisse mit einem Ausblick auf Trends wie Mobile Advertising und die Bedeutung von Crossmedia-Strategien.
Schlüsselwörter
Online-Werbung, Bannerwerbung, Email-Marketing, Suchmaschinen-Marketing, SEO, Web 2.0, Viral Marketing, Marketing-Mix, Crossmedia, Pull-Technik, Klickrate, Zielgruppenansprache, Online-Marketing, Markenbekanntheit, Kundenbeziehung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Internet als essenzielles Marketingmedium und analysiert, wie Unternehmen dessen Möglichkeiten nutzen können, um Kunden zielgerichtet anzusprechen.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?
Zu den Kernbereichen zählen die theoretischen Grundlagen der Online-Werbung, die Analyse spezifischer Werbeformen, die Auswirkungen des Web 2.0 und die allgemeinen Herausforderungen in diesem Bereich.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Eignung des Internets als Marketing-Instrument zu prüfen und die damit verbundenen Vor- und Nachteile sowie die Grenzen für werbende Unternehmen aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien und Marktberichte zum Stand der Online-Werbung.
Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Vorstellung und Beurteilung der Bannerwerbung, des Email-Marketings und des Suchmaschinen-Marketings sowie auf das Potenzial des Viral Marketings.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind Online-Werbung, Web 2.0, Suchmaschinen-Marketing (SEO), Viral Marketing und der ganzheitliche Crossmedia-Ansatz.
Welche Rolle spielt das Web 2.0 in der Argumentation?
Das Web 2.0 wird als Katalysator betrachtet, der den Nutzer zum aktiven Gestalter macht, was Unternehmen dazu zwingt, Dialoge zu führen statt nur klassisch zu werben.
Welchen Stellenwert nimmt die rechtliche Komponente ein?
Rechtliche Aspekte, insbesondere im Hinblick auf das UWG und den Datenschutz, werden als wesentliche Grenzen und Herausforderungen für die Praxis identifiziert.
- Arbeit zitieren
- Melanie Wittchow (Autor:in), 2009, Werbung im Internet – Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144483