This paper proposes a model to introduction of biomedical ethics teaching transversal into medical curriculum. With this system-based new structuring of medical education is pretended to get a better integration of practical and theoretical contents. Moreover, it intends to give support to the instruments that make possible a holistic view of human being, so that tomorrow’s doctors could give an adequate answer to the changing requirements on medical social function.
Inhaltsverzeichnis
- Bioethik als systembezogenes Fach transversal zum Medizinstudium
- Die hier vorgeschlagene neue Struktur zum Aufbau des Medizinstudiums
- Aus dem zuvor genannten Hintergrund wird das hier präsentierte Modell vorgeschlagen
- Die präsentierte Struktur ist von theoretischen Voraussetzungen ausgegangen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Beitrag zielt darauf ab, ein Modell für die transversale Einführung der Bioethik in den Lehrplan des Medizinstudiums zu präsentieren. Durch diese systembezogene Umstrukturierung der medizinischen Ausbildung wird angestrebt, praktische und theoretische Inhalte besser zu integrieren. Darüber hinaus soll die Ausbildung von zukünftigen Ärzten so gestaltet werden, dass sie auf die veränderten Anforderungen an die soziale Funktion der Medizin adäquat reagieren können.
- Einführung der Bioethik als systembezogenes Fach im Medizinstudium
- Integration von theoretischen und praktischen Inhalten
- Förderung einer holistischen Sichtweise auf den Menschen
- Adäquate Reaktion auf die veränderten Anforderungen an die soziale Funktion der Medizin
- Überwindung der Fragmentierung des Studiums
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit einer Anpassung des Medizinstudiums an die gegenwärtigen gesellschaftlichen Anforderungen. Es wird die zentrale Rolle der Bioethik in diesem Kontext hervorgehoben und ein Modell zur Einführung des Faches quer durch das Studium vorgestellt. Der zweite Teil geht auf die Vorteile der vorgeschlagenen Struktur ein und betont die Möglichkeit, theoretisches Wissen und praktisches Können durch eine optimierte Gestaltung zu verbinden. Der dritte Abschnitt stellt die theoretischen Grundlagen der präsentierten Struktur dar und beleuchtet die aktuellen Forderungen an die Medizinerausbildung, den Paradigmawechsel der Bedeutung ein „Arzt zu sein“ in der heutigen Gesellschaft sowie die Institutionalisierung der Bioethik als Resultat gesellschaftlicher Konsense.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusthemen dieses Artikels sind: Bioethik, Medizinstudium, Curriculumreform, problemorientiertes Lernen, transversale Lehre, systembasierte Lehre.
Häufig gestellte Fragen
Warum sollte Bioethik ein fester Bestandteil des Medizinstudiums sein?
Bioethik hilft angehenden Ärzten, moralische Dilemmata in der Praxis zu erkennen und verantwortungsvolle Entscheidungen im Einklang mit gesellschaftlichen Werten zu treffen.
Was bedeutet eine "transversale Einführung" der Bioethik?
Es bedeutet, dass ethische Fragestellungen nicht nur in einem isolierten Fach, sondern quer durch alle medizinischen Fachgebiete und Studienphasen integriert werden.
Wie verbessert Bioethik die Arzt-Patienten-Beziehung?
Sie fördert eine holistische Sichtweise auf den Menschen, bei der nicht nur die Krankheit, sondern auch die Würde und die Werte des Patienten im Mittelpunkt stehen.
Was ist systembezogenes Lernen in der Medizinerausbildung?
Dieser Ansatz verknüpft theoretisches Wissen direkt mit praktischen klinischen Fällen, um die Fragmentierung des Studiums zu überwinden.
Welche sozialen Anforderungen werden heute an Ärzte gestellt?
Von Ärzten wird heute mehr erwartet als technisches Können; sie müssen auch kommunikativ kompetent sein und komplexe ethische Konsense moderieren können.
- Citation du texte
- Dr. med. Leidimar Pereira Murr (Auteur), 2010, Bioethik als Fach des Medizinstudiums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144103