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Krisen dank Resilienz bewältigen. Faktoren, Merkmale und Entstehung von Resilienz und ihre Bedeutung für das Risikomanagement

Ein GRIN-Sammelband

Title: Krisen dank Resilienz bewältigen. Faktoren, Merkmale und Entstehung von Resilienz und ihre Bedeutung für das Risikomanagement

Anthology , 2023 , 48 Pages

Autor:in: GRIN Verlag (Hrsg.) (Editor), Noemi Hengst (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Dieser Sammelband besteht aus drei Hausarbeiten.
Ziel der ersten Arbeit ist es, die Resilienzfaktoren und die salutogenetischen Aspekte beim Umgang mit kritischen Lebensereignissen zu vergleichen. Angestrebt wird damit, den Menschen vor dem Eintritt schwerwiegender Lebenskrisen die bestgeeigneten Präventionsmöglichkeiten anzubieten und für diejenigen, die sich gerade in einer schweren Lebenskrise bewegen, die optimalen Interventionsmaßnahmen zusammenzustellen.

Im Zeitraum von 1983 bis 2013 ist die Anzahl wissenschaftlicher Artikel zum Thema Resilienz um das Hundertfache gestiegen. Die zweite Arbeit soll den aktuellen Forschungsstand zur sogenannten Resilienz, insbesondere ihres Zustandekommens, darstellen. In erster Linie werden dabei Erkenntnisse aus der psychologischen und pädagogischen Resilienzforschung herangezogen. Dabei versucht der Text auch, den Begriff Resilienz zu definieren und die Unterschiedlichkeit der Ursachen für Resilienz zu vermitteln. Damit soll erklärt werden, warum Menschen nicht zwangsläufig an Krisen zerbrechen.

Es wird zunehmend angenommen, dass das Risikomanagement allein nicht zum Schutz von Unternehmen im Kontext neu auftretender Bedrohungen ausreicht. Zudem kann der Umgang mit dem Ungewissen nicht durch traditionelle Strategien überwunden werden, da auf diese Weise Krisen und Ausfälle niemals in vollem Umfang beseitigt werden und immer wieder auftreten können. Daraufhin hat sich ein neues Konzept des sogenannten Resilienz-Managements entwickelt. Prinzipiell ähneln sich Risiko- und Resilienz-Management sehr, dennoch greift die Resilienz viel weiter und wesentlicher in die Materie hinein. Diese Gemeinsamkeit, aber auch Abgrenzungen werden wir genauer betrachten und werden dafür weitere Konzepte benutzen, um die Resilienz näher kennenzulernen.

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Inhaltsverzeichnis

Resilienzfaktoren und salutogenetische Aspekte. Umgang mit schwierigen Lebensereignissen

Zusammenfassung

1. Einleitung

2. Theorien

2.1 Kritische Lebensereignisse

2.2 Resilienz

2.3 Salutogenese

3. Diskussion

Resilienz

Produkt biologischer Anlage oder Ergebnis von Sozialisationsprozessen?

1. Einleitung, Anlass und Ziel

2. Resilienz: Begriffliche Annäherung und Definition

2.1 Merkmale resilienter Personen

2.2 Wie das Umfeld den Menschen prägt - Sozialisationsprozesse

3. Biologische Korrelate von Resilienz

3.1 Neurobiologie

3.2 Genetik

3.3 Epigenetik

4. Fazit

Wie unterscheidet sich Resilienz Management von verwandten Konzepten im Management?

1. Einführung in das Thema des Risikomanagements

2. Definitionen

2.1 Risikomanagement

2.2 Business Kontinuitätsmanagement

2.3 Performance Management

2.4 Change Management

2.5 Resilienz Management

3. Zusammenhänge des Resilienzmanagement mit verwandten Konzepten und deren Abgrenzungen

3.1 Zusammenhänge des Resilienzmanagement mit dem Risiko- und Business Kontinuitätsmanagement und deren Abgrenzungen

3.2 Zusammenhang und Abgrenzung zu zwei weiteren Konzepten

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die theoretischen Hintergründe von Resilienzfaktoren und salutogenetischen Aspekten zu beleuchten sowie deren Anwendung und Abgrenzung in verschiedenen Management-Konzepten zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für die Bewältigung schwieriger Lebensereignisse und krisenhafter Situationen in Unternehmen zu entwickeln.

  • Vergleich von Resilienzfaktoren und salutogenetischen Ansätzen
  • Analyse biologischer Korrelate von Resilienz (Neurobiologie, Genetik, Epigenetik)
  • Abgrenzung des Resilienzmanagements zu Risikomanagement und Business Kontinuitätsmanagement
  • Untersuchung von Performance und Change Management im Kontext von Resilienz

Auszug aus dem Buch

2.1 Merkmale resilienter Personen

Die Resilienzforschung fand heraus, dass ca. ein Drittel der Bevölkerungen durch Veranlagung und ihrer Lebensumstände gewisse Schutzfaktoren aufweisen, welche dabei verhelfen gestärkt aus Krisen hervorzutreten (Amann, Alkenbrecher, 2015). Diese inneren und äußeren Schutzfaktoren fassen Amann und Alkenbrecher (2015) folgend zusammen:

• Optimismus: Eine innere positive Betrachtungsweise gegenüber Wandlungen und ein positives Selbst- und Fremdbild.

• Akzeptanz: Eine wirklichkeitsgetreue Beziehung mit Begrenzungen , wie auch ungünstigen Umständen. Verkörpern treffender Rahmenbedingungen.

• Lösungsorientierung: Ein geistreicher und pragmatischer Umgang mit Problemen.

• Selbstregulation: Ein gesunder innnerer Gleichgewichtszustand und Ausgeglichenheit.

• Selbstverantwortung: Innere Gelassenheit, Beherrschung und schaffung von Selbstwirksamkeit.

• Beziehungsgestaltung: Interaktion, Kommunikation und Verbindung.

• Zukunftsorientierung: Entwicklung von Zielen, Sinnhaftigkeit im Sein und Tun.

• Improvisationsvermögen: Gerichteter und klarer Umgang mit unerwarteten Situationen.

Thimm (2009, S.66) beschreiben die Charakteristika resilienter Personen, wie eine Formel für das Glück, wie nachstehend zusammen: „Grundeigenschaften eines psychisch stabilen Menschen: Selbstvertrauen. Den Willen, das eigene Leben zu gestalten. Die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen. Die Fährigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Lust an der Herausforderung und Lust am Erfolg. Und Ziele, die das Leben sinnvoll erscheinen lassen.“

Zusammenfassung der Kapitel

Resilienzfaktoren und salutogenetische Aspekte. Umgang mit schwierigen Lebensereignissen: Die Arbeit vergleicht theoretische Konzepte zur Bewältigung kritischer Lebensereignisse und identifiziert gemeinsame Ressourcen.

Resilienz. Produkt biologischer Anlage oder Ergebnis von Sozialisationsprozessen?: Dieses Kapitel untersucht, inwiefern Resilienz durch biologische Faktoren wie Gene oder durch Sozialisationsprozesse und Umweltbedingungen entsteht.

Wie unterscheidet sich Resilienz Management von verwandten Konzepten im Management?: Hier wird analysiert, wie sich das Resilienzmanagement von etablierten Konzepten wie dem Risikomanagement abgrenzt und welche Mehrwerte es für die Unternehmensführung bietet.

Schlüsselwörter

Resilienz, Salutogenese, Risikomanagement, Psychische Widerstandsfähigkeit, Schutzfaktoren, Bewältigungsstrategien, Business Kontinuitätsmanagement, Sozialisationsprozesse, Neurobiologie, Epigenetik, Stressresistenz, Anpassungsfähigkeit, Krisenbewältigung, Unternehmenskrisen, Performance Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Resilienz, sowohl auf individueller psychologischer Ebene als auch als strategischer Managementansatz zur Bewältigung von Krisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Faktoren und Entstehungsprozessen von Resilienz, der Rolle von Genetik und Umwelt sowie der Abgrenzung zu betriebswirtschaftlichen Risikomanagement-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Grundlagen der Widerstandskraft zu identifizieren und zu klären, wie Menschen und Unternehmen durch gezielte Maßnahmen resilienter gegenüber Krisen werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung anhand aktueller Forschungsliteratur, Längsschnittstudien und psychologischer sowie betriebswirtschaftlicher Fachpublikationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Behandelt werden die theoretischen Grundlagen der Salutogenese, die biologischen Korrelate (Genetik, Neurobiologie) der Resilienz sowie ein systematischer Vergleich zwischen Resilienzmanagement, Risikomanagement und anderen Führungskonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Resilienz, Salutogenese, Schutzfaktoren, psychische Widerstandsfähigkeit und strategisches Management.

Wie unterscheidet sich das Resilienzmanagement vom klassischen Risikomanagement?

Während sich das klassische Risikomanagement häufig auf absehbare Gefahren konzentriert, verfolgt das Resilienzmanagement einen ganzheitlicheren Ansatz, der auch unbekannte, unvorhersehbare Entwicklungen und systemische Anpassungsfähigkeit in den Fokus rückt.

Welche Rolle spielt die Genetik bei der Resilienz laut dem Text?

Der Text zeigt, dass Gene (wie das 5-HTT-Gen) zwar eine Rolle für die emotionale Stabilität spielen, aber nicht deterministisch wirken, da Umwelteinflüsse und Erfahrungen die genetische Ausdrucksweise (Epigenetik) formen können.

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Details

Title
Krisen dank Resilienz bewältigen. Faktoren, Merkmale und Entstehung von Resilienz und ihre Bedeutung für das Risikomanagement
Subtitle
Ein GRIN-Sammelband
Authors
GRIN Verlag (Hrsg.) (Editor), Noemi Hengst (Author)
Publication Year
2023
Pages
48
Catalog Number
V1431821
ISBN (eBook)
9783346983275
ISBN (Book)
9783346983282
Language
German
Tags
resilienzfaktoren salutogenese schwierige Lebensereignisse gesundheitspsychologie psychologie Resilienz Entwicklung Sozialisation Krisenvorsoge Risikomanagement Resilienzmanagements Krisen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
GRIN Verlag (Hrsg.) (Editor), Noemi Hengst (Author), 2023, Krisen dank Resilienz bewältigen. Faktoren, Merkmale und Entstehung von Resilienz und ihre Bedeutung für das Risikomanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1431821
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