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Elektronische Legitimationsprüfung im Rahmen einer Kontoeröffnung

Chancen und Risiken des elektronischen Identitätsnachweises

Title: Elektronische Legitimationsprüfung im Rahmen einer Kontoeröffnung

Bachelor Thesis , 2009 , 50 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Tobias Bücker (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Ein Identitätsnachweis von zu Hause aus ist bis dato noch nicht möglich. Wenn ein Kunde ein Konto bei einem Kreditinstitut eröffnen will, muss er sich nach wie vor persönlich legitimieren. Dies geschieht bisher mit Hilfe des PostIdent-Verfahrens in einer Postfiliale oder in einer Filiale des Kreditinstitutes, bei dem das Konto eröffnet werden soll. Der potentielle Kunde ist gezwungen seine Identität nachzuweisen, indem er physisch erscheint und durch die Vorlage geeigneter Ausweisdokumente bestätigt, dass er auch diejenige Person ist, die er behauptet zu sein. Mit der eigenhändigen Unterschrift erkennt die Person außerdem die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Kreditinstitutes an und hinterlegt damit eine Unterschriftenprobe, die zur Dokumentation und Beweissicherung im Rahmen der Geschäftsbeziehung dient.
Dieses eher umständliche und für die heutige Zeit schon etwas anachronistisch anmutende Procedere könnte in naher Zukunft durch die Einführung des elektronischen Personalausweises der Vergangenheit angehören. Mit dem neuen Ausweis wird ein wichtiger Grundstein zur Vereinfachung des elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehrs gelegt. Er stellt ein Multifunktionsdokument dar und soll die Grundlage für die unterschiedlichsten Anwendungen bilden. Unter anderem wird die Möglichkeit geschaffen, die persönliche Identität durch die Übermittlung einer qualifizierten elektronischen Signatur via Internet nachzuweisen. Da diese Signatur der persönlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt ist, könnte somit auch der nötige Identitätsnachweis bei einer Kontoeröffnung elektronisch und aus der Ferne erbracht werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Klassische Legitimationsprüfung

2.1.1 Kontoeröffnung am Bankschalter

2.1.2 Online-Kontoeröffnung

2.2 Elektronischer Personalausweis

2.2.1 Allgemein

2.2.2 Funktionen

2.2.2.1 Speicherung biometrischer Daten

2.2.2.2 Elektronischer Identitätsnachweis

2.2.2.3 Qualifizierte elektronische Signatur

2.2.3 Verwendete Technik und Sicherheitsmechanismen

2.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen

2.3.1 Kontoeröffnung

2.3.2 Elektronischer Personalausweis

2.4 Ziele

3. Elektronische Legitimationsprüfung

3.1 Einführung

3.2 Voraussetzungen

3.3 Ablauf

3.4 Gegenüberstellung der klassischen und der elektronischen Legitimationsprüfung

3.5 Beschreibung und Analyse der Chancen und Risiken

3.5.1 Chancen

3.5.1.1 Vertrauensbildung

3.5.1.2 Schaffen effizienter und sicherer Prozesse

3.5.1.3 Gewinnen von Neukunden

3.5.1.4 Kosteneinsparungspotential

3.5.2 Risiken

3.5.2.1 Akzeptanz

3.5.2.2 Fälschungssicherheit und Authentizität

3.5.2.3 Datenschutz und Datensicherheit

3.5.2.4 Signaturfunktion

3.5.2.5 Kosten

3.5.3 Kritische Gegenüberstellung der Chancen und Risiken

4. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial des elektronischen Personalausweises (ePA) zur Durchführung einer elektronischen Legitimationsprüfung im Kontext der Kontoeröffnung. Ziel ist es, die Möglichkeiten dieses Verfahrens aufzuzeigen und die damit verbundenen Chancen und Risiken für Kunden und Banken kritisch zu analysieren.

  • Grundlagen der klassischen Legitimationsprüfung (PostIdent, Filiale)
  • Funktionalitäten und Sicherheitstechnologien des elektronischen Personalausweises (eID, QES, RFID)
  • Vergleichende Analyse zwischen klassischer und elektronischer Legitimationsprüfung
  • Bewertung von ökonomischen Chancen (Effizienz, Neukundengewinnung) und Risiken (Sicherheit, Akzeptanz)

Auszug aus dem Buch

3.5.1.2 Schaffen effizienter und sicherer Prozesse

Dass das bisherige Verfahren der Identitätsprüfung gegenüber der elektronischen Überprüfung vergleichsweise ineffizient erscheint und sich für den Kunden eher umständlich gestaltet, wurde in Kapitel 2.1 und der Gegenüberstellung beider Verfahren in Kapitel 3.4 aufgezeigt.

Gerade im Bankensektor ist die Gefahr, ein Opfer von Cyberkriminalität zu werden, wie es beispielsweise das Phishing darstellt, sehr hoch. Schadsoftware, die es auf Bankdaten abgesehen hat, stellt ein großes Problem dar. Vom vierten Quartal 2008 bis zum zweiten Quartal 2009 ist die Anzahl der entdeckten Infektionen weltweit um 186 Prozent gestiegen und macht mittlerweile 17 Prozent der gesamten Schadsoftware aus, wie man in Abb. 3-4 sieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema durch die aktuelle Ineffizienz physischer Legitimationsverfahren und führt in die Zielsetzung ein, das Potenzial der elektronischen Identitätsprüfung bei der Kontoeröffnung zu bewerten.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die bisher gängigen Methoden zur Kontoeröffnung, führt den neuen elektronischen Personalausweis (ePA) inklusive seiner technischen Sicherheitsmechanismen ein und beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

3. Elektronische Legitimationsprüfung: Das Kapitel beschreibt den hypothetischen Ablauf einer elektronischen Kontoeröffnung, vergleicht diesen mit dem klassischen Verfahren hinsichtlich Vor- und Nachteilen und führt eine detaillierte Analyse der Chancen und Risiken durch.

4. Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Erkenntnis gewonnen, dass eine vollständige Online-Kontoeröffnung aufgrund technischer und regulatorischer Hürden kurzfristig unwahrscheinlich ist, jedoch langfristig hohes Potenzial besitzt.

Schlüsselwörter

Elektronischer Personalausweis, ePA, Kontoeröffnung, Legitimationsprüfung, Identitätsnachweis, Online-Banking, eID-Funktion, Qualifizierte elektronische Signatur, QES, Sicherheit, Datenschutz, Cyberkriminalität, Phishing, RFID, Authentifizierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung des elektronischen Personalausweises (ePA) und der Frage, inwiefern dieser zur digitalen Legitimationsprüfung bei der Eröffnung eines Bankkontos eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Vergleich zwischen klassischen Verfahren wie dem PostIdent-Prozess und der elektronischen Variante, die technische Umsetzung der eID-Funktion sowie die ökonomischen und sicherheitsrelevanten Auswirkungen für den Bankensektor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation von Chancen und Risiken, die sich durch die elektronische Identitätsprüfung im Internet ergeben, und die Beurteilung, ob dies ein tragfähiger Ersatz für physische Prozesse ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Branchenstudien, kombiniert mit einer prozessualen Gegenüberstellung der Verfahren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der technischen Funktionsweise des ePA, der rechtlichen Basis, einer vergleichenden Analyse beider Legitimationsmethoden sowie einer kritischen Bewertung von Potenzialen (wie Kosteneinsparungen) und Risiken (wie Sicherheitsbedenken).

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind elektronischer Personalausweis (ePA), Online-Kontoeröffnung, digitale Authentisierung, Effizienzsteigerung im E-Business und IT-Sicherheit.

Warum ist eine Unterschriftenprobe aktuell ein Hindernis für den Prozess?

Da viele Bankprozesse weiterhin auf einer physischen Unterschriftenprobe basieren, die der ePA in der beschriebenen Form technisch oder rechtlich noch nicht in allen Fällen äquivalent ersetzt, stellt dies eine Barriere für die vollständige Online-Abwicklung dar.

Welche Rolle spielt die Akzeptanz bei der Bevölkerung?

Die Akzeptanz ist entscheidend, da sie davon abhängt, ob genügend attraktive Anwendungen den Ausweis nutzen und ob die Kosten für Lesegeräte und die Freischaltung der Signaturfunktion für den Endnutzer in einem vertretbaren Rahmen bleiben.

Wie hoch ist das Kosteneinsparungspotenzial für Banken?

Das Bundesministerium schätzt das Kosteneinsparungspotenzial durch den elektronischen Identitätsnachweis für den Bankensektor auf etwa 130 Millionen Euro, wobei jedoch zunächst parallele Strukturen zu den alten Verfahren Kosten verursachen.

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Details

Title
Elektronische Legitimationsprüfung im Rahmen einer Kontoeröffnung
Subtitle
Chancen und Risiken des elektronischen Identitätsnachweises
College
University of Göttingen
Grade
2,3
Author
Tobias Bücker (Author)
Publication Year
2009
Pages
50
Catalog Number
V142731
ISBN (eBook)
9783640540945
ISBN (Book)
9783640540594
Language
German
Tags
Elektronischer Personalausweis Kontoeröffnung Identitätsnachweis Online-Kontoeröffnung Biometrische Daten QES Qualifizierte Elektronische Signatur Extended Access Control EAC PACE Password Authenticated Connection Establishment Biometrie Fingerabdruck Bürgerclient Postident Post-Ident RFID Uni Göttingen Wirtschaftsinformatik Business Information Systems
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Bücker (Author), 2009, Elektronische Legitimationsprüfung im Rahmen einer Kontoeröffnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142731
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