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Kapitalflussrechnung nach IAS 7

Title: Kapitalflussrechnung nach IAS 7

Seminar Paper , 2009 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dennis Liemann (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Mit der fortschreitenden Globalisierung und der damit verbundenen Internationalisierung der Kapitalmärkte gewann die internationale Rechnungslegung in den vergangenen Jahren an Bedeutung. Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen müssen seit 2005 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt werden. Das Ziel des International Accounting Standards Board (IASB), dem Verfasser der Vorschriften, wurde wie folgt definiert: „Im öffentlichen Interesse einen einzigen Satz an hochwertigen, verständlichen und durchsetzbaren globalen Rechnungslegungsstandards zu entwickeln, die hochwertige, transparente und vergleichbare Informationen in Abschlüssen und sonstigen Rechnungslegungsinstrumenten erfordern, um die Teilnehmer der verschiedenen weltweiten Kapitalmärkte und andere Informationsadressaten beim Treffen wirtschaftlicher Ent-scheidungen zu unterstützen.“
Die Kapitalflussrechnung nach IAS 7 stellt im Rahmen des Jahresabschlusses nach IFRS eine liquiditätsbezogene Zeitraumrechnung dar, welche den Jahresabschluss um Informati-onen bezüglich der Finanzlage ergänzen soll. Somit versetzt die Kapitalflussrechnung den Adressaten in die Lage, ein kompletteres Bild über die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens zu erhalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

2 Grundlagen

2.1 Die Kapitalflussrechnung im Rahmen des Jahresabschlusses nach IFRS

2.2 Der Cashflow als zentraler Bestandteil der Kapitalflussrechnung

3 Erstellung der Kapitalflussrechnung

3.1 Gestaltungsgrundsätze und Prinzipien

3.2 Methoden der Datenbeschaffung und –darstellung

3.3 Aufbau und Gliederung

3.3.1 Staffelform

3.3.2 Abgrenzung des Finanzmittelfonds

3.3.3 Untergliederung der Ursachenrechnung

3.3.4 Die Fondsveränderungsrechnung

3.3.5 Notwendige Angaben

3.4 Besonderheiten und spezielle Posten

3.4.1 Zinsen und Dividenden

3.4.2 Ertragsteuern

3.4.3 Fremdwährungsumrechnung

3.4.4 Nicht zahlungswirksame Transaktionen

3.5 Konzernkapitalflussrechnung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Überblick über die wichtigsten Vorschriften der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 zu geben, um Adressaten ein kompletteres Bild über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zu vermitteln.

  • Grundlagen und Zielsetzungen der Kapitalflussrechnung im IFRS-Kontext
  • Methoden der Datenbeschaffung (originär vs. derivativ) und Datendarstellung (direkt vs. indirekt)
  • Aufbau und Gliederung der Kapitalflussrechnung inkl. der Fondsveränderungsrechnung
  • Umgang mit speziellen Posten wie Zinsen, Dividenden, Ertragsteuern und Fremdwährungseffekten
  • Besonderheiten der Konzernkapitalflussrechnung

Auszug aus dem Buch

3.1 Gestaltungsgrundsätze und Prinzipien

In Kapitel 2.1 wurden die Ziele der Kapitalflussrechnung näher erläutert. Damit diese Ziele realisiert werden können, sind einige wichtige Grundsätze und Prinzipien bei der Erstellung der Kapitalflussrechnung zu beachten:

Tatsächliche Zahlungswirksamkeit: Nur tatsächliche Zahlungen sind in die Kapitalflussrechnung aufzunehmen.

Vollständigkeit: Es sind sämtliche Ein- und Auszahlungen der Berichtsperiode darzustellen.

Verzicht auf Periodisierung: In der Kapitalflussrechnung dürfen nur die tatsächlichen Zahlungsströme der Abrechungsperiode ausgewiesen werden. Jede Form der Periodisierung würde zu einer Verfälschung dieser Zahlungsgrößen führen.

Formelle und materielle Stetigkeit: Um die zeitliche Vergleichbarkeit zwischen den Berichtsperioden zu wahren, ist auf die Stetigkeit bei der Zuordnung zur Ursachenrechnung zu achten.

Vorjahresvergleich: Angabe der Vorjahreszahlen, um den Zeitverlauf offen zu legen.

Klarheit: Bei Abweichungen von den Grundsätzen sind diese zu erläutern.

Bruttoprinzip: Ein- und Auszahlungen sollen in unsaldierter Form ausgewiesen werden, es sei denn, dies würde zu einer unnötigen Aufblähung der Kapitalflussrechnung führen.

Nachprüfbarkeit: Ableitung der Kapitalflussrechnung aus dem Rechnungswesen muss nachvollziehbar sein.

Wesentlichkeit: Auf den Ausweis einzelner Zahlungen kann nur dann verzichtet werden, wenn der Informationsverlust hieraus unwesentlich ist.

Wirtschaftlichkeit: Der für die Erstellung der Kapitalflussrechnung erforderliche Ressourceneinsatz sollte den Adressatennutzen nicht übersteigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung der internationalen Rechnungslegung nach IFRS dar und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über die wichtigsten Vorschriften zur Kapitalflussrechnung gemäß IAS 7 zu geben.

2 Grundlagen: Hier werden der Zusammenhang zwischen Bilanz, GuV und Kapitalflussrechnung erläutert sowie der Cashflow als zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Finanzlage und Liquidität definiert.

3 Erstellung der Kapitalflussrechnung: Dieses Kapitel behandelt die Gestaltungsgrundsätze, die verschiedenen Methoden der Datenbeschaffung und -darstellung sowie den konkreten Aufbau der Rechnung, inklusive spezifischer Posten und der Konzernrechnung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Kapitalflussrechnung für Analysten und das Management zusammen und betont die Notwendigkeit, diese immer im Gesamtzusammenhang des Jahresabschlusses zu betrachten.

Schlüsselwörter

Kapitalflussrechnung, IAS 7, IFRS, Cashflow, Liquidität, Jahresabschluss, Finanzmittelfonds, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, betriebliche Tätigkeit, Datenbeschaffung, Konzernabschluss, Staffelform, Zahlungsmitteläquivalente, Bilanzanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Vorschriften und Anforderungen an die Erstellung einer Kapitalflussrechnung nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IAS 7.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Cashflows, die verschiedenen Methoden zur Herleitung der Zahlungsströme, die Gliederung in betriebliche, Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie die notwendigen Pflichtangaben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser einen praxisnahen Überblick über die IAS 7-konforme Erstellung einer Kapitalflussrechnung und deren Bedeutung für die Beurteilung der Finanzlage zu geben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung der IAS-Vorschriften, ergänzt um ein praktisches Beispiel aus dem Konzernabschluss der Metro AG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen des Cashflows, die Methoden der Datenermittlung (direkt/indirekt), den Aufbau der Kapitalflussrechnung sowie spezifische Bilanzierungsprobleme und Konsolidierungsfragen im Konzern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen IAS 7, Kapitalflussrechnung, Cashflow, IFRS, Liquidität, Finanzmittelfonds und die verschiedenen Ursachenbereiche der Tätigkeit.

Welche Bedeutung haben die Wahlrechte für die Erstellung der Kapitalflussrechnung?

IAS 7 räumt Unternehmen Wahlrechte ein, etwa bei der Zuordnung von Zinsen und Dividenden. Die Arbeit unterstreicht jedoch, dass hierbei der Grundsatz der Stetigkeit gewahrt werden muss, um die Vergleichbarkeit über Perioden hinweg sicherzustellen.

Warum wird die indirekte Methode in der Praxis bevorzugt?

Obwohl die direkte Methode detaillierter ist, stellt sie aufgrund der erforderlichen Einzeldatenerfassung einen sehr hohen Aufwand dar, weshalb die indirekte Methode zur Ermittlung des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit in der Praxis häufiger Anwendung findet.

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Details

Title
Kapitalflussrechnung nach IAS 7
College
University of applied sciences, Duisburg
Course
Internationale Rechnungslegung
Grade
1,7
Author
Dennis Liemann (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V142717
ISBN (eBook)
9783640539178
ISBN (Book)
9783640540129
Language
German
Tags
Kapitalflussrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Liemann (Author), 2009, Kapitalflussrechnung nach IAS 7, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142717
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