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Kommunikation als Instrument der Mitarbeiterführung in der Pflege

Title: Kommunikation als Instrument der Mitarbeiterführung in der Pflege

Research Paper (undergraduate) , 2003 , 33 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Marlies Gursky (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Mein Thema für die Facharbeit habe ich deshalb gewählt, weil mir Kommunikation in meinem Beruf als Krankenschwester im Zusammenhang mit der Pflege schon immer sehr wichtig war.
Seit über zehn Jahren arbeite ich in der ambulanten Pflege. Die Entwicklung und das Fortschreiten der Qualitätssicherung in dieser Zeit haben mich stetig begleitet. Immer mehr administrative Tätigkeiten kamen im Laufe der Zeit dazu und bis heute kompensiert die Pflege immer mehr an administrierten Diensten. Deshalb sehe ich in den beiden Themen „Kommunikation“ und der „Mitarbeiterführung“ für mich und meine Arbeit als Pflegedienstleitung wichtige Punkte.

Zwischenmenschliche Fähigkeiten werden oft vernachlässigt oder überhaupt nicht geschult. Zum Beispiel übernehmen viele Fachkräfte früher oder später eine Teamleitungs- oder Führungsfunktion. Jedoch haben die wenigsten von ihnen zwischenmenschliches Know-how oder Führungswissen in der Ausbildung oder an der Hochschule vermittelt bekommen. Es ist für mein Verständnis ein Wissen, das jeder braucht, heute wie morgen. Die Ergebnisse im Unternehmen werden in manchen Fällen trotz allem Fachwissen nicht effizient oder überhaupt nicht erreicht, weil die zwischenmenschliche Basis der beteiligten Parteien nicht im Lot war.

In der ambulanten Pflege leben viele Klienten alleine. Bei den Besuchen ist eine gute Kommunikationsstruktur die Grundlage, mit der ich vielen Menschen ihre Lethargie kurzweilig gestalten kann. Sie haben keine Ansprache und vereinsamen ohne das Gespräch mit einem Partner. Die Kommunikation im Umgang mit Mitarbeitern unterliegt andern Grundsätzen. Hier sind gute Menschenkenntnis und ein entsprechender Führungsstil gefragt. Psychologische Grundkenntnisse bieten der Leitungskraft nur Vorteile. Sie kann über diesen Weg Einfühlungsvermögen zeigen und einem fairen Führungsstil die nötige Autorität geben. Der Einfachheit halber habe ich mich auf die Bezeichnung Mitarbeiter beschränkt, obwohl auch die Mitarbeiterinnen gemeint sind.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Kommunikation

3 Kommunikationsfähigkeit

4 Formen der Kommunikation

4.1 Verbale Kommunikation

4.2 Nonverbale Kommunikation

5 Theoretische Grundlagen der Kommunikation

5.1 Die Theorie von Paul Watzlawick,

5.2 Die Thesen von Friedemann Schulz von Thun

6 Richtungweisende Grundlagen

6.1 Grundlagen aus der Menschheitsgeschichte

6.2 Ethische Sichtweise

6.3 Ansichten aus der Bibel

7 . Störungen der Kommunikation

7.1 Gründe und Ursachen und Lösungsmöglichkeiten

8 Erwartungen in der Kommunikationskultur der Mitarbeiter

9 Kommunikation im Zusammenhang in der Mitarbeiterführung

10 Definition von Führen

11 Führungsstile

11.1 Finden des eigenen Führungsstils

11.2 Kooperativer Führungsstil

11.3 Autoritärer Führungsstil

11.4 Caritativer Führungsstil

11.5 Laisser faire Führungsstil

11.6 Patriarchalischer Führungsstil

11.7 Der beste Führungsstil

12 Kommunikation in der Führungsposition

12.1 Gesprächsführung

12.2 Mitarbeitergespräche:

12.2.1 Ein Mitarbeitergespräch

12.2.2 Im Fördergespräch

12.2.3 Beim Beurteilungsgespräch

12.2.4 Das Zielvereinbarungsgespräch

12.3 Richtig Zuhören

12.4 Kritikgespräche

13 Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Die Facharbeit untersucht Kommunikation als essenzielles Instrument der Mitarbeiterführung im Kontext der ambulanten Pflege. Ziel ist es, theoretische Kommunikationsmodelle mit praktischen Führungsanforderungen zu verknüpfen, um die Qualität der zwischenmenschlichen Interaktion und das Arbeitsklima nachhaltig zu verbessern.

  • Grundlagen der verbalen und nonverbalen Kommunikation
  • Anwendung theoretischer Kommunikationsmodelle (Watzlawick, Schulz von Thun)
  • Analyse verschiedener Führungsstile in der Praxis
  • Methodik der Gesprächsführung und Mitarbeitergespräche

Auszug aus dem Buch

Die Theorie von Paul Watzlawick

Paul Watzlawick (*1921, Villach/ Kärnten; Philosoph und Psychotherapeut, Professor in Palo Alto) hat in seiner Theorie fünf Regeln der Kommunikation aufgestellt:

„Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren“ (da alles wie Verhalten, Gestik, Mimik usw. Kommunikation bedeutet)

„Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungs-aspekt“( der Mensch fasst die Ansprache hier als Neid oder Bewunderung auf)

„Jede Kommunikation enthält aus der unterschiedlichen Sicht verschiedener Partner eine Struktur, die als Gliederung einer Abfolge erscheint“.(Inhalt der Worte: was gesagt wird, Beziehung und Ausdruck: wie etwas gesagt wird)

„Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten“( analog- Beziehungsebene, digital- Inhaltsebene)

„Die Abläufe der zwischenmenschlichen Kommunikation sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem, ob die Beziehung der Partner auf Gleichheit oder Unterschiedlichkeit beruht."(1.Ich selber gewinne indem ich meine Macht einsetze um zum Ziel zu kommen und der andere erfährt negative Gefühle, 2.Ich selber verliere und habe dann negative Gefühle.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin begründet die Wahl des Themas mit der Bedeutung von Kommunikation im Pflegealltag und dem Mangel an diesbezüglichem Know-how bei Führungskräften.

2 Definition von Kommunikation: Es werden etymologische Hintergründe sowie die grundlegende Bedeutung zwischenmenschlicher Verständigung erläutert.

3 Kommunikationsfähigkeit: Das Kapitel definiert die nötige Bereitschaft und das Vermögen zum bewussten, selbstkongruenten Austausch.

4 Formen der Kommunikation: Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen verbalen und nonverbalen Kommunikationsarten und deren jeweiliger Stellenwert.

5 Theoretische Grundlagen der Kommunikation: Einführung in zentrale Modelle von Watzlawick und Schulz von Thun zur Strukturierung von Interaktionsprozessen.

6 Richtungweisende Grundlagen: Betrachtung historischer, ethischer und biblischer Aspekte als Fundament für menschliches Miteinander.

7 . Störungen der Kommunikation: Analyse von Ursachen für Missverständnisse und Darstellung von Strategien zur Lösung von Kommunikationsstörungen.

8 Erwartungen in der Kommunikationskultur der Mitarbeiter: Beschreibung der Anforderungen an ein wertschätzendes Miteinander in der Organisation.

9 Kommunikation im Zusammenhang in der Mitarbeiterführung: Einordnung der Kommunikation als zentrales Instrument für eine effektive Mitarbeiterführung.

10 Definition von Führen: Definition des Führungsbegriffs als zielgerichteten Prozess der Beeinflussung und Motivation.

11 Führungsstile: Überblick über verschiedene Führungsstile (kooperativ, autoritär, etc.) und deren praktische Relevanz.

12 Kommunikation in der Führungsposition: Praxisorientierte Anleitung zu Gesprächsführung, Mitarbeitergesprächen und aktivem Zuhören.

13 Schlusswort: Fazit über den Gewinn an Erkenntnissen und den Ausblick auf moderne Methoden der Konfliktlösung.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Mitarbeiterführung, Pflegedienstleitung, verbale Kommunikation, nonverbale Kommunikation, Paul Watzlawick, Friedemann Schulz von Thun, Führungsstil, Mitarbeitergespräch, Gesprächsführung, Sozialkompetenz, Konfliktmanagement, aktives Zuhören, Zielvereinbarung, Führungskraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit untersucht die Rolle und Bedeutung von Kommunikation als essenzielles Werkzeug für Führungskräfte im Bereich der ambulanten Pflege.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt Kommunikationsmodelle, die Definition und Anwendung verschiedener Führungsstile sowie Methoden zur professionellen Gesprächsführung mit Mitarbeitern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, der Führungskraft theoretische Basiskenntnisse und praktische Handlungsstrategien an die Hand zu geben, um die Mitarbeiterführung durch bessere Kommunikation effizienter und wertschätzender zu gestalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bekannter Kommunikationsmodelle und verknüpft diese mit organisationspsychologischen Ansätzen und Praxiserfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fundamente (Kommunikationswissenschaft), ethische Aspekte, eine Analyse von Führungsstilen sowie eine Anleitung zur Durchführung spezifischer Mitarbeitergespräche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kommunikation, Mitarbeiterführung, Führungsstile, Gesprächsführung und Sozialkompetenz.

Warum ist die nonverbale Kommunikation so entscheidend?

Die Autorin betont, dass schätzungsweise 85 % der Kommunikation nonverbal abläuft, wobei Mimik, Gestik und Körperhaltung maßgeblich zur beziehungsebenenbezogenen Botschaft beitragen.

Welche Rolle spielt das 4-Ohren-Modell in der Führung?

Das Modell von Schulz von Thun hilft der Führungskraft zu verstehen, dass Mitarbeiter Nachrichten auf unterschiedlichen Ebenen empfangen können, was zu Missverständnissen führt, die durch gezieltes Klären behoben werden müssen.

Warum wird das Zielvereinbarungsgespräch als besonders wichtig erachtet?

Es gilt als die effektivste Form des Mitarbeitergesprächs, da durch die Einbeziehung des Mitarbeiters bei der Zielsetzung eine hohe Identifikation und Motivation erreicht wird.

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Details

Title
Kommunikation als Instrument der Mitarbeiterführung in der Pflege
Course
Weiterbildung zur PDL
Grade
sehr gut
Author
Marlies Gursky (Author)
Publication Year
2003
Pages
33
Catalog Number
V14172
ISBN (eBook)
9783638196420
ISBN (Book)
9783656460831
Language
German
Tags
Kommunikation Instrument Mitarbeiterführung Weiterbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marlies Gursky (Author), 2003, Kommunikation als Instrument der Mitarbeiterführung in der Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14172
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