Ungeachtet der von der Regierung getroffenen Maßnahmen bleibt Weißrussland ein importorientiertes Land.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeines
- Außenhandelsgeschäft, Formvorschriften, Sprache
- Rechtswahl
- Gerichtsstands- und Schiedsgerichtsvereinbarungen
- Zollrecht
- Zertifizierungspflichten
- Devisenrecht
- Absicherung
- Hermesdeckung
- Lieferbedingungen, INCOTERMS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Leitfaden dient als umfassende Informationsquelle für die Vertragsgestaltung im Handel mit Weißrussland. Er bietet einen detaillierten Überblick über die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen und Besonderheiten des weißrussischen Marktes. Die Ausführungen konzentrieren sich auf die rechtlichen und praktischen Aspekte, die bei der Abwicklung von Handelsgeschäften mit weißrussischen Unternehmen zu beachten sind.
- Rechtliche Rahmenbedingungen des Außenhandels mit Weißrussland
- Besonderheiten der Vertragsgestaltung mit weißrussischen Unternehmen
- Risiken und Chancen im Handel mit Weißrussland
- Wichtige Aspekte des weißrussischen Rechts
- Praktische Tipps für die erfolgreiche Geschäftsabwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
- Allgemeines: Dieser Abschnitt beleuchtet die wichtigsten Aspekte des Handels mit Weißrussland, darunter die Bonität und Zuverlässigkeit weißrussischer Geschäftspartner, die Besonderheiten von Staatsorganisationen als Vertragspartner und die Änderungen im Gesellschaftsrecht.
- Außenhandelsgeschäft, Formvorschriften, Sprache: Dieser Abschnitt erläutert die formalen Anforderungen an Außenhandelsverträge in Weißrussland, die Bedeutung des UN-Kaufrechts, die Notwendigkeit einer russischen Übersetzung und die Festlegung der Sprache für die Vertragsauslegung.
- Rechtswahl: Dieser Abschnitt beschreibt die Möglichkeit, das anzuwendende Recht im Außenhandelsvertrag frei zu wählen. Außerdem werden die Bedeutung des zwingenden Rechts und die Auswirkungen der Wahl des Rechts am Sitz des Verkäufers erläutert.
- Gerichtsstands- und Schiedsgerichtsvereinbarungen: Dieser Abschnitt beleuchtet die verschiedenen Gerichte in Weißrussland, die internationale Zuständigkeit der weißrussischen Gerichte und die Möglichkeit, einen Schiedsspruch zu vereinbaren.
Schlüsselwörter
Außenhandel, Weißrussland, Vertragsgestaltung, Rechtswahl, Gerichtsstand, Schiedsgerichtsvereinbarung, Bonität, Zuverlässigkeit, Staatsorganisationen, Gesellschaftsrecht, UN-Kaufrecht, Formvorschriften, Sprache, Devisenrecht, Zollrecht, Zertifizierung, Hermesdeckung, Lieferbedingungen, INCOTERMS.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die wichtigsten Formvorschriften für Verträge mit Weißrussland?
Außenhandelsverträge müssen zwingend schriftlich abgefasst sein. Eine russische oder weißrussische Übersetzung ist für die Abwicklung vor Ort meist unerlässlich.
Kann in weißrussischen Verträgen das deutsche Recht gewählt werden?
Ja, eine freie Rechtswahl ist grundsätzlich möglich, jedoch müssen zwingende weißrussische Bestimmungen (z. B. im Devisen- oder Zollrecht) dennoch beachtet werden.
Was ist die „Hermesdeckung“ im Handel mit Weißrussland?
Es handelt sich um eine Exportkreditgarantie der Bundesrepublik Deutschland, die deutsche Unternehmen gegen Zahlungsausfälle bei Geschäften mit weißrussischen Partnern absichert.
Welche Rolle spielen Schiedsgerichte bei Streitigkeiten?
Es wird oft empfohlen, internationale Schiedsgerichte zu vereinbaren, um langwierige Verfahren vor staatlichen weißrussischen Gerichten zu vermeiden.
Was muss beim weißrussischen Devisenrecht beachtet werden?
Weißrussland hat strenge Devisenkontrollvorschriften; Fristen für die Rückführung von Devisen und die Registrierung von Verträgen bei Banken sind strikt einzuhalten.
- Quote paper
- LL.M. oec.int Paul Pankratow (Author), 2009, Leitfaden: Vertragsgestaltung Weißrussland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141434