In der vorliegenden Arbeit wird das Lied "ze niwen froden" (aus des Minnesangs Frühlich - LIX) auf sein Echtheit hinsichtlich der Zuschreibung zum Autor Reinmar untersucht. Handelt es sich um einen sogenannten Pseudoreinmar? Zur Klärung dieser Fragestellung werden Merkmale der Lieder Reinmars herausgearbeitet und Forschungsmeinungen verglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Prinzipien und Leitbilder der Hohen Minne
- Reinmars Ideal der Hohen Minne
- Reinmar der Alte
- Reinmars Ideal der Hohen Minne
- Überlieferungen Reinmars des Alten
- MF LIX - ein Lied Reinmars?
- Überlieferungstradition
- Parallelen zu Reinmar
- Reinmar - Ja oder Nein?
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Minnesang „Ze niwen vrŏden“ (MF LIX) und untersucht die Frage seiner Autorschaft. Ziel ist es, die Gründe für die Zuordnung des Liedes zu Reinmar dem Alten zu analysieren und zu bewerten. Dabei werden die Überlieferungen, die Prinzipien der Hohen Minne sowie Reinmars Ideal und dessen Überlieferungen berücksichtigt.
- Autorschaft des Minnesangs „Ze niwen vrŏden“ (MF LIX)
- Überlieferungen und Textvarianten des Liedes
- Reinmars Ideal der Hohen Minne und seine Ausprägungen
- Parallelen zwischen dem Lied und Reinmars Werk
- Die Rolle gesellschaftlicher Hemmnisse im Hohen Minnesang
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beleuchtet die Bedeutung der Autorschaftsfrage im Minnesang. Sie stellt das Lied „Ze niwen vrŏden“ (MF LIX) vor und erläutert den Stand der Forschung zu seiner Autorschaft. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Prinzipien und Leitbildern der Hohen Minne und untersucht verschiedene Konzepte der Liebe im Mittelalter. Das dritte Kapitel widmet sich Reinmars Ideal der Hohen Minne, beleuchtet seine Überlieferungen und analysiert die besonderen Merkmale seines Werkes. Das vierte Kapitel untersucht die Überlieferungstradition des Liedes „Ze niwen vrŏden“ (MF LIX) und vergleicht es mit Reinmars Werk. Es wird nach Parallelen und Unterschieden gesucht, um die Frage nach der Autorschaft zu beantworten.
Schlüsselwörter
Minnesang, Hohe Minne, Reinmar der Alte, Autorschaft, Überlieferungen, Textvarianten, „Ze niwen vrŏden“ (MF LIX), Carmina Burana, Liedanalyse, gesellschaftliche Hemmnisse, Liebe, Literaturgeschichte
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Minnesang „Ze niwen froden“ (MF LIX)?
Das Lied thematisiert die Prinzipien der Hohen Minne und steht im Fokus der Forschung hinsichtlich seiner Autorschaft und Echtheit.
Wer ist der potenzielle Autor des Liedes MF LIX?
Das Lied wird traditionell Reinmar dem Alten zugeschrieben, wobei die Forschung untersucht, ob es sich um einen sogenannten „Pseudoreinmar“ handelt.
Was wird unter dem Begriff „Pseudoreinmar“ verstanden?
Als Pseudoreinmar werden Lieder bezeichnet, die unter Reinmars Namen überliefert wurden, deren tatsächliche Urheberschaft jedoch zweifelhaft ist oder anderen Autoren zugeschrieben wird.
Welche Rolle spielt die „Hohe Minne“ in dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert Reinmars Ideal der Hohen Minne und vergleicht dessen Merkmale mit dem Inhalt des Liedes MF LIX, um Rückschlüsse auf die Autorschaft zu ziehen.
In welchen mittelalterlichen Handschriften ist das Lied zu finden?
Das Lied ist unter anderem in der Überlieferungstradition des Minnesangs Frühling sowie im Kontext der Carmina Burana relevant.
- Arbeit zitieren
- Jana Kirchhübel (Autor:in), 2007, "Ze niwen froden" (MF LIX), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141335